Beiträge von Bubuka

    MissRainstar

    Zitat

    gut...heute war eine spanieldame dabei, die sonst wohl auch immer dabei ist und die, laut trainer die kleinen immer mal zur ordnung ruft.
    allerdings ist mir aufgefallen, dass sie jedesmal, wenn zwei oder mehr welpen zusammen tobten (ohne raufen) sofort dazwischen gegangen ist und die hunde unterwarf.

    Ich finde, solch ein Hund hat in einer Welpengruppe nichts verloren.
    Das ist kein souveräner Hund. Manche Hunde meinen, jegliches Spielen regeln zu müssen.

    Außerdem unterwirft ein Hund den anderen Hund nicht.
    Ein Hund unterwirft immer nur sich selbst.

    Zitat

    Stoke ist im übrigen auch nen ganz schön kerniger Typ bei der Welpenstunde .... der hat eine Labrador Dame 10 Wochen, andauernd besteigen wollen :verzweifelt: kann ja "nur" dominieren wollen sein, ABER er hatte einmal, wie ich gesehen habe auch die Spitze vom Pipimann draußen :verzweifelt:
    Der wird mir doch nicht früh reif/pupertierend?!?! Der ist doch gerade erst 12 Wochen...

    Welpen probieren spielerisch alle hündischen Verhaltensweisen aus, auch das Rammeln.

    Zitat

    Okay, es wird jeder Spaziergänger fixiert und zu jedem anderen Hund hingezogen dass er sich fast mit dem Halsband würgt und dementsprechend keucht wie eine Bestie. Nein, ich lasse ihm das nicht durchgehen, aber es ist verdammt schwierig so.

    Aber dieses Verhalten hat doch nichts mit den Hormonen zu tun?

    Ich würde den Hund mal einer Tierheilpraktikerin vorstellen. Meistens verschwinden diese ewigen Vorhautkatarrhe nach einer homöopathischen Behandlung. Außerdem kann sie auch die Auswirkungen der Hormone deutlich abmildern. Das hilft sogar, wenn ein Rüde mit einer läufigen Hündin in einem Haushalt lebt. Der Rüde ist durch die Globuli deutlich entspannter.

    Ansonsten finde ich es auch wichtig, dass ein Rüde mit läufigen Hündinnen Erfahrungen sammeln darf. Eigentlich lässt sich eine Hündin - außer in der Standhitze - nicht berammeln.
    Ein erfahrener Rüde würde eine Hündin vor der Standhitze nicht nerven.

    Wie kann ein Hund das lernen, wenn der Kontakt immer unterbunden wird?
    Ich weiss nicht, ob das einen Lerneffekt bringt, wenn der Hundehalter den Hund von der Hündin pflückt.

    Auch kastrierte Rüden markieren!!!

    Ich würde einem unsicheren Hund keine Kastration antun, auch nicht für 6 Monate durch den Chip.

    Vorsichtshalber würde ich mal eine Urinprobe beim Tierarzt abgeben, um eine körperliche Ursache auszuschliessen.

    Das Markieren würde ich in diesem Fall als Übersprungshandlung einordnen.

    Zitat

    Ersatzhandlungen erkennen

    Stellen Sie sich vor, Sie können sich zwischen zwei Aufgaben die Sie sich vorgenommen haben nicht entscheiden. Stellen Sie die Mülltonne raus, oder waschen Sie das Auto? Sie bleiben stehen, verfallen in Gedanken und kratzen sich dabei im Kopf. Dieses Kratzen ist eine Ersatzhandlung, auch Über sprunghandlung genannt, sie bauen Ihre inneren Spannungen ab.

    Wenn diese Übersprunghandlungen beim Hund auftauchen, müssen sie nach der Ursache forschen.

    Der Hund zeigt typische Übersprunghandlungen,
    wie Schütteln, Kratzen, Scharren, Markieren, Lecken, Knibbeln, Fiepen, oder Fressen.

    http://www.hammerhundefreunde.de/verhalten.html

    Zitat

    Einerseits ist diese Aussage zwar total arrogant und überheblich (und aus meiner Sicht auch unglaubwürdig), aber andererseits gibt sie mir zu denken. Entweder Bubuka selbst sind schon mehrere Hunde entlaufen, dann würde ich mich damit sicher nicht schmücken.

