Ich verstehe auch nicht so richtig, warum man sich darüber aufregt, dass vielleicht Leute, die eigentlich gar nichts mit Hunde-, geschweige denn Verbandszucht zu tun haben sich nun aufregen könnten.
Von irgendwo muss ja Druck her kommen, wenn die nächsten Jahre nicht immer wieder eine Ausgeburt der Qualzucht gewinnen soll.
Wenn es innerhalb des Verbands keine lauten Stimmen gibt, die solche Präsidenten und Richter unmöglich machen, soll dann einfach keiner was sagen?
Immer weiter wie bisher?
Ich verstehe nicht, warum man sich da gegen Kritik so wehrt, bzw. die Legitimität der Kritik in Frage stellt.
Beiträge von PinguinEmmi
-
-
Die Verantwortung des Einzelnen ist auch mMn nicht der Punkt um den es hier geht.
die letztendliche Verantwortung kann man immer auf den Einzelnen runterbrechen.
Aber es geht doch vor allem darum, welches Bild, welches Aushängeschild ein Verband für sich zeichnen/nach außen transportieren möchte. Da dürfte dann sowas wie jetzt bei den Crufts eigentlich nicht passieren. Ich kann ja nicht Wasser predigen aber Wein trinken.
Aber gut, die Diskussion ist nicht absolut zu führen. Genau wie im Reitsport (da hab ich deutlich mehr Einblicke in der Vergangenheit erhalten können) oder z. B. bei Fußballverbänden, etc. kann man sich des Einflusses von Lobby, Politik, Machtgehabe etc. nun mal nicht verwehren und alle diese Einflüsse bremsen nicht selten sinnvolle Entscheidungen und Veränderungen aus. -
1 - 2 Proteinquellen aufsparen für den Fall der Fälle finde ich jetzt gar nicht so unklug.
Auch brauch ich meinem Hund keine Exoten füttern, reicht schon, wie hier mit den Masttieren umgegangen wird.
Ansonsten bekommt meine aber auch alles querbeet. Und obwohl ich grundsätzlich koche, stehen hier auch einige Dosen und Trockenfutter herum. Kann ja immer mal sein, dass nicht gekocht werden kann. -
So können das Leute einordnen, die mehr im Thema sind. Also sicherlich richtig, was du sagst.
Ich bin dann eher der Vertreter der Leute, die nur die Außenwirkung wahrnehmen und daher dann schnell den Eindruck erhalten, dass das, was da geschieht, das ist, wofür man steht. Alle, die neben dem Präsidenten was zu sagen haben, sollten alles daran setzen, solche Leute von solchen Positionen entfernen, wenn sie ernsthaftes Interesse an Veränderung und Modernisierung haben.
Aber das ist wahrscheinlich intern den meisten bewusst und nur die Umsetzung ist nicht so einfach.
Bin aber gespannt, ob das noch Kreise zieht. Ich hab z.B. durch Social Media und den kritischen Stimmen dort, überhaupt von der Wahl etwas mitbekommen. -
Ich bin ja gar nicht so drin im Thema, aber das mit dem Clumber können die doch nicht ernst meinen.
Ich kann diese ganzen Vereine und Verbände nicht mehr ernst nehmen. -
Großstadt hier leben Kaninchen im Garten und der Fuchs am Bahndamm. Der kommt zum Jagen aber gerne vorbei. Sobald wir bei Wildschweinen angekommen sind, ist es Zeit wieder auf's Land zu ziehen, da hat die Natur wenigstens Anstand und bleibt hinterm Gartenzaun.
Bahndamm, gutes Stichwort. Wir sind die letzte Straße vorm Ortsausgang. einseitig bebaut, weil auf der anderen Seite ist eine Bahntrasse. Nicht mehr aktiv befahren, wird aber grade wieder fitgemacht für Güterverkehr vom Kalkwerk und sonntäglicher Bimmel-Nostalgie-Bahnfahrerei.
