Beiträge von Bubuka

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    Naja, er trifft unter der Woche schon Hunde zum Spielen, die sind aber alle älter als er... deswegen ist mir das Spiel in der HS ja auch so wichtig.

    Ein junger Hund spielt mit einem erwachsenen Hund ganz anders. Natürlich ist das auch wichtig.
    Aber nur unter Gleichaltrigen ist dieses gefahrlose Ausprobieren aller Verhaltensweisen möglich, wie ein junger Hund das sonst im Familienverband mit seinen Geschwistern ausleben könnte.

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    Aber er hat halt sonst kaum die Gelegenheit mit gleichaltrigen zu spielen, deswegen würde ich das gerne weiter zulassen.

    Ein Hund von 6 Monaten kann sehr schnell etwas lernen, wenn seine Bedürfnisse befriedigt sind.
    Wenn Dein Hund nur einmal die Woche (für eine Stunde?) mit Gleichaltrigen spielen kann, dann ist es kein Wunder, dass ihm nicht der Sinn nach Arbeiten steht.

    Ein junger Hund will und muss viel mit anderen Hunden spielen können.
    Er lernt dadurch sehr viel, nämlich das, was für den Hund wichtig ist.

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    "Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann!" Dieser Ausspruch des französischen Meeresforschers Jacques Cousteau deutet an, welch seltsame Bewandtnis es mit dem Spielen hat. Selbst wenn es Spaß macht und keinem Zweck dient, erfüllt es dennoch eine Reihe wichtiger Funktionen:

    Training: Körperliche Fertigkeiten des Hundes werden beim spielerischen Miteinander entwickelt oder sogar verbessert.

    Spielerisches Lernen: Die Tiere trainieren ihre Befähigung, sich auf unterschiedliche Situationen flexibel einzustellen und neu erlernte Strategien zur Lösung von Problemen auszuprobieren. Auf diese Weise wird ihre Intelligenzleistung gesteigert.

    Sozialkontakte pflegen: Auffällig ist, dass vor allem jene Tiere Spielverhalten zeigen, die in Sozialverbänden leben. Offenbar bietet das Spiel eine gute Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit den Regeln des Zusammenlebens vertraut zu machen, Bindungen aufzubauen und zu festigen. Junge Rudelmitglieder wachsen auf spielerische Weise in ihre Rolle hinein.

    Aggressionen abbauen: Rivalitäten in der Gruppe können auch über spielerische Aktivitäten ausgetragen werden. Spielverhalten schafft und festigt Bindungen und fördert die gegenseitige Toleranz.

    http://www.dogs-magazin.de/erziehung/spie…hund-20101.html

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    Außerdem sagte sie mir, daß sie bezweifelt, daß all die hier geschilderten Fälle einer Pyometra ohne Vorzeichen
    auch wirklich eine Gebährmutterentzündung waren. Sie sagte, daß sie aus Eigenerfahrung weiß, daß leider
    viele TAs sich auf diesem Gebiet eher schlecht auskennen und deshalb bei jeglichen Anzeichen dieser Art zur
    Kastration greifen.
    Sie sagt, nur wer die Gebährmutter nach der OP gesehen hat, kann sich dessen sicher sein.
    Wenn das so stimmt, ist das ne echte Sauerei.

    Da bist Du wirklich mal an eine kompetente Tierärztin geraten. Das ist ja leider eher selten der Fall.

    Ich kenne persönlich etliche Fälle, wo die Hündinnen auch wegen angeblicher Gebärmuttervereiterung kastriert wurden. Aber kaum jemand lässt sich hinterher die entnommene Gebärmutter zeigen. Natürlich macht es immer einen guten Eindruck, wenn man solch einen Eingriff hinterher begründen kann. Wäre doch peinlich, zuzugeben, dass man umsonst Alarm geschlagen hat.

    Ich kann es auch nicht glauben, dass soooo viele Hündinnen tatsächlich eine Gebärmuttervereiterung haben.

    Ich halte seit 40 Jahren immer mehrere Hündinnen und hatte noch nie!!! eine Hündin mit vereiterter Gebärmutter.

    Wie hier schon geschrieben wurde, würde ich wirklich mal eine Tierheilpraktikerin aufsuchen. Man kann alle Fälle von Störungen im Zyklus sehr gut homöopathisch behandeln.

    Habe ich Dir nicht schon mal diese Kräuter empfohlen?
    Die sind wirklich toll für alte Hunde.

    http://www.dogs4friends.de/product_info.p…ller-Hunde.html


    oder hier das Geria für alte Hunde:

    http://www.naturheilkunde-bei-tieren.de/

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    Nun hab ich natürlich etwas Angst wegen der Narkose und frage mich ob es wirklich notwendig ist den Zahn sofort zu ziehen? Wäre es auch möglich, dass sich der Zahn wieder stabilisiert?

