Beiträge von Bubuka

    Ein Welpe muss in diesem Alter noch gar nichts können. Ich fange erst mit circa 5 Monaten an, alles langsam beizubringen. Die Spielregeln im Umgang kann man natürlich schon festlegen und liebevoll durchsetzen.

    Erstmal ist eine gute Beziehung/Bindung wichtig. Das Laufen bzw. Spielen im Wald ohne Leine finde ich gut und nicht zuviel.

    Das Beissen soll nicht abgestellt werden, sondern die Beisshemmung muss trainiert werden. Das bedeutet, der Welpe soll lernen, seine Zähne im Spiel sanft einzusetzen.
    Kontakt zu gleichaltrigen Welpen wäre wichtig.

    Ansonsten habe ich zur Bewegung hier einen längeren Beitrag geschrieben:

    https://www.dogforum.de/auslastung-fur…t175544-40.html

    Zitat

    Ich finds nicht zuviel - eher zuwenig an einfach bewegen, Welt erforschen.... Aber das ist ja die alte Leier.

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    Lockenwolf
    Ich finds jetzt auch nicht viel meine Junghunde haben in dem Alter schon viel viel mehr getobt. Aber die sind auch immer zu Zweit und brauchen dazu nicht auf fremde Hunde zurückgreifen.

    Ich schließe mich diesen beiden Meinungen an.

    Bevor Du jetzt Deine Kleine zwanghaft ruhig stellst, sie anbindest oder in eine Box sperrst, bitte ich Dich, einfach mal Deinen gesunden Menschenverstand und Dein Bauchgefühl einzusetzen. Meistens hat man ein gutes eigenes Gefühl, wenn man sich nicht verunsichern lässt.

    Ein junger Hund von 20 Wochen schläft keine 20 Stunden am Tag mehr.
    Deine Kleine ist kein Baby mehr, sondern ein Hundekind.
    Für die Entwicklung ist Bewegung, Spiel und Entdecken wichtig.

    Die 5-Minuten-Regel bezieht sich nicht auf freie Bewegung, sondern auf das Laufen an der Leine, auf neue Eindrücke, z. B. in einer belebten Fußgängerzone. Damit soll man einen jungen Hund nicht überfordern.

    Du kannst einen jungen Hund in dem Alter aber locker 1-2 Stunden durch die Natur flitzen lassen - ohne Leine. Sie wird zwischendrin nach Mäusen buddeln, sich Stöckchen suchen, über Baumstämme klettern, Grasbüschel zerrupfen. Ein junger Hund wechselt von alleine von Tobespielen zu ruhigeren Spielen.

    Ich verstehe nicht, warum sich in Foren so zwanghaft der Gedanke festgesetzt hat, man müsste einem Welpen das Spielen abgewöhnen und ihn zur Ruhe zwingen.

    Spielen hat einen Sinn!!!

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    Eine Funktion des Spielens ist das Training des jungen Körpers, die Stärkung von Sehnen, Muskeln und Gelenken - eben das Einstudieren von Bewegungsabläufen. Spielen schult den Körper für Herausforderungen die ihn im Erwachsenenalter erwarten. Dazu muss ein Tier nicht unbedingt gemeinsam mit Artgenossen spielen. In vielen Fällen agieren Tiere auch ganz alleine spielerisch.

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    Neben der Kräftigung des Körpers entdeckt das Tier nebenbei spielerisch seinen Lebensraum und lernt diesen einzuschätzen. Dadurch ist es als erwachsenes Tier besser auf Änderungen der Umwelt eingestellt und kann mit unerwarteten Situationen später besser und schneller umgehen.

    http://www.welt.de/print/wams/ver…re-spielen.html

    Bei Kindern hat man die Bedeutung des Spiels für die Entwicklung längst erkannt.
    Bei Welpen wird krampfhaft versucht, das Spiel zu unterdrücken.

    Zitat

    Spielen ist ein Grundbedürfnis von Kindern und für die kindliche Entwicklung so wichtig wie Schlafen, Essen und Trinken.

    Zitat

    Im Spiel sammelt es grundlegende Erfahrungen, erlebt Gefühle wie Stolz, Enttäuschung, Freude und Wut. Spielen ist der natürliche Weg eines jeden Kindes, sich mit der Welt vertraut zu machen, sie zu begreifen und auf sie einzuwirken.

    http://www.kindergesundheit-info.de/themen/spielen…len-ist-gesund/

    Genauso wird von Wissenschaftlern gefordert, dass Kinder sich mehr bewegen.
    Kinder, die viel vor dem PC sitzen, entwickeln Haltungsschäden.
    Für junge Hunde soll das nicht gelten?????

