Beiträge von Bubuka

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    Ich weiß ja nicht, wie Du schimpfst.
    Wenn man mit der Stimme oder dem Tonfall deutlich macht, dass man etwas nicht möchte, ist das für den Hund nicht schlimm. Schreien oder Meckern muss man nicht.

    Das mit der Bindung ist eine Gefühlssache, die kann man schlecht erklären.
    Wenn Du einen Hundetrainer fragst, erklärt er Dir, Du sollst das Futter aus der Hand geben, das stärkt die Bindung. Ich halte das für Schwachsinn.

    Wenn Du wählen müsstest, wem Du durch ein fremdes Gebiet folgen willst, wie würdest Du entscheiden:

    Da ist einer, der mag Dich, ist ganz nett, traut Dir aber nicht viel zu. Darum bekommst Du alles vorgegeben, als hättest Du kein Hirn. Für jede richtige Handlung gibt es einen Keks.
    Für falsche Handlungen gibt es Mecker.

    Dann ist da jemand, der mag Dich bedingungslos, sieht Dich als eigenständigen Menschen, achtet Dich und Deine Stärken, überträgt Dir Entscheidungen, ihr arbeitet als Team zusammen.

    Auf wen fällt Deine Wahl? Mit wem gehst Du eine Bindung ein?

    Zitat

    Ich hatte jetzt einige Zeit eine 15 Meter lange Schleppleine, an der selbst es prima funktioniert hat. Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass sie selbst da merkt, dass sie angeleint ist. Ansonsten würde sie sich abgeleint nicht wieder komplett anders verhalten.

    Natürlich merkt ein Hund, dass er angeleint ist, auch an der Schlepp.
    Aus diesem Grund halte ich ein Schleppleinentraining auch für unsinnig.

    Bei mir kommen auch fremde Pflegehunde nach wenigen Tagen von der Leine.
    Bisher sind mir noch alle gefolgt und gerne zu mir gekommen. Ich trainiere das nicht und nehme auch keine Leckerlis mit auf den Spaziergang.

    Deinem Hund fehlt einfach die Bindung zu Dir!!!

    Für den Aufbau einer guten Bindung gibt es keine Gebrauchsanweisung. Das hat etwas mit der inneren Haltung zu tun.

    Man muss einfach mal von dem Gedanken loskommen, dass Hunde einzig trieb- und instinktgesteuerte Wesen sind, die unter allen Umständen "erzogen" und konditioniert werden müssen, weil sie sonst nicht gehorchen.

    Hunde sind so viel mehr, sie sind hochsoziale eigenständige Lebewesen. Sie wollen sich grundsätzlich anpassen. Sie folgen dem, der liebevoll konsequent und souverän ist.
    Die Voraussetzungen für eine gute Bindung sind Achtung, Respekt vor dem Hund und bedingungslose Zuneigung. Der Hund muss Dir jederzeit vertrauen können.

    Zitat

    Also,

    ich bezweifele das es etwas mit Stress zu tun hat wenn der Hund in jeder Situation, nicht immer, aber eben in jeder möglichen Situation, eine Errektion bekommt

    Das hat ziemlich sicher etwas mit Stress zu tun, wenn man Deine vorherigen Beiträge liest.
    Der Hund ist gerade mal 4 Wochen bei Dir, Du gehst mit ihm schon jede Woche in die Hundeschule, trainierst alles mögliche, bevor der Hund sich überhaupt eingelebt und eine Bindung aufgebaut hat.

    Dieses Problem

    Zitat

    Die meiste Zeit funktioniert es auch wunderbar mit Carlos, aber hin und wieder reisst er völlig aus, beisst in die Leine beim Spaziergang, ignoriert mich völlig auf Zurufe oder Kommandos etc.

    und dieses

    Zitat

    wenn der Hund in jeder Situation, nicht immer, aber eben in jeder möglichen Situation, eine Errektion bekommt und Ejakuliert

    gehören auf jeden Fall zusammen. Der Hund steht unter Dauerstress, die Ejakulation verschafft ihm kurzfristig eine Entspannung.

    Lies vielleicht selbst nochmal Deinen Thread.
    https://www.dogforum.de/post10577838.html#p10577838

    Diesen Hund jetzt noch in ein hormonelles Chaos zu stürzen, halte ich für absolut falsch.