    Zahnstein ist natürlich sehr schädlich für den Körper. Die Zähne lockern sich auch durch den Zahnstein. Allerdings hätte ich es erstmal mit einer Futterumstellung versucht.
    Viele Hunde verlieren ihren Zahnstein durch frisches Fleisch und Knochen.
    Das habe ich bei etlichen Pflegehunden erlebt.

    Ein Zahn, der sich aufgrund von Zahnstein gelockert hat, kann sich auch wieder festigen.
    Wenn es mein Hund wäre, würde ich den Zahn wahrscheinlich nicht ziehen lassen.

    Erst, wenn auch der Kieferknochen unter dem lockeren Zahn schon abgebaut ist, kann man den Zahn nicht mehr retten.

    Das würde ich mit der Tierärztin noch in Ruhe besprechen.

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    Naja, der Hund nimmt aber nach der Kastra ja auch nur zu, wenn er zu viel zu fressen bekommt und zu wenig bewegt wird.

    Das ist ein Trugschluss. Es gibt genügend Hunde, wo das Übergewicht nach der Kastration nicht durch weniger Futter oder mehr Bewegung zu beeinflussen war. Kenne einige Hunde persönlich.
    In einer Tierklinik wurde das dann auch bestätigt, dass oft einfach die veränderte Hormonlage die Ursache ist.

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    Was den vermehrten Hunger und die Gewichtszunahme nach einer Kastration betrifft haben die Studien gezeigt, dass nahezu die Hälfte der kastrierten Hunde mehr Hunger entwickeln. Ein reduzierte Fütterung wirkt einer Gewichtszunahme entgegen. Jedoch kommt es häufig trotz reduzierter Fütterung zu einer Gewichtszunahme. Hier ist der direkter Einfluss der veränderten hormonellen Situation auf das Stoffwechselgeschehen ist denkbar. Dafür spricht die Erfahrung mit vielen Hundehaltern, die ihre kastrierten Hunde sogar reduziert füttern und deren Hunde dennoch an Gewicht zunehmen.
    Eine Kastration muss nicht notwendigerweise dick und faul machen, sie kann aber dazu führen.


    http://www.homoeotherapie.de/tiergesundheit…kastration.html

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    Im Frühjahr/Anfang Sommer hatten wir die erste Läufigkeit und nur Problem (Gesundheitlich sehr angeschlagen) deshalb wurde uns auch die Kastration (endoskopische) empfohlen.

    Da verstehe ich die Tierärzte nicht. Wie kann man nach nur einer Läufigkeit solch eine Entscheidung treffen. Jetzt hat man dieses kleine Problem aus der Welt geschafft und die Tür geöffnet für Übergewicht, evtl. Inkontinenz, evtl. Schilddrüsenerkrankung, Skeletterkrankungen.....

    Aber nun ist es nicht mehr zu ändern.

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    Donnerwetter. Ich bilde mir ja ein eine intelligente Hunderasse zu besitzen. So eine übergreifende Denkleistung ist ihnen wohl nicht zu eigen... "Wenn ich am Blümchen schnuppere, dann hüpfe ich nicht aufs Sofa."... :lachtot:

    "Versuch macht kluch."

    Jedenfalls musste ich meine Junghunde nicht 300 mal ermahnen oder sie auf ihrer Decke festbinden.

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    :D :D das klingt nach einer guten idee ich werds gleich heute abend zur geistertunde ausprobieren ^^... hach diese hundsis sind süß wenn sie so verrückte Ängste haben. Aber manchmal kanns auch echt nerven vorallem wenn man in Situationen ist wo die Konzentration und Verlässlichkeit des Hundes gebraucht wird.

    Dies zeigt Deine völlig falsche Einstellung zu Deinem Hund.
    Ein Angstverhalten ist auf keinen Fall süß, sondern extremer Stress für den Hund.
    Genauso sollte es Dich nicht nerven, sondern Dein Mitgefühl wecken.

    Bitte denke darüber mal nach, sonst kannst Du ihm keine Hilfe sein.

    Zum Umgang mit der Angst:

    http://umtali.wordpress.com/2011/12/25/gas…oesten-erlaubt/

    Junge Hunde von 5 Monaten sind voller Tatendrang.
    Wenn sie sich langweilen, dann suchen sie sich halt eine Beschäftigung.

    Anstatt jetzt 300 mal den jungen Hund vom Sofa zu scheuchen, würde ich lieber mit dem Hund raus in die Natur gehen, damit die Kleine dort die Welt entdecken kann und ihre Bewegungsfreudigkeit ausleben kann.

    Viele Welpen/Junghunde hier im Forum leben in einer Wohnung ohne Garten, kommen dreimal täglich auf einen Spaziergang von 20 Minuten, meistens noch an der Leine.
    Einmal die Woche ist dann Spiel in der Welpenschule. Den Rest der Zeit sollen sie sich mit Kauen oder einem Spielzeug vergnügen.

    Das reicht einfach nicht, darum hat man dann solche Probleme, die eigentlich keine sein müssen.