Beiträge von Bubuka

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    Es ist nichts passiert außer Nase kräuseln und ein kurzes Knurren, hätte ich nicht eingegriffen wärs wahrscheinlich noch zu einem kurzen abschnappen gekommen, mehr denke ich nicht.
    Aber ich finde, das ist schon zuviel..

    Das ist doch einfach Hundesprache: Das ist mein Futter, das teile ich mit niemandem.
    Was ist daran schlimm?

    Lass doch einfach das Futter zuhause.
    Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, Futter oder Leckerlies auf einen Spaziergang mitzunehmen. :lol:

    Ich hatte schon sehr viele Hunde in Pflege hier und kann Dir nur schwören:
    Auch kastrierte Hunde markieren, manchmal noch mehr, als nicht kastrierte.
    Eine Kastration wäre absolut Mist für den armen Kerl.

    Wenn Hunde in ein fremdes Haus kommen, wo schon mal ein Hund gelebt hat, wird meistens markiert. Das gibt sich meistens nach ein paar Tagen.
    Wenn Du ihn erwischst beim Markieren, reicht auch ein lautes "Nein".

    Baut erstmal Vertrauen auf.
    Knurren und Schnappen sind in der Hundesprache nichts als Warnungen oder Ausdruck dafür, dass er etwas nicht möchte oder etwas unheimlich findet.
    Man muss diese Warnungen einfach akzeptieren, er kann es ja nicht in Worte fassen.
    Durch das Akzeptieren entsteht Vertrauen.

    Ein Hund, welcher schnappt, der warnt. Der hat nicht aus Versehen nicht getroffen.
    Ein Hund, der beissen will, der beisst auch und dann fliesst Blut.
    Das wollte dieser Hund aber nicht.

    Themis mal wieder :lol: war schneller.

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    Also ich seh bei den ganzen fett gekennzeichneten Sätzen kein einziges Problem! Ich werde vermutlich im August einen Welpen bekommen und werde das ähnlich machen.

    (Ist halt auch immer ne Ansichtssache, was "gut erzogen" heißt... Meine Tante findet ihren Havaneser auch gut erzogen, ich hätte ihn gerne nach 5min platt gedrückt ;) und mein äußerst verträglicher Hund auch!)

    Ich kann Dir sagen, was gut erzogen heisst: Die letzten beiden meiner Welpen habe ich im Alter von 7 Monaten vermittelt, super gut gehorchend, trotz Pubertät.

    Das Ehepaar, welches den Rüden bekommen hat, schreibt mir heute noch Dankesbriefe dafür, dass er so super erzogen und sozialisiert ist. Sie haben meine Art des Umgangs super gut übernommen und haben viel Freude mit ihrem Hund.

    Die andere Familie ist auch sehr begeistert, schreibt nur nicht so oft.

    Zitat

    Bubuka, nochwas: ich meinte ja, dass sie gerne ihre Grenzen testet...wenn ich ihr keine regeln festlegen würde, würde sie das doch komplett ausnutzen, wie sie das bei ihren artgenossen gemacht hat, als sie gemerkt hat, dass sie niemand einschränkt. wurde immer dreister, hat gekniffen, geschnappt...und sie soll ja nicht denken, dass sie sich das bei allen anderen hunden folgenlos erlauben kann, deshalb haben wir dann auch die hundeschule gewechselt..

    Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Vielleicht ist es vergleichbar mit der Erziehung von Kindern. Als meine Kinder klein waren, sind mir die ewig schimpfenden und Grenzen setzenden Mütter aufgefallen.
    Trotz aller Grenzen setzen sind die Kleinen in einem Laden überall beigegangen, trotzig mit einer Süßigkeit weggerannt, die Mutter hinterher, dem Kind das Teil weggerissen. Das Kind kam dann in den Einkaufswagen, damit es nichts mehr anstellen kann. Großes Geschrei beim Kind.....entnervte Mutter.....

