Beiträge von Bubuka

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    Leider ist es schwer zu erkennen, auf welcher "Farbvariante" man richtig liegt, aber es scheint ja etwas im Argen zu liegen, was dich wahnsinnig macht und nur durch Ausprobieren von Veränderungen (Programm herunterfahren), kann man feststellen, welcher Weg und Vorgehensweise richtig ist.

    Nach wie vor:
    Der Hund kommt zu kurz heraus, auch das spielt vielleicht eine Rolle!

    Ich sehe das genauso, wie Themis.
    Der Hund bekommt zu viel Programm, zu wenig einfache Spaziergänge.
    3 mal 20 Minuten am Tag ist zu wenig für den Hund.

    Außerdem sollte man noch bedenken, dass der Hund innerhalb des letzten halben Jahres einiges an Chemie bekommen hat. Einmal die üblichen Impfungen, dann wahrscheinlich Entwurmungen, Cortison und so weiter.
    Ist Deine Hündin mittlerweile mal entgiftet worden? Hast Du eine Tierheilpraktikerin gefunden?

    Auch die Behandlung mit Ivomec kann das zentrale Nervensystem zusätzlich schädigen. Die Inhaltsstoffe sind Neurotoxine, d. h. Nervengifte.
    Die Probleme haben ja nach dem Wirken des Ivomec begonnen.

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    mittlerweile seit gut 3 Wochen orale Behandlung Ivomec --> Fell wächst nach, Hund muss nicht immer kratzen --> Sie ist SEHR aufgeweckt.

    Wir freuen uns, endlich zu wissen was es war und dass es jetzt behandelt wird.
    Setdem sie sich weniger kratz, kommen aber neue Probleme: Ihr STÄNDIGER KAUTRIEB!
    Sie zerbeißt ALLES :

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    Unser 13 Woche alte Welpe, Rüde, Mischung aus Yorkshire und Shih Tzu, ist ein äußerst wählerischer Fresser.

    Er wird immer dünner. Die Tierärztin kann nichts feststellen und meint, wir sollten uns nicht fressensmäßig von ihm auf der Nase herumtanzen lassen. Er ist äußerst aktiv und fit, und kackt auch große Mengen - keiner weiß, wo er das alles her hat.

    Ich kann die Meinung Deiner Tierärztin und der anderen hier überhaupt nicht teilen!!!!
    Das ist ein Baby, der sollte auf keinen Fall immer dünner werden. Der tanzt euch auch nicht auf der Nase herum. Ein Welpe frisst üblicherweise schon deshalb viel, weil er ständig am Wachsen ist.

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    Er ist äußerst aktiv und fit, und kackt auch große Mengen - keiner weiß, wo er das alles her hat.

    Große Kotmengen können durch eine gestörte Darmflora entstehen oder durch Giardien.
    Ist der Kot mal auf Giardien untersucht worden???
    Ist der Kleine mit 10 oder 12 Wochen geimpft worden? Auch das kann diese Probleme hervor rufen.

    Ich würde
    1. Ein gutes Futter kaufen und keine Leckerlis oder Fleischwurst füttern.
    Versucht es auch mal mit Frischfleisch oder gekochtem Huhn.
    2. Sofort eine Kotprobe von 3 Tagen abgeben und auf Giardien untersuchen lassen.
    3. Sofort eine Tierheilpraktikerin aufsuchen, die den Hund entgiftet und die Darmflora aufbaut.

    Bitte warte nicht so lange. Ich halte das für sehr gefährlich, wenn ein 13 Wochen alter Welpe immer dünner wird.

    Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob alles normal ist, warum willst Du sie dann behandeln?

    Bei einer Scheidenentzündung ist ein gelber Ausfluss vorhanden oder die Scheide ist innen sehr gerötet und brennt (Hündin leckt sich dann wirklich ständig, vor allem nach dem Pinkeln.

    Das schwarze sind einfach Hautpigmente.

    Kann es sein, dass Deine Hündin läufig wird?

    Ich würde die Ohren mal kämmen oder bürsten. Vielleicht mit einem feinen Flohkamm.
    Machst Du das? Oft denkt man nicht an die Ohren.

    Wenn Hunde viel Fell verlieren und das nicht los werden, bilden sich Schuppen.

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    Könntest du mir vielleicht auch noch den Namen der Salbe nennen?
    :smile:
    Bei uns scheint momentan echt der Wurm drin zu sein - meine Hündin hat dauernd irgendwas Neues :verzweifelt:

    Bei einer Scheidenentzündung würde ich erstmal abwarten - außer, wenn es juckt und brennt.
    Eine Salbe, die Bakterien abtötet, zerstört auch die Scheidenflora. Dann lieber mit Calendula behandeln.

