Beiträge von Bubuka

    Du kannst bei einem kleinen Hund die Flöhe auch auskämmen und absammeln.
    So habe ich auch schon zweimal Flöhe wegbekommen.

    Dafür muss der Hund täglich zweimal mit dem Flohkamm durchgekämmt werden oder mit den Fingern abgesucht werden. Man muss nur aufpassen, dass die Flöhe nicht entwischen.
    Dafür nehme ich ein Marmeladenglas mit Deckel, fülle es 3/4 mit Wasser und gebe einen Schuss Öl hinein. Durch das Öl können die Flöhe nicht mehr so einfach herauskrabbeln und sind nach 1-2 Stunden erstickt.

    Zur Beseitigung der Eier und Larven - ohne Gift - in der Wohnung habe ich hier bereits etwas geschrieben:
    https://www.dogforum.de/welches-mittel…t174532-10.html

    Hallo Louana,

    Deine Situation ist aus der Ferne natürlich schwer zu beurteilen.
    Ich versuche es mal. Meine Meinung ist völlig ohne Wertung....

    Zitat

    Plötzlich scheint meine Große nicht mehr in mein Leben zu passen.

    Dieser Satz ist mir aufgefallen und durchzieht auch Deinen Text.
    Kann es sein, dass Du einfach mit Baby und zwei Hunden überfordert bist?
    Aus welchem Grund auch immer, scheinst Du besonders mit der großen Hündin überfordert zu sein. Das spürt Paula natürlich.

    Wenn es Deiner Paula bei Deinem Vater wirklich besser geht und wenn sie dort absolut glücklich ist, würde ich sie dort hingeben.

    Wenn Deine Hündin dort nur zufriedener ist, weil sie aus der häuslichen Situation raus ist, dann würde ich die kleine Hündin weggeben.
    Es ist gut möglich, dass die kleine Hündin durch die Kastration verändert ist.
    Manche Hündinnen werden durch eine Kastration rabiater, sogar unverträglich.

    Wenn Paula mein Hund wäre, würde ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um eine Erdgeschoßwohnung zu finden. Mit 7 Jahren ist sie nicht mehr die Jüngste. Alleine schon aus Altersgründen wird sie die Treppen irgendwann nicht mehr laufen können.

    Hallo Ann,

    wenn Du immer noch 10 Stunden außer Haus bist, dann würde ich mich für eine Hundetagesstätte entscheiden.

    Es nützt dem Hund wenig, wenn ein Gassigänger für 1-2 Stunden vorbei kommt.
    Dann wäre er immer noch 8-9 Stunden alleine. Das ist auch für einen erwachsenen Hund zuviel. Hunde sind Rudeltiere.

    Auch, wenn viele schreiben, ihrem Hund würde das nichts ausmachen - welche Möglichkeiten hat ein Hund, sich dagegen zu wehren?

    Zitat

    Wir haben ihn von anfang an im Einsatz. Er schläft dort in der Nacht. Ich möchte vorweg mal kurz das Ritual Abends beschreiben. Wir machen uns bettfertig, Hund läuft uns jeden Meter nach. Dann legen wir uns zu Bett und der Hund wird in den Kennel gelegt und die vorder Tür geschlossen, oben mache ich auf. Das Riesen Theater beginnt. Er jault und versucht aus dem Kennel zu springen. Dies unterbinde ich in dem ich Kommentarlos wieder in die Box schiebe. Wenn er jault verschwindet meine Hand aus der Box. Ist er ruhig streichel ich ihn. Nach so 10 Minuten pennt er dann meist. Ist das so der richtige Weg?

    Ich würde meinem Welpen das nicht antun.
    Es ist doch völlig normal, dass ein Welpe nicht eingesperrt werden möchte.
    Der Kleine hat gerade seine Mutter und Geschwister verloren. Ihm fehlt der Körperkontakt, die Nähe seines Rudels. Für ein Baby völlig normal.

    Ich würde eine Matratze auf den Boden legen und dem Kleinen Körpernähe geben - oder den Welpen mit ins Bett nehmen. Das stärkt die Bindung und verhindert Verlassensängste.

    Wenn Dein Welpe alt genug ist, kann man ihm immer noch einen anderen Schlafplatz geben.

