Beiträge von Bubuka

    Hallo Annie,

    das hört sich ja nicht gut an.
    Wenn es mein Hund wäre, würde ich sofort (evtl. Montag) in eine gute Tierklinik gehen und nicht 2 Wochen warten. So ganz kompetent hört sich Dein TA nicht an.

    Dein TA glaubt, Dein Hund hätte Parasiten. Auf Glaube und Verdacht hin sollte man einem leberkranken Hund keine Wurmmittel geben, sondern nur, wenn sicher Würmer nachgewiesen wurden.

    Ich würde auch zusätzlich eine Tierheilpraktikerin oder einen klassisch homöopathisch arbeitenden Tierarzt aufsuchen. Die klassische Homöopathie kann sehr die Leber unterstützen.
    Sehr gut sind auch Mariendistel zur Unterstützung der Leber und das Coenzym Q10.

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    Hat sie vielleicht imaginäre Welpen zu Hause? Hat sie eine ausgeprägte Scheinschwangerschaft?

    Das wäre eigentlich noch zu früh. Drei Wochen nach der Läufigkeit findet zwar schon eine Hormonumstellung statt, aber die Scheinmutterschaft beginnt erst nach circa 60 Tagen.

    paul, Du hast eine sensible, etwas unsichere Hündin.
    Ich habe mir auch zum Teil mal Deine anderen Themen durchgelesen.

    Ich bin über Deine Beschreibung etwas verwundert. "Bockig sein" hat etwas mit aufsässig, störrisch, trotzig, widerspenstig zu tun. Das traue ich Deiner Hündin gar nicht zu.
    Sicherlich will Dein Hund Dir damit etwas deutlich machen. Aber bestimmt macht sie das nicht, um sich gegen Dich durchzusetzen oder ein Leckerlie zu ergattern.

    Ein Hund ist ja nun keine trieb- und instinktgesteuerte Maschine, sondern ein sehr soziales Lebewesen. Warum versuchst Du nicht mal der Frage nachzugehen, was Deine Hündin dazu veranlasst, an der Leine entweder hinter Dir zu gehen oder sogar das Gehen zu verweigern?

    Ich lese in Deinen Beiträgen oft das Wort "austreiben". Man muss dem Hund etwas austreiben.

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    Sie hat auch früher immer mal wieder kurz gebockt, mit einem leichten Leinenruck und ignorieren war das aber sofort wieder behoben.

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    Ich werde an der Leine führen und wenn Sie hinsetzt, wird meine Frau es ihr unbequem machen.

    Das sind Beispiele dafür, wie man einem Hund etwas austreibt. Damit kannst Du einen sensiblen Hund noch mehr verstören.

    Ich finde es ungewöhnlich, dass ein Hund sein Herrchen stark beschwichtigt und sich klein macht. Das zeigt eigentlich mangelndes Vertrauen.

    Auch wenn Du schreibst, ihr hättet eine gute Bindung, zweifle ich daran.
    Versuche Deine Hündin zu verstehen. Versuche herauszufinden, warum sie nicht mit Dir laufen will. Ich glaube, nur so kannst Du das Problem lösen.

    Zum Durchfall: Entweder hat sie Angst vor irgend etwas oder es ist ein körperliches Problem.
    Ich würde mal von 3 Tagen Kot beim Tierarzt abgeben und ein großes Kotprofil machen lassen.

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    Wie lange hat es bei euren Hunden gedauert, bis sie die Orthese angenommen haben?

    Hallo,

    das ist völlig normal, dass eine Orthese erstmal als Hindernis wahrgenommen wird.

    Ich würde mit dem Hund zu einer Physiotherapeutin gehen. Dein Hund muss erst lernen, mit der Orthese zu laufen.

    Alles Gute wünsche ich.

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    "PeppelsHH"
    flying-paws, vielen Dank für den Hinweis. Lese mir hier ja alles aufmerksam durch und versuche jeden Rat zu beherzigen - dann weiß ich in Zukunft, dass ich mich hierdurch nicht aus der Ruhe bringen und verwirren lassen sollte :-)

    Es ist mir letztendlich egal, wie Du mit Deinem Hund umgehst.
    Es sollte Dir nur bewusst sein, dass -gerade in Hundeforen- sich viele veraltete Ammenmärchen hartnäckig halten. Am besten wäre es, man informiert sich selbst.

    Bewegung und Spiel fördert die körperliche und geistige Entwicklung. Beim Spiel werden
    Synapsen im Gehirn verknüpft. Die Fähigkeiten des Lernens werden erweitert.

    Nach meiner Ansicht gäbe es hier viele Lernprobleme in der Erziehung nicht, wenn Welpen nicht ständig ruhig gestellt werden würden.

    Ebenso lässt die Bindung zum Hundehalter oft sehr zu wünschen übrig.
    Auch die soziale Bindung ist abhängig von dem spielerischen Miteinander.
    Wird der Welpe immer nur gedeckelt, entsteht kaum eine gute soziale Bindung.

    In der modernen Verhaltensbiologie findest Du viel Interessantes:

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    Offensichtlich wird das Spielen damit unterschätzt. Neurologen und Verhaltensbiologen entwickeln derzeit in unterschiedlichen Untersuchungen eine andere Erklärung des eigentümlichen Spieltriebs nicht nur von Kindern, sondern auch von anderen Säugetier-Jungen. Das Spielen könnte demnach vor allem eine Funktion haben: die Anregung des Gehirnwachstums.