    So etwas habe ich nie gemacht, meine kleinen Stöpsel haben auch mal was aus einem Regal genommen. Ich habe nur freundlich gesagt, dass wir das nicht brauchen, da wurde das Teil wieder so sorgfältig ins Regal gestellt, wie es vorher da gestanden hat (mein Sohn war da 2 Jahre). Manchmal habe ich es auch gekauft, warum nicht. Ich konnte mich mit meinen Kindern überall stressfrei bewegen.

    Das war jetzt nur ein Beispiel, in der Hoffnung, es deutlich machen zu können.
    Erst durch ständige Reglementierung werden Grenzen ausgetested und versucht, diese auszuweiten.

    Meine Kinder und Welpen haben Grenzen kennengelernt, so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Immer im Vertrauen darauf, dass ein soziales Lebewesen sich grundsätzlich anpassen will. Die Bereitschaft ist da und muss nicht mühsam anerzogen werden.

    Was bringt es Dir, dass Dein Hund nur auf die Couch kommt, wenn Du es sagst?
    Oder wartet, bis Du seinen Futternapf frei gibst?

    Meine Hunde kommen auf ein freundliches Wort sofort von der Couch und stoppen sofort das Fressen, wenn ich es sage, weil sie z. B. den falschen Napf genommen haben.
    Das habe ich aber nie trainiert.

    [quote="Tamilein"]
    Habt Ihr eine Empfehlung, wie ich dies alleine in den Griff bekomme? Eventuell homöopathisch unterstützen kann?
    quote]

    Warum bekommt sie eine Narkose, um die Analdrüsen leeren zu lassen?
    Das Problem beim Entleeren ist oft, dass danach eine Entzündung folgen kann.

    Man kann auf jeden Fall versuchen, dies Problem homöopathisch zu behandeln. Da würde ich mal eine Tierheilpraktikerin fragen.

    Auch eine Futterumstellung auf Barf kann helfen.

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    Sie wurde nie übermäßig betüttelt als Welpe, von Anfang an gab es feste Regeln, z.B. kein Eintritt in die Küche (da diese offen ist) . Sie darf erst anfangen zu fressen, wenn wir das Kommando "Jetzt!" geben, das klappt auch ohne Probleme, und sie bekommt nichts vom Tisch, und hat auch nie was vom Tisch bekommen (100%ig sicher, wir wohnen zu zweit), aber sie bettelt trotzdem! Sie lässt sich dann auch auf ihren Platz schicken, aber dann gafft sie halt von da aus weiter...naja.

    Sie kann nicht warten...Wenn man irgendwo länger steht, z.B. auf den Zug wartet oder vorm Laden etc., wird sie extrem ungeduldig und fängt an in die Leine zu beißen, in meine Schuhe, in ihren eigenen Schwanz (was wir unterbinden sollen, hat die Hundetrainering gesagt) und wenn man sie dann maßregeln will (sie kennt das Kommando "Nein!" sehr gut!) lässt sie sich das gar nicht gefallen und fängt an zu bellen, schnappen etc.. Wir ignorieren das, bis zu einem bestimmten Grad, dann kriegt sie einen Stups in den Nacken, oder die Schnauze zugedrückt, aber auch das bringt es nicht..

    Sie darf nur auf die Couch, wenn wir sie rufen. Auf's Bett garnicht, aber ist sie sowieso nicht so scharf drauf.
    Alleinbleiben war von Anfang an kein Problem.
    Zwischendurch spielen wir mit ihr im Garten oder Wohnzimmer mit Bällen oder Zerrseilen. Wie beginnen und beenden das Spiel, und das Spielzeug steht ihr nciht frei zur Verfügung, wobei sie eh nicht so spielbesessen ist.

    Für mich ist das einzige Problem die fehlende Bindung.

    Ich habe mal alles kopiert und fett gekennzeichnet, was für mich nicht in Frage kommen würde.

    Die Kleine ist gerade mal 5 Monate. Wenn ihr soviele Regeln aufgestellt habt und jetzt die Bindung fehlt, habt ihr scheinbar zu wenig Spaß miteinander gehabt.

