Beiträge von Bubuka

    Wenn Dein Kleiner an der Leine ist, dann muss nicht jeder Hund an ihn heran.
    Wehre die anderen Hunde ab, indem Du Dich dazwischen stellst.

    Im Grunde warnt er nur die anderen Hunde, dass sie nicht zu nahe kommen.

    Wenn Du so ängstlich bist mit dem Freilaufen: Hat Dein Hund es überhaupt gelernt, mit anderen Hunden umzugehen? War er in der Welpenschule, Hundeschule oder ist er sonst auch mal frei mit anderen Hunden gelaufen?

    Kann Dein Hund ausreichend mit anderen gleichaltrigen Hunden toben??
    Einmal die Woche in der Hundeschule finde ich zu wenig.

    Ein Hund in dem Alter kann nicht nur an der Leine gehen.
    Ich würde nochmal mit dem Freilaufen anfangen, in einer sicheren Gegend.
    Dass ein Hund von 5 Monaten zu anderen Hunden läuft, ist normal.
    Wenn die Hunde freundlich sind, dann lass sie einfach die Gelegenheit zum Toben nutzen.

    Mit 5 Monaten hat ein Hund sehr viel Energie, die er auch irgendwo mal loswerden muss.

    Ich kopiere nochmal meinen Beitrag, den Du wohl überlesen hast.
    Nutze seine Aufgeschlossenheit, die er draußen hat!!!!!!!!!

    Wenn der Kleine draußen so aufgeschlossen ist, dann würde ich viel Zeit mit ihm draußen verbringen und dort eure Beziehung stärken. Nimm Dir eine Decke mit und setze Dich auf eine Wiese. Wenn Du noch eine lange Leine hast (Schleppleine), dann hat er viel Bewegungsspielraum und kann von alleine zu Dir auf die Decke kommen.

    Dort könnte ihr dann Kuscheln und Du kannst ihm Leckerlies geben.
    Es fällt ihm sicher leichter, so eine Bindung aufzubauen, als in der Wohnung.

    Grashalm hat geschrieben:

    Zitat

    der hund soll nur dann zu mir auf die couch wenn ich es sage, damit er es nicht als selbstverständlich sieht, dass er immer drauf kann, wann er will, und damit klar ist, dass ich es bin, die die entscheidungen trifft. keine ahnung, ob ich das wirklich aus dem grund mache, oder mehr weil ich das so oft gelesen und gehört habe.

    mit dem füttern das habe ich auch mehrmals (unter anderem hier) gelesen und es wird in meiner hundeschule so gemacht, weil es im rudel auch so wäre, dass der rudelführer zuerst frisst

    Dieses Rudelführergedöns ist das Problem, welches eine gute Beziehung zum Hund verhindert.

    Durch tausend verschiedene Erziehungsmethoden haben die Menschen ihre Natürlichkeit im Umgang mit dem Hund verloren.

    Warum hast Du Dir einen Hund angeschafft?
    Um die Macht über ein Lebewesen zu haben oder wolltest Du einen treuen Freund an Deiner Seite?

    Ich kann Dir sagen, warum ich meine Hunde habe: Ich liebe meine Hunde, weil sie Hunde sind, jeder mit seiner eigenen Persönlichkeit. Ich achte und respektiere meine Hunde.
    Sie dürfen Vorlieben und Abneigungen haben, sie dürfen eigene Entscheidungen treffen und eigene Erfahrungen sammeln. Ich bin gerne mit meinen Hunden zusammen, sie dürfen auf das Sofa, sie dürfen meine Nähe suchen.

    Meine Hunde lieben mich und folgen mir bedingungslos, weil sie gerne bei mir sind.
    Ob sie links oder rechts laufen, ist mir völlig egal. Sie bleiben in meiner Nähe, weil sie mich nicht verlieren wollen. Sie gehorchen mir, weil sie Vertrauen haben.

    Selbst Pflegehunde, die nur kurz bei mir waren, freuen sich ein Loch in den Bauch, wenn sie mich wiedersehen. Auch sie folgen mir sofort wieder ohne Leine, als wären wir nie getrennt gewesen, selbst wenn wir uns Jahre nicht gesehen haben.

    Warum das so ist? Weil wir durch ein unsichtbares Band verbunden sind, dieses Band heisst bedigungslose ehrliche Zuneigung.

    Ständig Grenzen setzen, Hunde konditionieren und kontrollieren mag ja funktionieren, aber ist immer mit Anstrengung verbunden, mit Bindung hat das nichts zu tun. Wie furchtbar, wenn man seine Leckerlietüte oder Leberwursttube zu Hause vergessen hat.

    Dein Problem:

    Zitat

    Mein Schäferhund (5 Monate) interessiert sich nicht wirklich für uns.

    Ich glaube, deshalb rennt sie auch direkt immer auf fremde Leute zu...? Habe das Gefühl, sie würde da am liebsten einfach mitgehen

    Meine Antwort:
    Hör einfach auf, die geeignete Erziehungsmethode zu suchen und schau, dass ihr eine gute Beziehung bekommt.

    Im Grunde ist schon alles geschrieben worden.

