Beiträge von Bubuka

    Wenn das Panacur nicht hilft, würde ich nicht noch mehr Chemie in den Hund "ballern".

    Ein Hund mit gutem Immunsystem kann die Giardien alleine bekämpfen.
    Wenn bei meinen Pflegehunden Panacur nicht hilft, gehe ich zu meiner Tierheilpraktikerin.

    Je häufiger man die Giardien behandelt, umso anfälliger wird der Darm.
    Manche Hunde haben dann wirklich Dauerdurchfall und immer wieder eine neue Giardieninfektion.

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    @ Bubuka: Angenommen einer Deine Pflegehunde verletzt sich ein fremder der noch keine Bindung hat und die Verletzung ist so dass du einen Verband anbringen musst und der Hund knurrt Dich an. Was machst Du dann?

    Verband anmachen.
    Solche Situationen hatte ich oft.
    Fundhund (angeblich aggressiv) wird von der Polizei eingeliefert mit gezückter Pistole. :headbash:
    Denen habe ich schnell den Hund aus der Hand genommen. Ich hatte echt Schiss vor der Pistole.
    Oder ein neuer, verstörter Hund ist krank, verletzt und muss behandelt werden.
    Ich respektiere das Knurren und Schnappen, beschwichtige den Hund.

    Manchmal muss ich einem ängstlichen Hund zur Behandlung einen Maulkorb anlegen.
    Aber auch das geschieht mit Respekt vor der Angst des Hundes.
    Je ängstlicher der Hund ist, umso sanfter ist die Behandlung.
    Mit Gewalt kommt man da nicht weit.

    Zitat

    Also denkst du/ihr dass ich mit meiner aktuellen Trainerin keinen Erfolg haben werde?

    Wahrscheinlich nicht.
    Frank ist ja schon ganz gut darauf eingegangen - auf Seite 8.

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    Ganz gleich, welchen Weg man in der Hundeerziehung einschlägt. Man muss dahinter stehen können und man muss Fortschritte sehen. Einen allgemeingültigen Weg wirst du aber lange suchen können. Hol dir 10 Trainer ins Haus und du wirst mindestens 11 Meinungen bekommen und zusätzlich wirst du noch von jedem, der mal in einem Buch einen Hund gesehen hat, auch noch eine Meinung bekommen. Ob du willst oder nicht.

    Reflektiere einfach, was dir deine Trainerin empfiehlt und hinterfrage es mit gesundem Menschenverstand.

    Wichtig ist, dass Du ein Bauchgefühl für Deinen Hund entwickelst und dass Du ihn verstehen lernst. Lerne die Hundesprache kennen, das habe ich Dir schon einmal empfohlen.

    Wenn man die Hundesprache versteht, entwickelt sich Verständnis für den Hund.
    Verstehen = Verständnis
    Das ist das A und O einer guten Erziehung.

    Egal, wie gut ein Hundetrainer ist, man sollte immer kritisch bleiben.
    Die jetzige Hundetrainerin ist allerdings nicht ausgebildet.

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    Und hättest du sie ruhigen Gewissens mit einem solchen Hund alleine in einem Raum gelassen und dich auf ihre Souveränität im Umgang mit diesem verlassen? Ich denke du verstehst was ich meine...

    Wahrscheinlich ja, weil meine Kinder von Geburt an mit Hunden zusammen waren. Ich konnte mich auf meine Hunde und meine Kinder immer verlassen.

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    mit einem solchen Hund


    Wirklich, Du hast kein gefährliches Raubtier.
    Du hast das Knurren und Schnappen immer noch nicht richtig eingeordnet.

    Bisher hat sich Dein Hund immer berechenbar gezeigt - außer mit der Schwiegermutter am See. Warum er da geknurrt hat, keine Ahnung. Wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich es Dir evtl. sagen können.

    Versuche doch mal, die Situationen zu verstehen, dann lernst Du Deinen Hund kennen und kannst auch souverän reagieren.

    Themis hat Dir auch schon viele gute Tipps gegeben.

    Bisher hat er geknurrt, um seinen Besitz (Stöckchen usw.) oder seinen Platz zu beanspruchen und um Distanz zu schaffen (Streicheln von mehreren gleichzeitig).

    Verhaltensregel für die Kinder: Sie machen einen deutlichen Bogen oder halten einfach Abstand.

    Massnahme für Dich: Du achtest darauf, dass er in Ruhe gelassen wird.
    Eventuell musst Du ihn auch aus der Situation herausbringen.

    Wenn er sein Stöckchen - trotz Distanz der Kinder - weiter verteidigt, gehst Du hin, nimmst es nach Ankündigung ruhig und gelassen weg.

    Laneras Vorschlag ist sehr gut.

    Gib Deinem Hund Gelegenheit, Jogger und Radfahrer erstmal aus einer größeren Entfernung zu betrachten. Überfordere ihn nicht.
    Ablenken mit Leckerlie finde ich auch unsinnig. Er soll solche Personen ja gerade kennenlernen.

    Wenn er sich draußen immer hinlegt, ist es ihm zu viel.
    Gehe auf eine ruhige Wiese, einen Feldweg.