    Gelenke gehen durch Bewegung nicht kaputt. Natürlich soll man mit Welpen keinen Hochleistungssport machen und keine 10 km laufen.
    Erst durch natürliche Bewegung werden Muskeln und Gelenke stark.

    Ich bin auch der Meinung, dass Deine Hündin zu lange alleine ist.
    6-7 Stunden sind sehr, sehr lang für einen Hund, erstrecht für einen jungen Hund.

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    Frühschicht: 10-15 Minuten Gassi um 5 Uhr morgens, dann geht mein Freund vormittags mit ihm in den Garten, ansonsten schläft er fast den ganzen Vormittag. Frühstück gibts um 8 oder 9 Uhr. Dann um ca. 15 oder 16 Uhr 30 Minuten spazieren gehen, danach Futter. Am Abend gegen 21 oder 22 Uhr gehts nochmal raus für ca. 15-30 Minuten.

    Wenn ich das mal zusammen zähle, komme ich auf höchstens 15 Minuten Gassi, Garten evtl. auch 15 Min.?, 30 Min. nachmittags, abends maximal 30 Min.

    Das ist doch kein Wunder, dass Dein Hund aufdreht. Der braucht mehr Bewegung und Abenteuer.

    Ein junger Hund kann nicht den ganzen Tag schlafen und Kauknochen kauen.

    Ich würde die beiden Hündinnen auch während der Läufigkeit erstmal durch ein Türgitter getrennt halten. Etwa 60 Tage nach der Läufigkeit fängt die Scheinmutterschaft an.
    Hier kann es auch nochmal zu Konflikten kommen.

    Auf keinen Fall solltest Du die Hündin kastrieren lassen.
    Durch die fehlenden weiblichen Hormone nimmt dann das Testosteron Überhang und macht viele Hündinnen nochmals unverträglicher. Das kann richtig nach hinten los gehen.

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    Nun ist meine angst das die kleine später lieber bei einen der beiden ist weil sie ja da quasi tun und lassen kann wss sie will und ich in ihren Augen spater die böse sein könnte weil mir eben die gute Erziehung sehr am herzen liegt.

    Eine gute Erziehung hat nichts mit "böse sein" zu tun.
    Ein Hund folgt dem, der liebevoll und souverän ist und eine soziale Kompetenz hat.

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    PebblesParadise:
    Wegen der Bindung... ich habe die Erfahrung gemacht, der Hund bindet sich an den Menschen, der ihm die meisten Regeln gibt.

    Ein Hund braucht nicht möglichst viele Regeln. Meine Hunde bekommen so wenig Regeln wie möglich. Sie sind selbstbewusst und folgen mir, weil sie mich lieben.
    Regeln erkennen sie an, weil sie wissen, ich meine es gut mit ihnen. Sie vertrauen mir.

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    Thema kritische Zeit der Fütterungsvorbereitung/Fütterung und ca. 20 Min. danach...

    Könnte da eine Transportbox helfen, in der wir Betty für diese Zeit separieren und ihr dort drin such das Futter reichen könnten?

    Für die kurze Zeit der Fütterung und danach kann man das machen.

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    Könnte sein, dass die Beschreibung der Auseinandersetzung durch mich durchaus einwenig zu dramatisch beschrieben wurde. Ggf. passiert sowas bei dem ein oder anderen nahezu täglich, ohne das darüber größeres Aufhebens gemacjt wird. Könnte sein...

    Vielleicht kannst Du die beiden mal filmen und das Video hochladen.
    Man kann das natürlich besser beurteilen und Tipps geben, wenn man die Situation gesehen hat.

    Hallo,

    stell Dir mal vor, Du wärest bei einem Gourmetkoch aufgewachsen, der Dein Essen nur aus frischen Zutaten zubereitet hat.

    Dann bekommst Du irgendwann nur noch getrocknetes Essen oder Konserven.
    Der Hunger würde das eine Weile in Dich reinbringen. Aber das Bedürfnis nach frischem Essen würde doch bleiben, oder nicht?

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    Jetzt wollten wir soviel Positives erreichen und "alle Bezeiligten" sind unzufrieden, traurig, gestresst und sogar gereizt...

    Versuche Dich zu entspannen.
    Das überträgt sich auch auf die Hunde. Du bist einfach noch unerfahren mit Zweithund.
    Die erste Zeit ist bei vielen Zweithundehaltern erstmal anstrengend.

    Meistens werden Rüde und Hündin ein gutes Team. Das ist echt selten, dass sich die beiden Geschlechter auf Dauer nicht mögen.