Beiträge von Bubuka

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    Sie hat mir die Arme blutig gebissen und ich habe mir schon gedacht ob sie eventuell etwas wie einen Blutrausch haben könnte.

    Welpen kommen in einen Blutrausch, wenn sie mit 7 Wochen von der Mutter weggeholt werden, wusstest Du das nicht?

    Mirum und Elsemoni :gut:

    Ich bin auch der Meinung, dass man nicht mehr stillschweigen sollte, wenn einer so einfach gegen jedes vernünftige Argument seinen Hund kastrieren lässt.

    Es gibt eine eindeutige Gesetzeslage.
    Wenn Hundehalter in anderen Fällen gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, schreibt man auch nicht: Das musst Du selbst entscheiden, ob Du Deinen Hund tierschutzgerecht hältst.

    Es kann nicht sein, dass man jede Achtung vor einem Lebenwesen über Bord wirft, nur weil man selbst eine körperfeindliche Einstellung hat.

    Ich habe sowohl mit Naturheilverfahren, als auch mit alternativen Verfahren sehr gute Erfahrungen gemacht - seit ungefähr 30 Jahren.

    Angefangen bei Kräutern, Tee, Pflanzenextrakten bis hin zu klassischer Homöopathie und Bioresonanz.

    Kräuter, Tee und Pflanzen probiere ich oft einfach aus. Für alle anderen Behandlungen habe ich eine Tierheilpraktikerin.
    Wichtig ist mir eine gute Ausbildung der THP oder auch eines Tierarztes.

    Viele Tierärzte schreiben sich "Naturheilkunde" auf das Praxisschild, nur weil sie mal Echinacea bei einer Erkältung geben.

    Auch ein Tierarzt sollte m. E. eine gute fundierte Ausbildung in der Naturheilkunde oder alternativen Heilkunde haben, weil die Behandlung auch hier Fachwissen erfordert.

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    Es geht um absolut den selben Vorgang. Und der soll einmal gesetzeswidrig sein und einmal "nur" notwendiges Übel?

    Die körperliche Unversehrtheit des Menschen ist ein Grundrecht und im Grundgesetz verankert.
    Die körperliche Unversehrtheit bei Tieren ist im Amputationsverbot im Tierschutzgesetz geregelt.
    Eigentlich sollte die Achtung der Unversehrtheit schon alleine aus Respekt vor dem Tier vorhanden sein.

    In der Rechtsprechung ist das Amputationsverbot ganz klar definiert.
    Es ist ein gravierender Unterschied, ob man eine unkontrollierte Vermehrung durch Aufpassen verhindern kann oder ob Tiere Freigang haben.

    Alleine die Angst des Hundehalters vor Krankheiten rechtfertigt keine Kastration.
    Hier ist die Rechtsprechung ganz eindeutig.

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    P.S.: Die Vorteile einer Kastration sind im Übrigen sehr wohl sehr genau erforscht und belegt.
    Das Risiko einer Gebärmutterentzündung/Vereiterung bzw. Gesäugekarzinom bei unkastrierten (ungedeckten!) Hündinnen ist um ein beträchtliches Maß erhöht, welches mit zunehmendem Alter immer weiter steigt.

    Na, so gut bist Du nicht informiert.
    Um Mammatumore, die hormonell bedingt sind, zu verhindern bzw. das Risiko zu minimieren, hätte man vor der ersten Läufigkeit kastrieren müssen.

    Gesäugetumore sind erstmal zu ungefähr 85 % gutartig. Von den restlichen 15 %, welche bösartig sind, ist auch nur ein kleiner Prozentsatz hormonabhängig entstanden.
    Auch bei kastrierten Hündinnen gibt es Mammatumore.

    Der Unterschied von einer früh kastrierten Hündin zu einer nach der 1. Läufigkeit kastrierten Hündin bewegt sich in einem Bereich unter 1 %.

    Aus der Bielefelder Kastrationsstudie:

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    Frühkastrierte Hündinnen haben demgegenüber ein Risiko von 0,0093% nach der ersten Läufigkeit kastrierte Hündinnen tragen ein Risiko von 0,1488%.

    http://www.kromfohrlaender-bremen.de/kastration/

    Ich habe in 40 Jahren immer mehrere Hündinnen gehalten. Eine Gebärmuttervereiterung hatte bei mir noch keine Hündin.

    Die Ursache einer Gebärmuttervereiterung oder Krebs hat etwas damit zu tun, wie der Hund ernährt und gehalten wird.

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    Die Tierärztin hat mich nach Rücksprache auf Gebärmuttervereiterungen und Mammakarzinome hingewiesen und deshalb habe ich jetzt beschlossen, Lana kastrieren zu lassen.

    Mammakarzinome bekommen auch kastrierte Hündinnen.
    Na ja, der Grund erscheint mir ohnehin vorgeschoben.

    Du bewegst Dich strafrechtlich gesehen, auf dünnem Eis.