    Bei Versuchen mit jungen Ratten, Mäusen und Katzen stellte auch Byers fest, dass die Tiere just dann am intensivsten spielen, wenn die Bildung neuer Synapsen im Kleinhirn (Cerebellum) ihren Höhepunkt erreicht.

    Somit käme dem Spiel vor allem eine Rolle zu: Das Gehirn durch die Schaltung von Synapsen zu modellieren. Erst dieser Prozess, der benachbarte Nerven miteinander verbindet, macht komplexes Denken möglich.


    http://www.wdr.de/tv/quarks/send…h_verspielt.jsp


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    Zur Ausbildung eines Neugier- und Spielverhaltens muss ein entspanntes Feld gegeben sein. Dieses ist von Anregung durch Reize und Sozialpartner und einem gewissen Maß an Sicherheit geprägt. Beim Fehlen von äußeren Reizen oder Sozialpartnern reduziert sich das Spielverhalten um ein Vielfaches, was man an Labortieren gut erkennen kann. Ebenso wird diese reduzierte Verhaltensweise bei einem Mangel an Sicherheit beobachtet. Wenn die Grundbedürfnisse nicht oder nur mangelhaft gedeckt sind, wird nur ein geringfügiges Spielverhalten ausgebildet.

    http://psychologie-news.stangl.eu/182/neugier-spiel-und-lernen


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    Alle Säugetiere sind in ihrer Kindheit und Jugend Neugierwesen. Sie erkunden aktiv ihre Umgebung, lassen sich auf Neues ein, lernen auf spielerische Weise. Neugier ist ein wichtiger Motor der kognitiven Entwicklung, allerdings tritt sie nur in bestimmten Situationen auf, die Anregungen und zugleich Sicherheit bieten.
    Das hat vor allem die moderne Verhaltensforschung gezeigt. Norbert Sachser, Professor für Verhaltensbiologie an der Universität Münster, beschreibt das Neugierverhalten von Tieren und Menschen und zeigt die pädagogischen Konsequenzen.

    http://www.kultur-punkt.ch/akademie4/koop…igkeit10-04.htm

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    Ich würde ihre Beiträge eher überlesen.

    Klar kann man meine Beiträge überlesen. Es ist ja viel einfacher, sich über eine natürliche Entwicklung keine Gedanken zu machen.

    Tausend Beiträge hier zeigen, dass Welpen lebhaft, spielfreudig und neugierig sind.
    Nach Deiner Ansicht sind die alle mit einem genetischen Defekt auf die Welt gekommen. Sie haben von Natur aus die Fähigkeit zum Entspannen nicht mitbekommen.

    Bei jedem anderen Lebewesen wird der Spieltrieb als normal angesehen. Niemand käme auf die Idee, ein entdeckungsfreudiges Kleinkind den ganzen Tag auf einen Stuhl zu zwingen, ein junges übermütiges Kätzchen in eine Box zu stecken.

    Wie überleben denn Wildtiere ihre Jugend?? Jedes Jahr beobachte ich hier vor meinem Fenster Eichhörnchennachwuchs. Die Kleinen jagen sich gegenseitig und springen und toben den ganzen Tag durch die Bäume. Da kommt niemand und zwingt sie zur Ruhe.

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    Für sie ist es z.B. völlig normal, dass sich erwachsene Hunde so beißen bis es blutet. Ich persönlich finde das alles andere als normal. Es gibt eben immer verschiedene Perspektiven.

    Das habe ich nie behauptet. Im Gegensatz zu Dir finde ich es nicht unnormal, dass die spitzen Welpenzähne im Spiel mal blutige Ratscher verursachen.

    Bei Deinen Welpen ist das natürlich nie vorgekommen.

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    Ich werde während der Einstellphase für die Medikamente ehrlich gesagt nen Teufel tun und da Homöoathie in den Hund schmeissen. Es gibt genug solche Mittel die die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen.

    Gegen die sehr warscheinliche Ursache: Anaplasmose gehen wir ja vor, daher argumentierst du hier eher gegen dich selbst wir 'entgiften' ja indem wir die Anaplasmose als 'Gift' bekämpfen.
    Homöopathie hat sicherlich ihren Platz in der Behandlung von Krankheiten, aber in solchen Fällen sicherlich nicht in der akuten Phase.

    Auch Bakterien geben Gifte an den Körper ab, als Stoffwechselprozess oder wenn sie abgetötet werden. Daher ist das kein Widerspruch.

    Ich persönlich würde immer versuchen, eine Autoimmunerkrankung noch zusätzlich homöopathisch behandeln zu lassen. Der Gedanke dabei ist, dass man die Selbstzerstörung des Körpers stoppt durch die Wiederherstellung der Selbstheilungskräfte.

    Das Cortison unterdrückt das Immunsystem.
    Manchmal kommt der Körper dadurch wieder ins Gleichgewicht und man kann das Medikament wieder ausschleichen. Allerdings muss in den meisten Fällen das Cortison lebenslang gegeben werden.

    Ich will Dich auf keinen Fall überreden. Ich wünsche Dir, dass Dein Hund wieder gesund wird.