Beiträge von PinguinEmmi

    Ich stolper hier gerade über die Geschichte - reicht es wirklich aus, mit meinem Hund anwesend zu sein um im Zweifel ne Teilschuld zu bekommen?

    Als es hier vor 2 Wochen so glatt war, ist ein Nachbar auf der anderen Straßenseite gestürzt. Sachverhalt war aber, dass ich (wie immer) mit Henry schon von weitem die Straßenseite gewechselt habe. Sein Mops aber (wie immer) derart bekloppt versucht hat, über die Straße zu uns zu kommen, dass der Mann gestürtzt ist. Ist nichts passiert, alles in Ordnung. Aber könnte ich am Ende dafür belangt werden, dass er seinen Hund nicht im Griff hat?
    Ich frage, weil das ja kein komplett abwegiges Szenario ist, dass ein Halter von seinem unerzogenen Hund zu Fall gebracht wird, weil man mit eigenem Hund in Sichtweite auftaucht.

    Hm, maximal, wenn dein Hund nicht angeleint war.

    Google sagt ("Tiergefahr" bedeutet: vom eigenen Hund ausgehend)

    Tiergefahr vs. Mitverschulden: Wenn ein Hund zu einem anderen hinwill und dadurch seinen Halter zu Fall bringt, hat sich primär die Gefahr dieses Hundes verwirklicht. Ist der andere Hund jedoch unangeleint, provozierend oder wird vom Halter bewusst in die Situation hineingelassen, kann eine Mithaftung entstehen.

    Wenn der Hund ohne Fell raus geht - ziehst du ihm dann Jacke/Pulli an oder muss er so nackig bleiben? Könnte dann nämlich mit ein Grund sein, wieso er so an dir klebt. Es ist einfach kalt! :cold_face:

    schrieb ich bereits, sie hat einen Wollpulover + Geschirr darüber

    Aber du lässt das Fell jetzt wieder wachsen, okay?
    Ich glaube nämlich nicht, dass die Kleine sich damit wohl fühlt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass du bei der Interpretation einiger ihrer Signale noch etwas... ungeübt bist :)

    Irgendwann brauchst du dann diese "positive Verstärkung" nicht mehr, weil es verlässlich konditioniert ist.

    Warum machst du denn in diesem Thread wieder ein Nebenthema auf?
    Es ging ursprünglich darum, dass hier viele gesagt haben, der TE soll sich die Chance mittels Leckerli nicht entgehen lassen und dass sie nicht zwangsläufig dazu führen, dass sein Hund nicht gescheit lernt. Sein Hund ist ein Welpe und hat noch gar nichts gelernt.
    Was bringt es dann also, hier mit irgendwelchen Dingen zu kommen für Hunde, die längst viele, viele Schritte weiter sind?

    Bei einem unerfahrenem Hundehalter, wie dem TE, bleibt nur hängen: Leckerlis = Scheiße.
    Muss doch nicht sein.
    Ich finde ja manchmal deine Erklärungen ganz gut, aber sie sollten so formuliert sein, dass sie den TE da abholen, wo er ist.

    Hier wird eingeschlafen auf dem Beistellbett (Selbstgebaut, steht direkt an meinem Bett auf Kopf-/Brusthöhe von mir). Nachts kullert man dann iwann an mich ran und räkelt da rum und im Verlauf der Nacht krabbelt man dann unter die Bettdecke, um wahlweise eingekugelt oder übelst lang ausgestreckt an meinen Beinen zu liegen. Ich finde alles toll daran :smiling_face_with_hearts:

    Mir fehlt da einfach das gute, alte Bauchgefühl.

    Finde ich einen wichtigen Punkt. Beim Thema Schlaf wäre ich ohne Bauchgefühl wohl permanent gestresst gewesen, denn mein Hund schlief selten 18 Stunden. Der hat dafür aber sehr viel

    freie Solitärspiel

    gemacht. Einfach vor sich hingedaddelt. Wäre ja fatal gewesen, wenn ich das abgebrochen hätte, um den Hund zur Ruhe zu zwingen.

    Bei der "Länge" der Gassirunden war für uns gut, dass wir den Beutel dabei hatten. Da es hier meist Rundewege sind (und ich selber auch echt ungern hin - und gleichen Weg wieder zurückgehe), konnte die Kleine da jederzeit rein, wenn es ihr zu viel wurde, was sie auch schnell selber angezeigt hat. Genauso hat sie vor einiger Zeit angezeigt, dass sie ja nun bitte wirklich schon viiiiel zu "erwachsen" ist, um da noch reinzugehen und man bitte alleine laufen will.

    Den Punkt mit der Streckenlänge an sich, also 2, 4 oder 20 km finde ich ganz interessant, auch wenn ich das vom Laufband nur bedingt auf die freie Landschaft übertragbar finde. Wenn ich an meine Joggingzeiten mit Laufband daheim denke, so war das Laufbandlaufen etwas ganz anderes, von der Intensität aber vor allem auch vom Laufgefühl her.

    Mit wachen Augen und Verstand den eigenen Hund beobachten und auf entsprechende Signale eingehen finde ich bei der Individualbetrachtung Hund daher fast am Wichtigsten.