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    Denn das deutsche Tierschutzgesetz verbietet zunächst einmal in § 6 Abs. 1 S. 1 das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder ­teilweise Entnehmen oder Zerstören von Or­ganen oder Geweben eines Wirbeltieres. Damit ist die ­Kastration grundsätzlich verboten.

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    Dessen Ausgestaltung darf allerdings nicht dazu führen, dass Wünsche des Halters nach bloßen Haltungserleichterungen oder das Begehren, jeder nur denkbaren künftigen Erkrankung vorzubeugen, den Ausnahmetatbestand der tierärztlichen Indikation in sein Gegenteil verkehren (vgl. Lorz/­Metzger, ­Tierschutzgesetz, § 6 Rn 10).

    http://www.wuff.at/cms/Die-Kastration-von-Hun.1864.0.html

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    @ Bubuka: Also wir unternehmen 1x am Tag was mehr oder weniger "spannendes", momentan ist das immer gegen Nachmittag/Abend. Gestern waren wir zB im Feld, da durfte sie ohne Leine gehen, was wirklich toll war! Dann gehen wir auch mal in die Stadt oder so. Also es kommt nicht jeden Tag etwas total spektakuläres vor und vor allem gewöhnt sich Ruby immer mehr an diese Dinge (Stadtpark, Fußgängerzone usw).

    Ansonsten schläft sie immernoch viel, wir gehen kleine Pipirunden immer wenn sie aufwacht. "Größere" Runden (also von 10-20 Minuten) gehen wir nur einmal morgens und einmal abends.

    Ich glaube, das ist der übliche Tagesablauf der meisten Welpen, die ohne Garten leben.

    Das ist für einen Welpen von fast 4 Monaten total langweilig. Darum habt ihr mit Sicherheit auch die Sofaproblematik.

    Ich habe Welpen aufgezogen, die in dem Alter noch zu dritt waren und fast den ganzen Tag im Garten beschäftigt waren. Stundenlang waren die Welpen mit Spiel, Spaß und dem Entdecken der Natur beschäftigt. Wenn sie müde wurden, haben sie sich einen Platz gesucht und geschlafen.

    Ein Hundewelpe hat von der Natur alles mitbekommen, was er braucht, um ein erwachsener Hund zu werden. Zwei wichtige angeborene Verhaltensweisen sind der Spieltrieb und der Bewegungsdrang.

    Der Bewegungsdrang stärkt die Bänder, Muskeln und Gelenke. Durch Bewegung lernen Welpen, ihren Körper geschickt einzusetzen, ihre Kräfte zu messen und gewinnen an Kraft und Ausdauer für ihr späteres Leben.

    Durch Neugier und Spiel lernen die Welpen die Natur, die Umwelt und soziales Verhalten kennen. Das Spiel mit den Geschwistern trainiert die hündischen Verhaltensweisen und die Kommunikation. Mit dem Maul und den Zähnen erforscht ein Welpe die Welt.

    Dafür muss der Welpe buddeln können, Zweige und Grasbüschel zerpflücken dürfen, Frösche, Mäuse, Käfer kennenlernen können, klettern und springen dürfen, feuchtes Gras, die warme Erde, kühles Wasser kennenlernen dürfen.

    Dies alles stimuliert auf natürliche Art und Weise das Zentrale Nervensystem. Umweltreize sind prägend für die spätere geistige, körperliche und seelische Gesundheit.
    Ein Welpe, der überwiegend in der Wohnung aufwächst, lernt die Natur nicht kennen, lernt seine Fähigkeiten, seinen Körper nicht kennen.

    Der allseits bei Welpenbesitzern so gefürchtete Spieltrieb, das "Aufdrehen des Welpen", ist von der Natur geplant und hat seinen Sinn:

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    Der „Spieltrieb“ ermöglicht das Lernen durch Versuch und Irrtum und dient der Ausbildung von Kenntnissen und Fähigkeiten des Lebewesens.

    Bei Tieren werden die als Spielen bezeichneten Bewegungsabläufe und Interaktionen von Verhaltensforschern dahingegen gedeutet, dass bestimmte angeborene Verhaltensweisen gleichsam in ihrer Ausführung verfeinert und an die jeweils vorhandenen Umweltbedingungen angepasst werden; zu diesen Umweltbedingungen gehören auch die Reaktionsweisen von Artgenossen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Spieltrieb

    Ein Welpe bzw. Junghund sollte sich viel frei in der Natur bewegen können und viel mit anderen Welpen spielen und lernen können.

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    Ich denke nicht, dass du Flöhe durch " Absammeln" loswirst. Hilf bitte deinem Hund und behandele ihn gegen Flöhe.

    Das funktioniert durch konsequentes Absammeln, habe ich bereits 2 mal erfolgreich durchgezogen.
    Manchmal hat man Gründe, warum ein Hund kein Spot-On bekommen soll.

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    advatange holen beim tierarzt!dass ist ein kontaktgift welches vom hund "runter-rieselt" und die flöhe in der umgebung mit abtötet.

    Advantage ist ein Spot-On, welches in die Haut einzieht. Da rieselt nix runter.
    Die Flöhe, Eier und Larven in der Umgebung muss man zusätzlich vernichten.