    Das ist echt eine Frechheit und grenzt schon an Mobbing und Diffamierung.

    Zitat

    Oder aber den Tierschützern bzw. deren Pflegestellen bzw. Endplätzen sind diese Hunde entlaufen, dann würde ich mir an Bubukas Stelle Gedanken machen, ob ich mich in den richtigen Tierschutzkreisen befinde.

    Jeder!!, der über Jahrzehnte mit Tierschutzhunden zu tun hat, hat schon mit entlaufenen Hunden zu tun gehabt. Es gibt Hunde, die fast jeden Zaun überwinden. Ebenso entlaufen einige Hunde den neuen Besitzern.

    Chucky und Schlabberhund, ich finde es unglaublich, was ihr euch hier leistet.
    Da nimmt man sich die Zeit, einen Beitrag zu schreiben, um evtl. mit den eigenen Erfahrungen zu helfen und euch fällt nichts besseres ein, als diesen Beitrag zu zerreissen.

    Ich glaube kaum, dass ihr euch schon die Nächte um die Ohren geschlagen habt, um fremden Leuten beim Einfangen ihrer Hunde zu helfen.

    Mit dem Arsch gemütlich auf dem Sofa zu sitzen, hier Leute zu mobben, indem man unmögliche Beiträge schreibt, ist sehr einfach. Ja, natürlich, ich vergass, ihr drückt die Daumen. Das kann man bequem vom Sofa aus tun.

    Ich glaube das einfach nicht.

    Was ist das für eine Modeerscheinung, die Welpen zu früh von der Mutter wegzunehmen.

    Gebt den Welpen zurück an eure Bekannten.

    Meinst Du, das Internet ist völlig anonym. Man müsste euch anzeigen. Das ist ein Verstoss gegen das Tierschutzgesetz.

    Chucky, auch wenn es mir für Deinen Hund leid tut, aber reiss Dich mal am Riemen.

    Es ist so, dass ich bisher die entlaufenen Hunde wiederbekommen habe.
    Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun, sondern sollte nur ausdrücken, dass es nicht aussichtslos ist.

    Ich habe nicht geschrieben, dass man jeden entlaufenen Hund wiederbekommt.
    Es gibt auch Hunde, die tatsächlich von jemandem eingefangen werden und behalten werden.
    Oder auch Hunde, die durch einen Unfall für immer verschwinden.

    Zitat

    Jetzt gab es gestern und heute wieder eine Sichtung von Mojo oder zumindest einem Hund der Mojo ähnlich sieht und wieder in dem Ort, wo er schon einige Male gesehen wurde. Wenn ich wenigstens wüsste ob er es war. Aber wieso nimmt ihn niemand auf? Kann es sein das er sich seit neun Wochen im gleichen Gebiet aufhält? Ich denke es könnte schon sein. Mojo ist normalerweise nicht scheu. An Menschen eher desinteressiert, zu manchen Hunden eher aggressiv, einige mag er natürlich. Er wird immer an Gehwegen an der Straße gesehen, vielleicht ist er da kurz auf Futtersuche. Was denkt ihr darüber?

    Durch meine Tierschutzarbeit habe ich öfter mit entlaufenen Hunden zu tun gehabt.

    Wichtig ist zu wissen, dass Hunde, die auf einmal alleine sind, in einer Art Schockzustand sind.
    Ein Hund ohne Rudel ist verloren. Darum ist ein entlaufener Hund praktisch ständig auf der Flucht. Es ist möglich, dass er sogar bei dem Anblick seines Frauchens die Flucht ergreift.

    Zitat

    Kann es sein das er sich seit neun Wochen im gleichen Gebiet aufhält?

    Ja!!!!!!!!!!!!!!
    Hunde laufen nicht hunderte Kilometer weit. Sie bleiben in einem relativ großen Gebiet, aber verlassen dieses nicht!!!