    Ich weiß, dass hier noch viele Erziehungstipps folgen werden.
    Ich halte davon nichts. Meine Hunde und Welpen bekommen einige wenige Grenzen gesetzt.
    Ansonsten setze ich mehr auf eine gute Bindung. Hunde sind keine Computerprogramme, die man mit "Daten" füttern muss, sondern hochsoziale Lebewesen.

    Ich habe Vertrauen, dass meine Hunde richtig sind, so wie sie sind. Meine Welpen folgen mir von Anfang an bis ins hohe Alter, ohne, dass ich es je geübt hätte.

    Selbst fremde Pflegehunde leine ich meistens nach wenigen Tagen ab auf Spaziergängen.

    Eine gute Beziehung ersetzt meistens die Erziehung.
    Leider gibt es da keine Methode, das ist einfach eine grundsätzliche Einstellung.

    Mein Rüde hat schon mit 14 Wochen ein Bein beim Pinkeln gehoben, der war sicher noch nicht in der Pubertät.

    Warum willst Du Deinen Hund kastrieren lassen? Man kann doch einfach nur den innenliegenden Hoden entfernen.

    Das Hormon Testosteron ist für sehr viele Funktionen im Körper zuständig und nicht alleine für die Fortpflanzung.

    Eine interessante Seite:

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    Durch die Kastration wird ein Hund schlagartig zum Senior. Die Bemuskelung der Knochen geht zurück, das Bindegewebe wird schlaffer, das Fell verändert sich. Er braucht weniger Kohlenhydrate, weil sich der Stoffwechsel reduziert, und hat einen erhöhten Bedarf an leicht verdaulichen biologisch hochwertigen Proteinen, um den Muskelaufbau anzukurbeln. So wie der Mensch in den Wechseljahren etwas gegen Osteoporose tun muss, sollte man vor allem bei der Hündin frühzeitig auf den erhöhten Mineralbedarf zur Vorbeugung achten. Ist der Hund stressanfällig, verschärft die muskelabbauende Wirkung von Cortisol die Problematik noch.

    http://www.pugs-of-sense-and-sensibility.de/Kastration.htm

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    Sekundenschnell habe ich Ernie auf den Rücken gedreht und an gebrüllt.
    Mein erster Gedanke war,weg mit den Hund.

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    habe eine rappeldose,aber ist es sinnvoll die eingesetzten,wenn er so ängstlich ist? Dann habe ich gehört Kastration hilft?? Es gibt ja auch diesen kastrationschip,könnte man dann evtl ausprobieren

    Ganz ehrlich, mit diesen Methoden baust Du kein Vertrauen auf.
    Warum drehst Du einen unsicheren Hund auf den Rücken? Um ihn noch mehr zu verunsichern?

    Warum hast Du überhaupt eine Rappeldose?

    Warum sollte eine Kastration helfen, der Hund äußert sich nur in der Hundesprache.
    Er hat keine andere Sprache.
    Eine Kastration hilft nur bei Problemen, die mit Hormonen zu tun haben.
    Eine Kastration kann einen unsicheren Hund noch unsicherer machen.

    Ich hoffe nur für den Hund, dass ihr an eine gute!!! Hundeschule geraten seid.

    Der Hund ist seit Samstag erst bei euch, er kann nicht gleich funktionieren.
    Wichtig wäre, erstmal eine gute Bindung herzustellen, die auf Vertrauen basiert.

    Ich würde auch keinen Hund streicheln, der offensichtlich keinen Gefallen daran hat, wenn er die Rute einklemmt.

    Themis war mal wieder schneller.

    Ich würde den Hund mal eine Woche ankommen lassen, das reguliert sich sicher.

    Ich hatte mal eine Pflegehündin aus Italien hier, die hat soviel getrunken, als hätte sie Jahre kein Wasser bekommen. Die hatte aber gesundheitlich nichts.