Beiträge von saminsi

    Also ich kann mir hier auch mal einklinken denk ich.

    Bei mir ist Ebby mein Hibbelhund.
    Gut ok sie ist erst 8 monate alt. Das ändert sich vl. noch etwas bzw. arbeiten wir dran.

    An der Leine ist sie die ruhe selbst. Sie zieht nicht, fühlt sich sicher. Sie ist allgemein ein eher unsicherer Hund. Aber an der Leine kann sie entspannen. An der kurzen leine und sie geht da wirklich dicht hinter/neben mir.

    Aber sobald ich sie frei gebe gibts nur mehr Vollgas für sie. Trab kennt sie gar nicht, entweder stehen oder vollspeed.
    Bin das ja gar nicht gewohnt von meinen beiden großen (beide 6 Jahre). Es ist/war wieder eine totale umstellung. wieder auf alles möglich achten zu müssen, vorbei sind die total entspannten Spaziergänge. Die Kleine hat oft und viel Blödsinn im Kopf.
    Aber genau dafür lieb ich sie, sie bringt wieder total schwung in die Bude *g*

    In unbekannten Situationen ist sie oft ziemlich aufgeregt. Ihr Ventil ist dann an mir hochzuspringen und auch oft in meine Klamotten zu fassen. Sie beisst nicht zu, nicht mal zwicken, sie nimmts vorsichtig ins maul (hat noch nie was kaputt gemacht). Oder auch meine Hände. Wie gesagt noch nie hab ich einen Kratzer davon getragen.
    Aber ich möchte ihr umlernen, das sie sich an mich lehnen soll wenn sie so den Beschützer braucht von mir oder unsicher ist. Das wird schön langsam.

    Ganz naiv gefragt, weshalb dann einen Border Terrier? Als Arbeitshunde für die Jagd auf Füchsen denke ich, dass sie dieses "typisch Hütehund"-Verhalten nur sehr schwer an den Tag legen werden.
    Ich möchte auch Orientierung an mir, also genau das, was Theo nicht mitbringt. Deshalb sind hier zwei "Hütitütis" eingezogen anstelle eines Dackels (ich liebe Dackel :hust: )

    Ja ich habe zwei Hütitüs, aber es macht meine Itl. Windspielhündin genau so!!
    Die ist das wirklich noch fast feiner als die beiden großen.
    Also die registriert schon wenn ich nur meine Schritte verlangsame.

    Mein erster Weg wäre, er bekommt sein Futter nur mehr beim Spaziergang bei dir.
    Egal ob verfressen oder nicht, wenn er sonst nichts bekommt, wird er mitarbeiten. Und klar es ist immer drauf zu achten das er Hund die chance hat, die gesamte Tagsfuttermenge zu erhalten.

    Ich würd mich auf eine Wiese setzten, mit der Schleppleine dran und warten, warten, warten. Ein nicht zu großer Radius ist erstmal hilfreich, jede minimalste Kontaktaufnahme mit dir wird mit futter belohnt.
    Und es sollte so wenig wie möglich von dir kommen. Dh keine Ansprache, so wenig wie möglich bewegungen,... der Hund muss lernen, das er in aktion treten muss.
    So wartet er jetzt einfach immer "frauchen wird sich schon melden, wenn was ist".

    Bin auch der Meinung das nicht ich den Hund im Freilauf im Blick haben sollte, sondern mich der Hund.
    Meine Hunde kleben auch nicht an mir, aber es wird jeder Richtungs- oder Tempowechsel SEHR schnell wahrgenommen.

    Mir fällts extrem auf wenn wir mit bekannten spazieren gehen. Sobald wir entweder die Richtung wechseln, mal wo warten weil wir etwas schauen, oder einfach bei einer Kreuzung abbiegen, sie müssen ständig ihre Hunde rufen und darauf aufmerksam machen das jetzt etwas passiert.
    Ich brauch da gar nichts sagen, denn sobald wir langsamer werden oder stehen bleiben kommen meine 3 erst mal her um zu sehen und zu fragen was los ist.
    Oder bei kreuzungen, die bleiben stehen und fragen wo wir hingehen.

    Ok, nein bei Ebby äußert es sich wirklich darin das ihre Konzentration extem nachgelassen hat. Sie hat viel mehr Interesse an ihrer Umgebung. Ist allgemein erstmal unsicher und nervös, kriegt sich allerdings dann nach ein paar minuten schon ein und kann etwas runter fahren.

    Wie gesagt wir haben schon ziemlich früh mit spielerischen Kommandos gelernt die sie auch schon sehr sicher beherrscht hat, die aber gerade wieder alle irgendwie vermischt in ihrem süßen Köpfchen rumschwirren :herzen1:

    Mit anderen Hunden ist sie sehr speziell. Bekannte Hunde, da flipp sie fast aus, da braucht sie wirklich Zeit bis sie merkt das man neben einer Freundin auch mal ruhig sein kann.
    Fremde Hunde sind GEFÄHRLICH :headbash:
    Da wird sie flach und klein bzw. geht aus dem Weg (alles im Freilauf) und kommt zu mir und sucht Schutz. Erwisch ich den "Gegner" nicht gleich und kann ihn wegschicken, regelt sie das und schnappt ab.
    Sie wird mit sicherheit nicht soo der "jeder-ist-mein-Freund" Hund wie Quitu es war in dem Alter.


    So das sich stark machen oder motzen das hat sie gar nicht.
    Auch der Rückruf wie gesagt funktioniert bisher immer.

    Ja definitiev - bin echt froh das der Rückruf nie in frage gestellt wird - BISHER!!

