Beiträge von Bubuka

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    Vielleicht hat die TS ja gar keine Entscheidungsfreiheit ob oder ob nicht.
    Alle Hunde (Rüden und Hündinnen) in meiner Umgebung, die aus dem Tierschutz kamen (sowohl Ausland-, Tierschutz und Tierheim) mussten kastriert werden, das steht schriftlich im Schutzvertrag drin. Teilweise sogar mit einer Altersangabe.

    Solche Klauseln sind unwirksam.

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    Bubuka: Ich gönne meinem Hund viel, aber so'n Vorhautkatharr mit allen Folgen, das absolute Gestresstsein (und er ist sehr offensichtlich derzeit total gestresst!), mein daraus folgendes Genervtsein, folglich "Leinenzwang", Einschränkungen und seine Hibbeligkeit... weiß nich, ob das so erstrebenswert ist.

    Gehe wirklich mal zu einer Tierheilpraktikerin. Ich habe mehrfach erlebt, dass sich das gut behandeln lässt. Auch diese hormonelle Schieflage.

    Eine Gesäugeentzündung ist nicht vorprogrammiert, nur weil bei der Scheinschwangerschaft Milch einschiesst. Man kann eine Gesäugeentzündung auch einfach mit Quarkwickeln behandeln.

    Komisch, dass die Homöopathie bei denen, die ich kenne, sehr gut geholfen hat, einschließlich meiner Hunde.

    Ob man erstmal sanfte Mittel ausprobiert, hat auch damit zu tun, wie man generell der Scheinschwangerschaft gegenüber steht.

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    So, ohne Leine: Wie beschrieben, er rennt von Stelle zu Stelle, leckt alles ab, wurscht, was die Alte da hinten davon hält. Ich sage nein, gehe ggf. zusätzlich noch auf ihn zu, dann beschwichtigt er oder zeigt jedenfalls "kleinlautes" Verhalten (drück ich jetzt mal so dumpf aus), klappert aber intensiv noch mindestens 100 m weit mit den Zähnen, markiert alles was nicht niet- und nagelfest ist und läuft dann schnurstraks zur nächsten Stelle.

    Mal ehrlich, das hört sich doch nicht schlimm an. Ich würde meinem Hund das gönnen.
    Vergleichsweise stelle Dir mal vor, Du bist in New York in einem supertollen Einkaufszentrum und darfst nicht gucken, was es da alles gibt. Dein Partner zieht Dich ständig weiter.

    Hier läuft das doch:

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    In einsameren Gegenden ist er völlig easy. Er schnüffelt in ganz normalem Rahmen, läuft herum, sucht immer wieder, sehr häufig, Kontakt zu mir, wird dafür auch belohnt, arbeitet, wenn man ihn lässt, schlurft herum, wenn man ihn lässt, und lässt sich selbst in vollem Lauf in die entgegengesetzte Richtung abrufen.

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    leg ihm ein getragenes kleidungsstück von dir in die kiste. aber es sollte wirklich gut/doll riechen. also ein zwei tage durch tragen ;-)

    Es hilft dem Welpen nicht, wenn der Welpe noch keinen Bezug zu dem Geruch hat.
    Ich würde dem Welpen Körperkontakt geben. Er braucht kein totes Kleidungsstück.

    Ihm fehlt die Wärme der Mutter und Geschwister.

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    Ich mein das jetzt nicht urteilend, aber wieso muss eine Hündin zugunsten des Rüden kastriert werden?

    Das frage ich mich auch. Ich habe auch einen intakten Rüden und zur Zeit 2 intakte Hündinnen im Haushalt.

    Wenn ich das nicht händeln könnte, würde ich mir keine unkastrierte Hündin dazu holen.

    Luziefer:

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    Nach der ersten Läufigkeit stellte sich eine sehr ausgeprägte Scheinträchtigkeit ein....sie gab Milch, fraß NICHTS mehr, ging nicht mehr nach draussen!! Sie war vor der Läufigkeit, während der Läufigkeit und nach der LÄufigkeit durch den Wind, und es war jedes Mal eine schlimme Zeit, in der Hündin und Frauchen litten!
    Nach ihrer zweiten Läufigkeit wurde die Scheinträchtigkeit noch schlimmer und wir ließen sie kastrieren.

    "Jedes Mal" bedeutet, Du hast ganze 2 Scheinträchtigkeiten "durchlitten"?

    Eine Scheinschwanger- und Mutterschaft ist etwas völlig natürliches. Es ist natürlich, dass Milch einschiesst, die Hündin schlechter frisst, dass sie nicht nach draussen will (weil sie bei den imaginären Welpen bleiben will). Das sogenannte Leiden ist nur ein menschliches Leiden, weil man das veränderte Verhalten in dieser Zeit nicht einfach hinnehmen kann.

    Sollte eine Hündin in dieser Zeit wirklich leiden, dann kann man eigentlich alles auf sanfte Weise mit Homöopathie behandeln.

    Mich wundert es, dass hier immer wieder über das "wann" diskutiert wird, obwohl dieses grundlose Kastrieren eindeutig gegen das Tierschutzgesetz verstösst.
    Oder gibt es einen triftigen Grund?

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    Denn das deutsche Tierschutzgesetz verbietet zunächst einmal in § 6 Abs. 1 S. 1 das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder ­teilweise Entnehmen oder Zerstören von Or­ganen oder Geweben eines Wirbeltieres. Damit ist die ­Kastration grundsätzlich verboten.

    Diese Verbesserung des Tierschutzgesetzes dient der Ethik und Moral und soll das Recht des Tieres auf die körperliche Unversehrtheit schützen.

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    Darum lässt die gesetzliche Formulierung „nach tierärztlicher Indikation geboten“ natürlich einen gewissen Spielraum zu. Dessen Ausgestaltung darf allerdings nicht dazu führen, dass Wünsche des Halters nach bloßen Haltungserleichterungen oder das Begehren, jeder nur denkbaren künftigen Erkrankung vorzubeugen, den Ausnahmetatbestand der tierärztlichen Indikation in sein Gegenteil verkehren (vgl. Lorz/­Metzger, ­Tierschutzgesetz, § 6 Rn 10).

    http://www.wuff.at/cms/Die-Kastration-von-Hun.1864.0.html


    Aus der Bielefelder Kastrationsstudie:

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    Mammatumore sind jedoch längst nicht so häufig wie es oftmals behauptet wird. Zudem wirkt sich die Kastration auf die Bildung von Mammaturmoren nur dann aus, wenn vor der ersten Hitze kastriert wird.

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    Frühkastrierte Hündinnen haben demgegenüber ein Risiko von 0,0093% nach der ersten Läufigkeit kastrierte Hündinnen tragen ein Risiko von 0,1488%.

    http://www.kromfohrlaender-bremen.de/kastration/


    Auch eine kastrierte Hündin kann Mammatumore bekommen, weil die meisten gar nicht hormonabhängig entstehen.

    http://www.naiaonline.org/pdfs/LongTermH…euterInDogs.pdf

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    Es gibt in meiner Umgebung einige wenige Hündinnen, die das kontern und deren Besitzer das okay finden. Bei all den anderen möchte ich das nicht - welcher Hündinnenbesitzer möchte verständlicherweise auch schon, dass irgend ein Rüde seine Hündin belästigt, nur zu Übungszwecken? ;)

    Sicherlich kann man seinen Hund nicht zu jedem anderen Hund hinlassen.
    Aber wenn man Hundehalter kennt, die intakte Hündinnen haben.....