xyzJackBlackzyx:
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Sicher steht die Bindung inkl. Spielen an erster Stelle. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass er von vorne herein machen kann was er will...
Sicher muss auch ein Welpe einige Grenzen im Zusammenleben kennenlernen, aber bitte immer dem Alter entsprechend. Ein Knirps von 8 Wochen versteht vieles noch nicht so, wie ein Welpe von 12 oder 16 Wochen.
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Ich frage mich nur wie der Hund Grenzen leichter umsetzt - wenn alle am gleichen Strang ziehen oder jeder macht was er für richtig hält?
In einem natürlichen Rudel würde der Welpe unterschiedliche Grenzen kennenlernen: Die Mutterhündin hat ihre eigenen Grenzen, der Rüde oder die Geschwister haben wieder andere Grenzen.
Bei manchen Dingen ist es wichtig, dass man an einem Strang zieht: z. B. der Welpe darf nicht aufs Sofa.
Bei anderen Dingen, wie bei der Begrüßung, finde ich es nicht so wichtig.
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Sicher steht die Bindung inkl. Spielen an erster Stelle.
Das schreibt hier wirklich jeder Welpenbesitzer, aber in der Realität geht das völlig unter.
Du wirst hier niemanden finden, der sich Gedanken um die Bedürfnisse eines Welpen macht. Hier findet man nur Fragen zur baldigen Stubenreinheit, wie man einen Welpen möglichst ruhig stellt, welches Denkspielzeug gekauft werden soll, wie man mit Erziehungsproblemen umgeht. Die wirklichen Bedürfnisse des Welpen werden ignoriert.
Ich weiss nicht, ob Du Deinen Welpen von einem Züchter bekommst. Wenn ja, beobachte mal, wie der Welpe mit seinen Geschwistern spielt, die Welt erkundet, wenn er in einem Garten aufwächst. Solange er dort ist, werden seine Bedürfnisse befriedigt. Er hat Körperkontakt, Spiel, Spaß und kann seine Neugierde, seinen Bewegungsdrang ausleben.
All dies sollte ihm auch nach seinem Umzug zu Dir, weiterhin ermöglicht werden, bzw. irgendwie ersetzt werden.