    Bei einem Pilz könnte man von außen auch mit Calendula Urtinktur abtupfen. Die gibt es in der Apotheke.
    Man gibt 20 Tropfen auf einen halben Becher Wasser. Damit 2 mal täglich abtupfen.

    Du kannst Deine Hündin auch von einer Tierheilpraktikerin behandeln lassen. Sie kann den Hund in der Konstitution stärken. Dann sind einfach die Abwehrkräfte stärker und sie nimmt nicht alles mit.

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    Nun sagen Bekannte von unseren Freunden das der Hund eingeschläfert werden müßte.

    Nein, das ist Unsinn.
    Dein Hund wollte den Kleinen nicht töten, dann bin ich sicher.
    So schnell stirbt ein kleiner Hund auch nicht an einem Schock.
    Vielleicht war er einfach an seinem Lebensende angekommen.

    Das ist sehr traurig, ich kann Dich gut verstehen. Aber Dein Kleiner hat ein stolzes Alter erreicht und musste sich nicht quälen.

    Ich habe auch schon viele Hunde verloren. Was mich immer tröstet, ist der Gedanke, dass jedes Lebewesen hier auf Erden seine bestimmte Zeit hat.

    Soviel Macht liegt gar nicht in unseren Händen, dass wir diese Zeit bestimmen können.

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    Und wie soll der Hund es überhaupt erst lernen, wenn nicht mit Schimpfen bei falschen und Belohnung bei richtigen Handlungen.

    Na ja, wie gesagt, ich schimpfe nicht, sondern mache nur mit meinem Tonfall deutlich, dass ich etwas nicht möchte. Das ist schon mal ein grundlegender Unterschied.
    Dieses "Schimpfen" beinhaltet ja, dass der Hund etwas falsch gemacht hat. Dabei weiß ein Welpe oder junger Hund erstmal gar nicht, was in unseren Augen falsch ist.

    Einen Hund bedingungslos lieben, bedeutet, dass man versteht, man hat einen Hund vor sich.
    Ein Hund muss erst lernen, dass der gute Teppich weder zum Zerkauen da ist, noch dass er darauf pinkeln soll. Woher soll er das wissen? In der Natur gibt es keine teuren Sachen. Da kann ein Hundekind zerkauen, was es will.

    Damit beginnt meist ein ewiges Gemecker und Gezeter mit dem Hund von Welpenbeinen an.
    Der Unterschied zu meiner Sichtweise: Ich weiß einfach, dass für einen Welpen irgendwelche Gegenstände keinen Wert haben.

    Ich sehe den Welpen oder sein Verhalten nicht als falsch an, sondern als natürlich.

    Darum gibt es von mir keine Schimpfe. Ich nehme die Sachen weg, die heil bleiben sollen oder lenke mit etwas anderem ab.

    Weiter mit der Leine: Für mich ist es völlig verständlich, dass ein Welpe ein Halsband und eine Leine als Einschränkung in der Bewegung empfindet, die er nicht versteht. Darum gehe ich damit sehr verständnisvoll um, wenn er nicht gleich an der Leine laufen mag.

    Das sind jetzt nur Beispiele dafür, wie unterschiedlich man seinen Hund sehen kann.
    Dein Hund macht nichts falsch!!!!!!!!!! Er verhält sich nur nicht so, wie Du das möchtest.

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    Daher stellt sich hierbei gar nicht die Frage, welcher der beiden Personen ich mehr vertrauen würde in dem eben genannten Beispiel, weil der Hund erstmal lernen muss zu folgen und zu gehorchen, als dass er auch selbst weiß, dass er kommen muss, bevor ich ihm vertraue. Anders tanzt sie mir ewig auf der Nase rum!!!

    Du denkst falsch.
    Ich vertraue meinen Welpen von Anfang an, dass sie richtig sind, so wie sie sind.
    Ich muss Ihnen nur zeigen, wie sie sich hier anpassen müssen beim Menschen.

    Der Welpe hat von Anfang an den Folgetrieb. Der Welpe kommt vom ersten Tag an zu dem Menschen, dem er vertraut. Wenn das irgendwann aufhört, dann stimmt in der Bindung etwas nicht. Das gilt auch für erwachsene Hunde.

    Wenn ich fremde Hunde aufnehme, dann sorge ich erstmal dafür, dass sie mir vertrauen.
    Das Folgen und Gehorchen kommt dann von alleine.