    Ich würde nochmal massiv Flyer aufhängen und Zeitungs-Anzeigen aufgeben mit Deiner Handynummer. Bei jeder Sichtung, die gemeldet wird, sofort!!! losfahren. Man sollte immer Bockwurst oder Bratwurst liegen haben. Man darf nicht damit rechnen, dass der Hund freudig zu einem kommt. Er steht unter Schock (wahrscheinlich). Man muss mit Flucht rechnen.

    Am besten ist es, man schafft es, den Hund in einen umzäunten Garten zu locken.
    Beim Einfangen sind ruhige Bewegungen, eine ruhige Stimme wichtig. Auf keinen Fall den Hund verfolgen!!

    Auch noch wichtig: Hunde drehen in "ihrem" Gebiet, in dem sie sich aufhalten, immer ihre Runden. Darum kann man an Sichtungsstellen Futterplätze einrichten. Diese wird der Hund regelmässig aufsuchen.

    Hunde kommen immer ungefähr zu der gleichen Uhrzeit (plus - minus eine halbe Stunde) zu ihren bevorzugten Plätzen. Wenn der Hund irgendwo gesichtet wurde, bitte immer die Uhrzeit dazu erfragen und notieren. So kann man sich von seinem Aktionsradius und Tagesablauf einen Plan machen.

    Es ist nicht hoffnungslos. Ich habe noch jeden Hund wiederbekommen.
    Ich wünsche Dir viel Glück.

    Zitat

    Einige kastrierte Rüden werden von anderen Rüden nicht mehr als solche erkannt. Durch die hormonelle Veränderung riechen sie unnatürlich und ihr Geschlecht lässt sich von anderen Hunden nicht mehr richtig zuordnen. Zum Teil werden sie wie eine läufige Hündin behandelt, extrem viel beschnüffelt, bedrängt und bestiegen.

    Doch wer ist nun Schuld an der Misere? Der kastrierte Rüde oder die anderen Rüden? – Weder noch ist die Antwort. Weder der kastrierte Rüde kann etwas für seinen Geruch noch können die anderen Hunde etwas dafür, dass sie diesen unnatürlich Geruch nicht zuordnen können.

    Der Mensch trägt die Verantwortung für diesen Eingriff.

    http://blog.hundeschule-a1.com/kastrierter-ruede-moegliche-folge

    Hier noch einige Informationen. Das teilnahmslose sitzen und starren in die Luft, im Wechsel mit extremer Unruhe wird hier sehr typisch beschrieben.

    Zitat

    Typischerweise beginnt ein postoperatives Delir innerhalb der ersten vier Tage nach einem Eingriff. Es kann das erste Symptom einer Erkrankung sein oder auch eine unerwünschte Wirkung eines Medikaments. Die Patienten werden reizbar, sind verwirrt, ziehen sich zurück oder werden gar feindselig gegenüber pflegenden Personen. Ebenso entwickeln sich Aufmerksamkeitsstörungen. Die Symptome treten typischerweise abends oder nachts auf. Zeitliche Desorientierung ist die typische Folge. Orientierung zu Ort und Person bleiben dagegen noch lange erhalten. Schwankungen der Symptome sind typisch.

    Zitat

    Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt müssen hier optimiert werden, die Ernährung und die psychologische Unterstützung sind besonders wichtig.

    http://sprechende-medizin.com/2013/08/17/das…eren-patienten/

    Zitat

    Symptome des Delirs

    Das Postoperative Delir kann sich schon im Aufwachraum bemerkbar machen, oder aber erst ein bis zwei Tage nach einer Operation beginnen. Die Patienten haben plötzlich Halluzinationen und Wahnvorstellungen, beklemmende Träume und Angstzustände. Gleichzeitig sind sie orientierungslos. Ihr Gedächtnis funktioniert nicht mehr richtig, das Denken verlangsamt sich, die richtigen Worte zu finden, fällt schwer. Der Tag-Nachtrhythmus ist außer Kraft gesetzt. Die Patienten geraten vollkommen aus der Spur. Einige Patienten werden auch unruhig und aggressiv.

    http://www.br.de/fernsehen/baye…elirium100.html