Beiträge von PinguinEmmi

    Was den Freilauf angeht, bleibt unser aktuell so im Umkreis 30 bis 50m. Ich würde aber aktuell nicht drauf schwören, dass der Rückruf klappt, bzw. das er sich wirklich an diesen Bereich hält. Nun möchte ich gerne im Wald ohne Schleppleine mit ihm gehen, wie geht ihr mit der Sorge um ob er bei euch bleibt?
    Und anderes, gibt es Tipps, wie man den Radius um, sagen wir mal Max 25-30m begrenzen kann? Eventuell später durch ein Wort dann mehr Raum lassen. Zur Info, unser Labbi ist 5 Monate. Oder wär das noch zu früh ?

    Bleibt er auf dem Weg?
    Wenn nicht, gehört im Wald eine Leine dran.
    Auch können 50 m bei nicht sitzendem Rückruf schon echt weit sein.
    Also ich wäre da wohl nicht so begeistert, wenn euer sicherlich freundlicher, aber energiegeladener Cuper auf mein grad gut 1 kg Welpentier trifft und noch so eine Ecke weit weg bist.

    PinguinEmmi

    Das sehe ich anders. Wenn man (implizit oder explizit) postuliert, dass der generische sprachliche Gebrauch des Geschlechts im Sinne der Klarheit in Ordnung oder wünschenswert ist, dann sollte man offen für ein generisches Femininum sein. Theoretisch :hust:. Umso mehr im Klima des „härtesten deutschen Genderverbots“ - das sich die hessische CDU stolz selbst auf ihre Fahnen schreibt - und das nun nicht wirklich viel sprachlichen Raum lässt.

    Auf gut deutsch ganz ungegendert gesagt: Die CDU im Stadtparlament Friedrichsdorf hat nicht nur danach gerufen, sondern förmlich danach gebrüllt. Mein Respekt gilt den Männern und Frauen der angeschlossenen Feuerwehren und dem Bürgermeister, dass sie sich auf diese Lösung geeinigt haben und zumindest dem Bericht nach damit auch genderunabhängig durchaus zufrieden damit sind :smile: Und sollte sich der, ser oder die ein*e oder ander*e ganz klammheimlich so ein bisschen dabei ins Fäustchen gelacht haben: Ich gönne es von Herzen und schließe alle Beteiligten in meine agnostischen Nachtgebete ein :bussi:

    Ja, so ungefähr dachte ich mir das. Es kann zu "Erziehungszwecken" sicher sinnvoll sein. Auch wünschenswert. Aber grundsätzlich würde ich mir einfach eine Sprache wünschen, die kein Geschlecht in irgendeiner Weise bevorteilt. Bestenfalls gar nicht benennt. Wahrscheinlich ist das aber erst nach Abschaffung des Patriacharts möglich (also quasi nie... ).

    Also als Antwort auf den Antrag finde ich das zwar schon lustig, aber insgesamt kann die Lösung ja nicht sein, ein Ungleichgewicht einfach in die andere Richtung zu verlagern. Oder hab ich den Sachverhalt einfach falsch verstanden?

    Als wenn das fahrlässige Verhalten der Hundehalterin dadurch geschmälert würde, dass die Radfahrer vermeintlich auch etwas falsch gemacht haben.

    Aus meiner Sicht haben beide Parteien etwas falsch gemacht.
    Der Hundehalter hätte den Hund unter Kontrolle bzw. an der Leine haben müssen. Der Hund darf dem Radfahrer nicht hinterherjagen.

    Der Fahrradfahrer hätte sich links halten können und aus meiner Sicht auch müssen. Selbst wenn der Hund ein Rucksack gewesen wäre (wie in den Kommentaren angesprochen), hätte sich in genau dem Moment die Hundehalterin vorbeugen können, um den Rucksack aufzunehmen. Dann wäre es zum Verkehrsunfall gekommen (ja, auch sie hätte natürlich ihre Umgebung berücksichtigen müssen) - mit Fehlern anderer muss man ganz einfach so weit wie möglich rechnen und der Platz dazu war ja vorhanden.
    Hätte der Radfahrer sich wie sein Mitfahrer links gehalten, dann hätte der Hund möglicherweise! garnicht reagiert.

    Aber genau das meine ich. Dieses "Hätte, hätte". Der Hund jagt offensichtlich Radfahrer und laut Kommentar ist dort eh Leinenpflicht. Also ist es völlig egal, wie die Radfahrer sich verhalten haben, der Halter hat hier etwas falsch gemacht. Dass auch die Radfahrer möglicherweise etwas falsch gemacht haben, kommt dann hinzu. Das wollen die Radfahrer zukünftig besser machen, zumindest sagen sie es. Beim Hundehalter hingegen erwarte ich persönlich keine Reflektion des Verhaltens. Leider.

    https://www.instagram.com/reel/DQCLHsGDK…g_web_copy_link

    Die Kommentarspalte ist hier äußerst interessant.

    Ich finde das Ausspielen von "zu wenig Abstand seitens der Radfahrer" und dem leinenlosen Hund ulkig. Als wenn das fahrlässige Verhalten der Hundehalterin dadurch geschmälert würde, dass die Radfahrer vermeintlich auch etwas falsch gemacht haben. Der Hund jagt Radfahrern hinterher und ist offensichtlich nicht abrufbar und zusätzlich hat auch die Halterin kein gesteigertes Interesse daran, ihren Hund nachhaltig abzurufen. Einzige Konsequenz kann da nur die Leine/ Sicherung sein, völlig unabhängig vom Verhalten der Radfahrer.
    Das Statement von dem Poster finde ich gut.

    Mit weiteren vorhandenen Hunden könnte das aber eh auch noch mal was anderes sein, oder?
    Also ob der Welpe "nur" einen Menschen hat, dem er folgen kann, oder zusätzlich Artgenossen.