Zwischen Schienen und Gehsteig ein klassischer abfallender Dammbereich und ein Trampelpfad parallel zur Straße verlaufend. Nicht von uns Menschen, von Rehen. Ich weiß nicht genau, wo sie des Nachts hinwollen, aber die Spuren führen in den Ort rein. Ich vermute, sie nutzen das als Abkürzung zu den Feldern. Rehe sind hier echt Opportunisten. -
Die meisten Wildsichtungen hatten wir auch quasi direkt vor uns auf dem Weg (Fuchs, Hasen, Rehe) sowie in den direkt angrenzenden Feldern.
Und ich kann hier bei uns auch beobachten, dass die Rehe sehr genau schauen, ob akutes Weglaufen wirklich nötig ist. Dafür sind hier unsere Waldabschnitte, die ständig durchdämlichenscheinbar nötigen Kalkabbau großflächig unterbrochen werden, einfach zu klein, als dass sich Rehe ständiges Abhauen "erlauben" könnten. Das wäre wohl viel zu ressourcenzehrend, da müssten sie ja ständig flüchten, also wird von denen sehr genau abgewogen.
she-ra81 Der Blick deines Hundes ist ja genial
-
Ging doch um Feld und Wald, oder? Und da ist halt außerhalb von NSG keine Leinenpflicht.
Ja. Und wenn man $2 genau liest und sich mal die Mühe macht zu schauen wo überall NSG ist wird's halt eng mit dieser ewigen " in NRW dürfen sie aber freilaufen!" Phrase.
Dazu kommt das Freilauf an andere Punkte im LHG NRW gebunden ist und wenn die nicht erfüllt sind ist es ebenfalls nicht rechtens.
Ach so, dann meinst du ja nicht mich, denn ich hab sowas nie gesagt.
Deinen 2. Satz finde ich aber interessant. Was genau meinst du da? -
Je nach Ergebnis würde ich vllt (zumindest) versuchen mitzumachen. Daher wähle ich mal mit (hoffe, das ist okay als Quereinsteiger):
- Hundehalter*in vorwärts, oder wer das schon kann, rückwärts umrunden I- Achten um zwei Pylonen/ Eimer laufen ||
- Rückwärts mit den Hinterpfoten auf ein Podest oder Ähnliches steigen I
- auf Kommando bellen
- Guten Tag sagen (linke Pfote in die rechte Hand legen und umgekehrt, wurde neulich im Junghundethread erwähnt)
- Männchen machen |
- Kopf schütteln/ "Nein sagen"
- Pfoten überkreuzen ||
- Kuckuck
- Rolle ||
-
Tut mir leid, dass ich deinen Hass auf mich ziehe. Aber warum sollte ich meinen freilaufenden Hund ranholen? Fremde Menschen interessieren ihn 0 (immer schon). Und die sagen höchstens mal "O wie süß"! Fremden Hunden geht er von selbst aus dem Weg. Vor 6 Monaten ist uns ein Reh fast auf die Füße gesprungen - er hat es im Dämmerlicht nicht gesehen. An der frischen Fährte hat er dann ein bisschen geschnuppert. Das war das letzte Wildinteresse, das ich wahrgenommen hab. Warum also?
Das hat auch einfach was mit Höflichkeit und Anstand zu tun (finde ich zumindest). Damit zeige ich meinem Gegenüber (was ja auch durchaus ein Mensch mit Angst sein kann), dass ich ihn wahrgenommen und meinen Hund unter Kontrolle habe. Tut auch gar nicht weh und viele Menschen bedanken sich dann auch noch.
Genau das.
In NRW herrscht eine allgemeine Leinenpflicht vielerorts, nachzulesen im LHG NRW § 2.
Ging doch um Feld und Wald, oder? Und da ist halt außerhalb von NSG keine Leinenpflicht.
Aber ja, in bebauten Gebieten auf jeden Fall und ich finde das auch völlig richtig so.
Leider halten sich hier aber auch in Wohngebieten einige nicht an die Leinenpflicht. Da gehst du den Weg lang und der Rottweiler kommt dir unangeleint entgegen, während sein Halter noch hinter der Weggabelung ist. Ich kenn den Hund, ich weiß, dass der gut im Gehorsam steht und anderen Hunden in der Regel aus dem Weg geht und ich weiß, dass sein Halter irgendwann hinterher kommt. Ich muss das dennoch nicht haben. Und für hundelose Menschen, die das Tier nicht kennen, ist es eine noch blödere Erfahrung