    Ein Welpe in dem Alter läuft noch nicht vernünftig an der Leine.
    Für ihn ist es noch ungewohnt, "festgebunden" zu sein und durch die Leine in der Bewegung eingeschränkt zu werden.

    Ich würde viel in Feld, Wald oder Wiese ohne Leine laufen. So kannst Du Dir den natürlichen Folgetrieb zunutze machen.
    An der Leine würde ich nur kurze Strecken gehen.

    Meine Welpen haben erst mir 5 Monaten das Laufen an der Leine gelernt.
    Das ging dann ohne Probleme.

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    ich will ihn auch definitiv jetzt noch nicht kastrieren lassen. habe aber bisher generell noch nicht so viel darüber nachgedacht. war halt der Meinung, so lange er keine Probleme hat, bleibt er intakt. und an sich hat er keine Probleme, ist mit allem und jeden verträglich und hat auch noch nie großartig Theater wegen läufiger Hündinnen gemacht. klar, rammelt er auch mal, aber das kann ich unterbinden. ich weiß halt nicht, ob das jetzt ein Grund ist, ob eine Kastration da überhaupt hilft (im Grunde doch nur unter dem Aspekt, dass er dann weniger markiert und sich seltener was einfängt, aber das ist doch gar nicht unbedingt gesagt, oder?)

    Auch kastrierte Rüden können eine Vorhautentzündung bekommen.
    Eine Kastration kann außerdem viele gesundheitliche Probleme nach sich ziehen.
    Darum würde ich solch eine Entscheidung nicht vorschnell treffen.

    Die Entzündung der Vorhaut behandle ich mit der Calendula Urtinktur (Apotheke).
    Man gibt 20 Tropfen auf einen halben Becher Wasser und spült damit 2 mal täglich unter der Vorhaut. Das ist ein mildes Mittel und greift die natürliche Keimflora nicht an.

    Wenn die Entzündung immer wieder kommt, kann man von einem geschwächten Immunsystem ausgehen. Dann würde ich den Hund mit der klassischen Homöopathie behandeln lassen.

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    Da schließe ich mich Buchstabensuppe an. Niemals bei so einem Hund Protein im Futter reduzieren, a) weil er mehr Protein braucht, b) automatisch (wenn es nicht gerade das Speckweg ist) geht der Kohlenhydratanteil nach oben, wenn die beiden anderen Bestandteile reduziert werden. Und Kohlenhydrate sind Dickmacher. Der Fettgehalt von 9 % ist okay, aber der Proteingehalt ist extrem niedrig.
    Ich würde sofort die Fütterung umstellen, entweder auf das Speckweg, auf gutes Nassfutter (mit ausreichend hohem Proteingehalt, also nicht nur mit bindegewebsreichen Schlachtabfällen, sondern mit einem hohen Anteil an Muskelfleisch) oder Frischfleisch nur mit Gemüse (beides ohne Nudeln oder Reis).
    LG Petra

    Ich schließe mich dieser Aussage an.
    Hochwertige Proteine sind absolut notwendig. Proteinmangel führt zu erhöhten Fettablagerungen im Körper.

    Ich würde auch evtl. auf eine andere Fütterung umsteigen - entweder Nassfutter oder Barf.
    Ich kenne etliche Tierschutzhunde, die bei mir in Pflege waren, mit Übergewicht.
    Es gibt Hunde, die bei der Fütterung mit Trockenfutter einfach nicht abnehmen.

    Man sollte auch bedenken, dass einige Hunde durch die Kastration an Gewicht zulegen, ohne dass man mit der Ernährung darauf Einfluß nehmen kann. Hier liegt eine Stoffwechselstörung durch die fehlenden Hormone vor.

    Zitat


    Wozu ist das dann gut, wenn der Tumor eh weg ist?

    Ich finde das wichtig, zu wissen, ob ein Hund Krebs hat oder ob ein gutartiger Tumor weggeschnitten wurde.

    Krebs ist ja eine Krankheit bzw. eine Schwäche des Körpers. Auch wenn der eine Tumor weg ist, besteht die Gefahr, dass sich neue Tumore bilden.
    Ein gesundes Immunsystem vernichtet Krebszellen. Wenn ein Tumor sich als bösartig herausstellt, hat das Immunsystem versagt.

    Dem entsprechend sollte der Hund dann in seiner Konstitution gestärkt werden.