Beiträge von PinguinEmmi

    Das war auch eine meiner Sorgen. Elna ist ja nun auch rassebedingt jagdlich durchaus ambitioniert. Da mach ich mir derzeit die junghundtypisch geringe Aufmerksamkeitsspanne zu Nutze. Sobald sie beim Anschauen eines interessanten Reizes kurz abgelenkt wird, komm ich ins Spiel, spreche sie an und belohne sie entsprechend. Das hat nun schon oft dazu geführt, dass sie beim Erblicken eines Reizes automatisch zu mir schaut und ich entsprechend auf sie einwirken kann.

    "Zeigen und Benennen" würde das Ganze dann gezielt trainieren (google das mal, da gibt es sehr viel zu :) )

    Wie handhabt ihr das mit euren Hunden im Wald während der Brut- und Setzzeit? Gibt es bei euch eine Leinenpflicht? Wenn ja, haltet ihr euch daran?

    Bei uns (NRW) gibt es tatsächlich auch keine echte Leinenpflicht. Lediglich das, was im, ich meine Bundesjagdgesetz, bzw. auch in der Landeshundeverordnung steht, nämlich dass Hunde die Wege nicht verlassen dürfen (Streunen, Stöbern und Wildern ja eh nicht). Ich beobachte aber das Gleiche wie du, die Leute scheren sich um gar nichts. Die Hunde toben über Felder, egal ob frisch eingesät, brachliegend (und damit potentielle Bodenbrutfläche etc.) oder hoch in der Reife.
    Habe mal einen Hundehalter darauf hingewiesen, da um die Ecke vorn gleich eine Gruppe Rehe im Feld steht, und ob er seinen Hund vllt zu sich holen wolle, die Antwort war: Ach ne, das ist nicht nötig, der jagt nur Hasen :woozy_face:
    Ja, super, sei stolz drauf...

    Ich bin mit Elna ja noch mitten im Training und ein großer Pfeiler davon ist die Wegtreue. Driftet sie ab in die Seitenbereiche trainiere ich gerade ein "zurück" auf, damit sie wieder auf den Weg zurück kommt.
    Generell geht es hier nur offline, wenn ich den Bereich gut überblicken kann und wenig los ist.
    Später, wenn sie gut im Kommando steht, werde ich das wohl auch nicht lockerer handhaben können, da man sich einfach nicht auf seine Mitmenschen verlassen kann.

    Ich kann für mich nur sagen: Ich hasse in der Hundehaltung fast nichts mehr, als diese stumpfsinnigen Leute.
    Für mich ist es obligatorisch, dass ich meinen Hund unverzüglich zu mir ranhole, wenn mir, was auch immer, entgegen/ nahe kommt. Da gibt es für mich auch überhaupt keinen Handlungsspielraum. Sehen offensichtlich sehr wenige aus meinem Umfeld ähnlich.

    Wenn Absitzen und umorientieren funktioniert, dann würde ich das ruhig erstmal so lösen. Es kann sein, dass ihm das aktive Wegbewegen vom Reiz noch zu schwer fällt. War bei Elna auch, bzw. ist auch jetzt noch oft so, dass ihr sitzen, schauen und dann zu mir orientieren leichter fällt. In dem Alter finde ich eigentlich alles gut, was in die Richtung, die ich gerne hätte geht. Bei Autos und Fahrrädern, die direkt an uns vorbeifahren (Sind oft auf Wegen ohne abgegrenztem Bürgersteig unterwegs) ist es für Elna auch leichter, zu sitzen, als zu laufen, da würde der Bewegungsreiz doch stärker auf sie wirken.

    Wir sind grade sehr damit beschäftigt, dem Zwerg zu erklären, dass Fremde nicht einfach so begrüßt werden - wie handhabt ihr das so? Menschen begrüßen lassen oder unterbinden? Oder finden eure Hunde Fremde generell eh eher uninteressant?

    Naturgemäß ist Elna über jeden anderen Menschen absolut begeistert. Das war auch bei ihrer Vorgängerin schon so und ist zusätzlich allgemein ein Rasseding.
    Tatsächlich gehe ich aktuell konsequent und völlig unaufgeregt mit Kommando "Weiter" bewusst an allen Menschen vorbei. Auch bei Menschen, mit denen ich dann selber noch 1 - 2 Worte wechseln will. Hier dann allerdings nur ein paar Meter, damit der Grundimpuls "wir gehen an Menschen normal vorbei" erstmal gegeben ist. Dann wird gewartet (das Kommando kennt sie schon) und ich kann mit dem Menschen reden und je nach Mensch darf Elna dann auch bewussten Kontakt aufnehmen.