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    Und wenn der Hund dann auch knurrt was dann? +Ironie ein+ Am besten noch sanft auf ihn einreden...ist guuuut mein Junge...+Ironie aus +
    Sorry ich glaub das geht nach hinten los. Dann hat der Hund mit jedem Mal Erfolg wenn er knurrt. Gut auch ne Erziehung muss man mit einem ständig drohenden Hund leben der immerhin nicht beisst wenn ihr ihn in Ruhe lässt. Was machst du dann mal bei ner Sache wie Zecke entfernen, Krallen schneiden, Ohren reinigen, Wunde versorgen oder was schädliches aus dem Maul nehmen? Der knurrt ja jetzt schon wegen jedem scheiss was hat der Hund zu knurren wenn die Oma schwimmt?

    Csaui, ich habe in 40 Jahren Mehrhundehaltung und Tierschutzarbeit schon mit sooo vielen Hunden zu tun gehabt.

    Wenn ein Hund mich anknurrt, wird das von mir akzeptiert. Meistens sehe ich sofort den Grund: Oft ist es ein Beanspruchen von etwas. Das machen meistens Welpen, Hunde in der Pubertät und fremde Hunde. Sie haben noch nicht das Vertrauen, dass man ihnen nichts streitig macht.

    Oder ein Hund knurrt aus Unsicherheit, um Distanz zu schaffen. Auch das finde ich völlig ok.
    Auch hier gebe ich dem Hund Zeit, um Vertrauen aufzubauen.

    Ich kann mit meinen eigenen Hunden und mit meinen Pflegehunden alles machen, Zecken entfernen, Ohren reinigen usw.
    Ich kann auch jedem Hund etwas aus dem Maul nehmen, wenn es nötig ist.
    Das ist eine Sache des Vertrauens, nicht der Macht.

    Auf einen Machtkampf würde ich es nie ankommen lassen.
    Ich hätte keine Lust auf durchlöcherte Hände. Außerdem wäre das Vertrauen damit zerstört.

    Lanera, Deinen Beitrag finde ich sehr gut.

    Nur zu einem Punkt möchte ich etwas anmerken:

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    Es ist schließlich ein riesiger Unterschied, ob man einen Hund in wochenlanger Arbeit nach und nach an eine Box gewöhnt, damit er darin später für eine begrenzte Zeit ruhig bleibt und die Box als sicheren Ort empfindet, auch wenn sie geschlossen ist (hier kamen ja schon Beispiele, da sehe ich das auch ein: wenn jemand weiß, dass der Hund auf Hundeplätzen die Box als Rückzugsort brauchen wird;

    Meine Hunde kennen alle eine Box im Auto. Von Welpe bis zum alten Hund.
    Ich musste keinen Hund groß eingewöhnen. Die Situation im Auto ist eine andere, weil das Auto in Bewegung ist und die Hunde beim Fahren meistens schlafen.

    Wenn ich anhalte, kann ich die Heckklappe öffnen, damit Luft ins Auto kommt.
    Eine große (Schmidt)-Alubox kann man mit Sicherheitsschloss verschliessen, die klaut so einfach keiner.
    Selbst bei einem Unfall, bei dem die Scheiben kaputt gehen, kann kein Hund flüchten.
    Darum ist eine Box im Auto zur Sicherung sehr nützlich.

    Dafür muss ich aber keine Box im Haus haben. Das Eingewöhnen während der Fahrt ist sehr unkompliziert.

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    Du hast den Sinn nicht verstanden oder?

    LG Sabine

    Scheint nicht so einfach zu sein, Sabine.

    An die anderen:
    Was ich damit deutlich machen wollte: Auch die Leute im Tierheim hätten behaupten können: Schau mal, die Hunde gehen von alleine wieder in ihre Box, also leiden sie auch nicht, wenn sie darin 23 Stunden und 50 Minuten am Tag verbringen müssen.

    Klingelts bei euch? Hunde resignieren. Die Box wird - leider - zu etwas Vertrautem, weil sie darin so viel Zeit verbringen.

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    Dennoch bleibe ich auch dabei, dass die Mehrzahl der User hier (u.a. Srinele oder Murmelchen) ihren Hunden damit nichts Schlechtes, sondern etwas Gutes tun. Man merkt als Halter schließlich, ob der Hund die Box wirklich gut annimmt oder sie nicht leiden kann oder sogar Angst davor hat darin eingesperrt zu werden.

    Ich weiß von einem Tierheim in Polen (mittlerweile geschlossen), da wurden erwachsene Hunde in Holz-Boxen gehalten - über viele Jahre!!!!!! Die Boxen waren so klein, dass die Hunde sich manchmal kaum drehen oder aufrecht stehen konnten. Oftmals waren sie zu zweit in der Box.
    Ein- oder zweimal täglich kam jeder Hund für 5 Minuten raus, damit sauber gemacht werden konnte.

    Die Hunde sind fast alle - nach den 5 Minuten - wieder freiwillig in ihre Box gegangen!!!
    Meinst Du, den Hunden ging es gut, weil man es ihnen nicht angemerkt hat? Glaubst Du, dass die Box für die Hunde eine kuschelige Höhle, ein Rückzugsort war?????

    Die meisten Hunde sind einfach friedfertig, passen sich an. Was sollen sie auch machen?
    An die Bundeskanzlerin einen Hilferuf schreiben????

    Terrorfussel, vielen Dank für Deinen Beitrag!!!!