    Also ist das nicht so abwegig. Bekannte meinten das das aber schon sehr früh sei um in die Pupertät zu kommen.
    von meinen beiden vorigen kenn ich das gar nicht so. Aber die erste wurde bereits mit 7 Monaten kastriert und die kleine bekamen wir erst mit 1 jahr das waren ganz andere voraussetzunge.

    Wann sind eigentlich eure Hündinnen läufig geworden bzw. in die Pupertät??

    Ebby ist grad 8 Monate und total durch den wind.

    Sie war immer der Typ hund, sie sieht nur mich und alles ringsherum ist nebensächlich. Wurde auch von mir immer super belohnt.
    Jetzt steigt sie aus vom auto und sieht alles ausser mich |)
    Sie ist total schnell abgelenkt. Die gängigen Kommandos werden regelmäßig vertauscht, ein Sitz ist etwas gaaaaanz schwieriges.
    Das einzige was zu 100% funktioniert ist der Rückruf, aber ansonsten,.....

    Quitu:
    Ich war von der Rasse (Australian Shepherd) fasziniert (da war sie auch noch nicht so populär!). Ich wollte auch so einen.
    Züchter haben wir ziemlich blauäugig auf einem gägigen anzeigenportal gefunden. Und aufgrund der Fotos haben wir uns in einen blue-merle Rüden verguggt. Dh da waren wir wirklich rein auf die Optik aus.
    Beim ersten Besuch stellte sich allerdings raus, das der so gar nicht zu uns passen würde (die Welpen waren da 5 wochen alt). Quitu war damals schon total auf uns fixiert. Nach längeren Gespräch und stellte sich auch raus das sie gut zu uns passen würde. Absoluter Volltreffer!

    Joy:
    Mein Mann suchte erst mal optisch. Klein, kurzhaarig. Dann gings darum wie das Wesen sein sollte. Gut dan blieben Windspiele und Chinesische Nackthunde über. Wir suchten bei beiden Rassen und dann lief uns Joy "drein". Wir hatten sie vor dem Abholen noch nie gesehen. Nur die Wesensbeschreibung passte. Sie war damals 1 Jahr als und kannte nichts, einerseits nachteilig (Stubenreinheit) andererseits war sie vollkommen unverdorben! Sie und mein Mann sind ein Herz und eine Seele von anfang an.

    Ebby:
    Aussie sollte es wieder werden. Diesmal Arbeitslinie da wir auch Schafe haben und ein Hund da wertvolle dienste leisten sollte.
    Dh. Züchtersuche nach Arbeitslinie
    Als der Züchter gefunden war, war es reiner Zufall das grad ein perfekter Wurf im kommen war.
    Es sollte eine Hündin wieder werden da meine beiden schon Mädels sind und meine Große "Jungrüden" sehr gern zum fressen hat *g*
    Die Züchterin kannte meine Absichten (Hüten, Rettungshundearbeit).
    Nachdem die Welpen geboren waren, durfte jeder so seine optischen Vorlieben äußern.
    Sie sagte aber gleich, wenn das Wesen nicht dazupasst, wirds eine andere Farbe.
    Mit glaube 6 Wochen hat sie die Welpen dann fix zugeteilt. Es war wirklich genau die die ich optisch auch ausgesucht hatte.
    Und es passt!


    Ich finde ja es kommt viel auf die Veranlagungen des Hundes an, und natürlich auf das jeweilige Wesen. Jeder Hund ist anders.
    Aber ich finde auch es kommt sehr viel auf die Besitzer an.
    Denn ja meine drei haben alle ein eigenes Wesen, aber im allgemeinen sind sie doch irgendwie ähnlich.
    Bekannte haben 2 Hunde total verschiedener Rassen, und auch hier die beiden sind sich sehr ähnlich.

    Ich hatte ja auch jahrelang einen Friesenwallach als Pflegepferd. Ja er war auch eher der traditionelle Typ, ABER von schwerfällig oder träge hat man bei ihm nichts gemerkt.

    Er war zwar wirklich ein Engel, in gewisser hinsicht. Die kleine Tochter der Besitzerin konnte immer zu ihm hin denn sobald die da war bewegte er sich wirklich nur minimalistisch um sie ja nicht umzuwerfen. Den konnte ich durch die viel zu kleine Stallgasse buxieren mit Sattel drauf, klar er streifte überall an aber das war überhaupt kein Thema, sogar rückwärts, musste einmal sein als der Deckhengst der Stallbesitzerin reinkam, und ihn diese nicht mehr rückwärts brachte :headbash:

    Er war aber auch ein kleiner strolch. Ihn konnte ich niergend wo anbinden und kurz was holen gehen. Der Riss sich aus allem los. Normales halfter, schnurhalfter oder halsring. Keine Chance er zog alles aus. Er lief ja nicht weg. Nein entweder er suchte mich und fand mich auch, oder er stellte sich zu meinem Auto :tropf:

    Er war mit seinen 7 Jahren auch nicht zugeritten, da er mehr als "lästiges Anhängsel" mit einem Araberjunghengst mitgekauft wurde. Er hatte damals auch schon einmal gedeckt und wurde danach gelegt.
    Wir machten viel Bodenarbeit und gingen viel spazieren, aber temperament hatte der für zwei. Der stellte oft mals die Quater der Stallbesitzerin in den Schatten.

    Leider hat in die Besitzerin dann verkauft, da er ja nur lästiges Beiwerk war. :( Ich könnte echt heute noch heulen, aber ich hatte damals mit 17 jahren echt nicht das geld ihn zu kaufen.