    Dabei immer wieder der Nerv: Völlig fremde Menschen, die im Zweifel sogar mein Kommando "weiter" hören, kommen dann gerne mit Schnalzgeräuschen, entzückten Ausrufen, wie süß der Hund doch sei oder direkt frech mit: Ja komm mal her, du bist ja ein ganz lieber-bla bla. Könnte ich mich jedes Mal sowas von drüber aufregen und bin aber ganz artig und übe mich in Impulskontrolle... :D

    Bin gerade auf eine interessante, abofreie Möglichkeit gestoßen, die echt günstig wäre. Ist aber eigentlich für Industriezwecke. Deshalb habe ich den Hersteller gerade angeschrieben. Der Tracker nutzt für die Übertragung LoRaWan und braucht deshalb - wie ein Funkgerät - keine Sim-Karte. Nutzt bereits jemand LoRaWan, hat aber bislang geschwiegen?

    Wenn es dir nur um den aktuellen Standort geht, wäre der AirTag von Apple ja auch ne Möglichkeit. Kosten irgendwie neu 35 Euro oder so :denker:

    Vorweg: Ich finde es auch gut, wie du dir Gedanken machst und vor allem auch was du dir für Gedanken machst. Dadurch wird am Ende auf jeden Fall eine sinnvolle und für den Hund passende Entscheidung getroffen werden.

    Wie kommt man nun zu dieser Entscheidung.
    Als erstes würde ich mich, ungeachtet aller moralischen, sozialen oder welchen auch immer allgemein herrschenden Vorstellungen ehrlich fragen, ob ich den Hund behalten möchte. Mit allem, was je nach Antwort dafür nötig ist. Das ist am Ende nämlich das Einzige, was wichtig ist, um mit der letztlich getroffenen Entscheidung dann auch auf Dauer zurechtkommen zu können.


    Und wenn ich die Frage beantwortet habe, dann gibt das einem direkt ein wenig mehr Kraft, es umzusetzen.

    Kontakt zur Züchterin ist schon mal super, sie kann im Zweifel bei Vermittlung aber vllt auch bei Betreuung durch ihr Netzwerk weiterhelfen.
    Auch deine anderen Überlegungen bzgl. Betreuung hören sich gut an.

    Was du nun brauchst ist ein ruhiger Moment, in dem du ehrlich dir gegenüber sein kannst, um die Entscheidung zu treffen, alles danach nötige wird sich finden.

    Viel Erfolg :kleeblatt:

    Ich bin gerade am Überlegen was ich mache. Hat hier jemand Erfahrungen mit Ad Tab für Hunde gemacht?

    kurz vor dir gepostet:

    [...]

    Ich hab vorletztes Jahr bei Emmi sehr gute Erfahrungen mit AdTab gemacht. Sie hatte den Sommer über tatsächlich keine einzige Zecke, die ich gefunden habe. Allerdings habe ich ein paar Mal (möglicherweise abgefallene) Zecken auf dem Boden entdeckt.
    Werde daher mit Elna jetzt auch mit AdTab beginnen und schauen, wie sie es verträgt (Emmi vertrug es ohne merkliche Einschränkungen) und wie es wirkt.

    Bin etwas überfordert, was die ganzen Wirkstoffe angeht, manche sind rezeptfrei, andere nicht. Ein regelrechter Dschungel.

    Krass, wie es je nach Region teilweise schon richtig los geht mit den Zecken.

    Ich hab vorletztes Jahr bei Emmi sehr gute Erfahrungen mit AdTab gemacht. Sie hatte den Sommer über tatsächlich keine einzige Zecke, die ich gefunden habe. Allerdings habe ich ein paar Mal (möglicherweise abgefallene) Zecken auf dem Boden entdeckt.
    Werde daher mit Elna jetzt auch mit AdTab beginnen und schauen, wie sie es verträgt (Emmi vertrug es ohne merkliche Einschränkungen) und wie es wirkt.

    Bin etwas überfordert, was die ganzen Wirkstoffe angeht, manche sind rezeptfrei, andere nicht. Ein regelrechter Dschungel.

    Der Tierarzt wird doch einen konkreten Grund haben, eine Kastration in so hohem Alter vorzuschlagen, oder? Welche positive Wirkung erhofft er sich für deine Hündin?

    Das würde mich auch interessieren und wenn es darauf keine nachvollziehbare Antwort gäbe, dann würde ich tatsächlich die Kastration nicht durchführen lassen, wenn es sonst nie Probleme in diesem Zusammenhang gab.

    Nein, akut ist bis zwei Wochen, dann ist es chronisch. Zumindest in der Tiermedizin.

    Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Zumal es Krankheiten gibt, die einfach länger als 2 Wochen andauern und dennoch rückstandslos abheilen können. Diese Tiere sind doch nicht alle chronisch krank. :denker:

    Kann es sein, dass du dich mit dem Zeitraum etwas vertust?
    Ich kenne eher angaben von 3 - 6 Monaten, je nach Krankheit und/oder "wiederkehrend".