    Der Hund ist gerade mal 4 Wochen bei Dir.

    Ich zitiere hier mal Deinen Beitrag:

    Zitat

    Die meiste Zeit funktioniert es auch wunderbar mit Carlos, aber hin und wieder reisst er völlig aus, beisst in die Leine beim Spaziergang, ignoriert mich völlig auf Zurufe oder Kommandos etc.

    Ich frage mich jetzt ob ich dem Hund für die kurze Zeit die er mich kennt einfach zu viel zu mute oder ob er einfach mehr Training braucht!

    Du machst mit dem Training viel zu viel mit dem Hund. Eigentlich muss er erstmal bei Dir ankommen und eine Bindung aufbauen.

    Außerdem ist er mit 13 Monaten weder seelisch, noch körperlich ausgereift.

    Die Kastration per Spritze/Chip verhindert, dass er im Kopf erwachsen wird.

    Zitat

    dem Tierarzt ist auch sofort aufgefallen das Carlos sehr leicht erregbar ist, nach dem er ihm ins Wartezimmer ejakulierte,

    Der Hund steht unter Stress!!! Das hat mit Sexualität nichts zu tun.

    Das kann eine Zecke mit Kot oder mit Zeckeneiern sein.

    Das musst Du doch vor Ort besser sehen können, als wir, ob das eine Zecke ist.

    Zitat

    nur würde mich die (in etwa) prozentzahl interessieren, die eben kein spot on vertragen...

    Die Prozentzahl ist doch nicht relevant, wenn ausgerechnet der eine Hund, dem Du es drauf machst, es nicht verträgt.

    Noch etwas:

    Der Hund wurde nur im Garten gehalten.
    Wenn die Leute den Hund von klein auf an hatten, wird er sicher mal versucht haben, ins Haus zu kommen.

    Wie gewöhnen ältere Leute einem Hund das Betreten des Hauses ab?
    Wahrscheinlich mit Gewalt.

    Das sollte man bei dem Stress des Hundes nicht außer acht lassen.

    @ tresmorientes
    Zur Information:

    Zitat

    Aus einem Beitrag der Uni Erlangen:
    "Ein großes Problem bei Quecksilber schafft der Körper selbst: Bestimmte Enzyme, die Methylgruppen übertragen, können auch Quecksilber methylieren. Das entstehende Dimethylquecksilber, eine metallorganische Verbindung, ist fettlöslich und kann daher die Zellmembran durchdringen. Das Schwermetall wird über den ganzen Körper verteilt und reichert sich im Fettgewebe an.

    http://www.amalgam-informationen.de/diag_ther.htm#m23


    Zitat

    Im Organismus können Methyltransferasen paradoxerweise Methylgruppen auf Quecksilber-Kationen übertragen, wodurch hochgiftiges Dimethylquecksilber entsteht, welches mitverantwortlich dafür ist, dass Quecksilber überhaupt eine giftige Wirkung im Körper entfalten kann.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Methyltransferase

    Zitat

    Doch nach diesem Zwischenfall (von dem sie sich aber schnell erholt hatte) zweifele ich wirklich an den sog. jährlichen Schutzimpfungen, die nur den Körper belasten und zusätzlich echt gefährlich werden können, wie meine Hündin es erleben musste.

    Guck mal hier im Forum gibt es einige Impfthemen. Viele Hundehalter lassen ihre älteren Hunde nicht mehr impfen. Dein Hund ist nun 9 Jahre.
    Die Impfungen halten mindestens 7 Jahre vor, also wäre Dein Hund mit 16 Jahren immer noch geschützt. Die Tollwutimpfung braucht man nur, wenn man ins Ausland will. Deutschland ist tollwutfrei.

    Zitat

    Mit dem zweiten Satz (unverhältnismässigen Angst) hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen!
    Es ist eine so verzwickte Situation, wo man einfach nicht (mehr) raten oder helfen kann; auch professionelle Hilfe würde wohl kaum etwas bringen. Vieles wird auf meine Hündin projeziert und ich weiss mir keinen Rat mehr.

    Professionelle Hilfe bringt meistens etwas.
    Diese Angst beschränkt sich ja meistens nicht auf den Hund, sondern stört auch in anderen Bereichen des Lebens.