    Ich persönlich würde meine Hündin eher die Welpen austragen lassen, als diese Spritzen geben zu lassen.
    Natürlich ist das Alter von 6 Jahren nicht optimal für den ersten Wurf.
    Aber die Hündin ist ja noch nicht alt.

    Ein Risiko bleibt bei beiden Entscheidungen.
    Du solltest auch Platz und Zeit haben, um die Welpen aufzuziehen.

    Zur sicheren Verhütung: In der Standhitze müssen die Hunde in getrennten Räumen untergebracht werden und die Türen abgeschlossen werden, wenn man nicht drauf achten kann, weil man z. B. schläft oder nicht zuhause ist. Mein Rüde kann ohne Probleme Türklinken runterdrücken.

    Dass SRMA eine Erbkrankheit ist, ist gar nicht erwiesen, auch wenn einige Rassen anfälliger für diese Erkrankung sind.

    Die Ursache dieser Krankheit ist nicht bekannt.

    Zitat

    Als auslösender Faktor für die Erkrankung wird eine Infektion oder ein Toxin vermutet. Dabei kommt es zu einer steril-eitrigen Entzündung der Rückenmarkshäute (Meningitis) und Blutgefäße (Arteriitis), vermutlich durch immunpathologische Vorgänge.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Meningiti…itis_des_Hundes

    Da bei immer mehr Hunden eine Encephalitis oder Meningitis auftritt, vermute ich eher einen Zusammenhang mit dem Quecksilber in Impfstoffen.

    Quecksilber ist hochgiftig, lagert sich vorzugsweise im Gehirn und verursacht dort immunpathologische Entzündungen.

    silvana
    Ich sehe es genauso, wie Dein Züchter.
    Spiel und Spaß sind für den Welpen wichtig für seine körperliche Entwicklung.
    Die Natur hat dem Welpen die Energie und Spielfreudigkeit mitgegeben, damit er alles lernt, was er für ein Hundeleben braucht und körperlich fit wird.

    Zum Spiel gehört für einen Welpen auch der Einsatz der Zähne!! Dass Menschenhände empfindlicher sind, als das Fell der Geschwister, muss er erst noch lernen.

    Ich kopiere hier mal einen Text von mir rein, den ich schon oft geschrieben habe.

    Es geht bei der 5-Minuten-Regel um Spaziergänge mit einem Welpen.

    Das hat damit zu tun, dass ein Welpe von Natur aus noch nicht seine geschützte Umgebung verlässt. Damit er in der Nähe seiner Höhle bleibt, hat er genetisch eine gewisse Vorsicht/Angst (oder den Nesttrieb) mitbekommen. Die kleinen Welpen ziehen nach und nach etwas größere Kreise um ihre Höhle, aber flüchten bei Unbekanntem immer schnell wieder in ihr Nest. Dies ist für ein Überleben in der freien Natur wichtig.
    Das erwachsene Rudel würde einen Welpen nie mit zur Jagd oder auf Streifzüge nehmen.

    Nun bleibt der Welpe aber nicht in seinem natürlichen Familienverband, sondern kommt in einem gewissen Alter zum Menschen. Entgegen seiner Natur muss er nun seine sichere Umgebung (dies ist nun die Wohnung bei seinem neuen Rudel) für Spaziergänge verlassen. Das macht dem Welpen Angst.
    Damit man einen Welpen nicht bei einem Spaziergang mit Unbekanntem überfordert, gilt diese 5-Minuten-Regel.

    Das bedeutet aber keineswegs, dass ein Welpe sich nur 5 Minuten pro Lebensmonat bewegen darf. Welpen, die im natürlichen Familienverband bleiben, toben mit ihren Geschwistern und lernen viel von den Alttieren im Rudel. Sie sind voller Bewegungsdrang und Entdeckerfreude. Nur so lernen sie ihren Körper geschickt einzusetzen, ihre Kräfte zu messen und gewinnen an Kraft und Ausdauer für ihr späteres Leben.

    Das Schlafbedürfnis wird von Woche zu Woche weniger, je älter die Welpen werden.
    Sie toben, beissen, springen!, buddeln, jagen sich, führen Kämpfe aus, klettern und zerkauen alles, was ihnen vor das Maul kommt.
    Gerade durch die Bewegung werden Muskeln aufgebaut, die Knochen gestärkt, Bänder und Gelenke gefestigt.

    In der Natur wird ein Junghund vom Rudel im Alter von 7 Monaten mit auf die Jagd genommen. Darauf ist er körperlich sehr gut vorbereitet durch die ausgiebige Bewegung mit den Geschwistern.

    Man soll einen Welpen nicht überfordern. Aber die Bewegung, die er sich von alleine verschafft beim freien Laufen, schadet ihm auch nicht.

    Das Sabbern kommt auch von der Übelkeit, auch wenn nicht jedes Mal erbrochen wird.

    Bei jungen Hunden ist das Gleichgewichtsorgan noch nicht so trainiert, darum wird vielen jungen Hunden schlecht beim Autofahren.

    Das legt sich meistens, wenn die Hunde 8 - 12 Monate alt sind.

    Ich würde das Autofahren langsam angehen, immer nur kurze Zeiten.
    Clicken und Leckerlie, Box oder Anschnallgurt helfen alles nix gegen die Übelkeit, den Schwindel. Man kann Übelkeit nicht Schönclickern.