Der zweite gehört schon seit ewigen Zeiten zu meinem Repertoire, natürlich auf deutsch. ![]()
Beiträge von dagmarjung
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Cara war auch eine kreative Spielerfinderin und konnte sich lange am Stück mit ihrem Lieblingsspiel beschäftigen. Es bestand darin, ihren Ball an einer herausfordernden Stelle fallenzulassen, zb in eine Gewässer oder tief in einen Stapel Schnittäste, sehr beliebt waren auch aufgegebene Sandburgen am Strand, und ihn dann von oben zu verbellen und schlußendlich doch wieder hervorzuholen. Das ganze dann in Wiederholung.
Ich habe ihr das Hobby gelassen und mich daran gefreut, wieviel Spaß sie daran hatte. Überall konnte ich es ihr ohnehin nicht erlauben, wegen des Gebells.
So wie du es schilderst, sehe ich daran nichts Alarmierendes. Im Auge behalten ist aber natürlich richtig.
In meinen Augen ist es aber nach deiner Beschreibung kein Zwangsverhalten.
Wenn ich mich konzentriert mit etwas beschäftige, höre ich vielleicht auch nicht auf des leiseste Flüstern einer Person, die etwas von mir will.
Solange er aber abbricht und dir folgt, wenn du dich entfernst, auch wenn es ein Momentchen dauert, sehe ich keinen Grund zur Sorge.
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Caras Züchterin sah den Unterschied bei den Pudeln aus ihrer Zucht, deren Entwicklung sie später mitverfolgen konnte, weil sie zu ihr zum Scheren kamen. Das müssen schon einige gewesen sein, denn der Zwinger bestand über 50 Jahre. Er wurde von ihrer Mutter begründet.
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Was du schilderst, ist kein kindisch gebliebener Hund, sondern ein temperamentvoller Pudel. Sie kann sich bei Bedarf zurücknehmen und tut das auch. Fremden Hunden und Menschen gegenüber verhält sie sich anders und differenziert da ganz genau, und auch bei deinem Mann in der Praxis.
Charakterliche Reife sieht bei einem Pudel halt anders aus als bei einem Akita.
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Was für ein Goldendoodle?
Großpudelmix oder Zwergpudelmix?
Welche Endgröße wird denn erwartet?
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Das finde ich einen spannenden Aspekt, denn ich würde ja laienhaft vermuten, dass die allermeisten Frühkastraten aus Shelter-Situationen kommen, wo nicht gezielt sozialisiert wird, oder? Ist da ein Zusammenhang zwischen denkbar?
Als Cara im Welpenalter bei mir einzog, wurde ich vom Tierarzt schon bei der ersten Impfung gefragt, ob ich sie in einigen Monaten kastrieren lassen wollte. Damals wurden Hündinnen vielfach vor der ersten Läufigkeit kastriert, um Gesäugekrebs vorzubeugen. Und vermutlich auch, um sich die Umstände rund um die Läufigkeit zu sparen. Heute sehen Tierärzte das Thema oft differenzierter, aber ich vermute, außerhalb der DF Blase läuft es oft immer noch so.
Rüden werden damals wie heute meist kastriert, sobald die Pubertät einsetzt und sie anstrengend werden. Das ist zwar normalerweise später als mit 6 Monaten der Fall, aber nimmt dem Hund natürlich trotzdem Entwicklungsmöglichkeiten.
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Ich stelle immer mehr fest, daß wir in vielen Dingen denselben Geschmack haben.

Die anderen Autoren kenne ich noch nicht, ich werde mich mal schlau machen.
Die Krimis von MacLeod bleiben hier auch im Regal und werden immer wieder mal gelesen. Einen wirklich guten Krimi kann man mehr als einmal lesen, auch wenn man schon weiß, wer der Mörder ist
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Tatort Münster: Beste Tatorte ever.
Ich liebe Krimis, die so ganz leicht versetzt neben der Realität sind. Neben Taort Münster auch die "Balaclava" Buchserie von Charlotte MacLeod.
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Man sagt den Pudel auch nach bis ins hohe Alter sehr verspielt zu sein, das würde ich bei Dunja auch als Pudeltypisch und nicht kastra-bedingt einschätzen.
Das war bei Cara der Fall, aber nur mit Menschen, nicht mit Hunden außer mit wenigen speziellen Hundefreunden. Spiel mit fremden Hunden hörte bei ihr nach dem Erwachsenwerden auf.So Wesen und Verhalten finde ich sehr schwierig mit Frühkastration in Verbindung zu setzen weil man letztlich einfach nicht weiß wie der individuelle Hund sich ohne Kastra entwickelt hätte.
Das finde ich einen wichtigen Punkt! Man weiß ja nie, wie es andersrum gewesen wäre, im anderen Hosenbein der Zeit.
Deshalb finde ich auch die Aussage von Caras Züchterin relevant, weil sie dank jahrzehntelanger Zucht- und Berufserfahrung als Hundefriseurin viele verschiedene Pudel ihrer Zucht, die also miteinander verwandt waren, beobachten und vergleichen konnte.
Der Besuch bei der Friseurin ist ja ein milder Stress, mit Baden, Föhnen, Kämmen und Scheren. Dem Hund wird Geduld und Frustrationstoleranz abverlangt und da zeigt sich schon das Wesen des Hundes, wie er damit umgeht.
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Egal wie früh oder spät oder gar nicht deine Hündin kastriert wurde, mit 4 Jahren ist ein Hund erwachsen und zeigt seinen endgültigen Charakter. Da wird sich also auch bei deiner Hündin nichts mehr ändern.
Wie sehr eine frühe Kastration die Entwicklung beeinflußt, ist individuell unterschiedlich. Die entsprechenden Hormone werden auch nicht ausschließlich in den Geschlechtsorganen gebildet.
Die Züchterin meiner Pudelhündin bekam als Hundefriseurin viele der von ihr gezüchteten Hunde auf den Frisiertisch und konnte daher die Entwicklung gut vergleichen. Und sie stellte fest, daß früh kastrierte Hunde in der Regel infantiler bleiben als nicht oder spät kastrierte.
Was ist in diesem Zusammenhang infantil?
Allgemein welpenhaftes Verhalten, eher verspielt als ernsthaft, kontaktfreudig und verspielt oder beschwichtigend mit fremden Hunden.
Weniger ausdauernd und konzentrationsfähig als ein geistig vollständig erwachsener Hund, was bei Sport und Ausbildung eine Rolle spielen kann.
Die Leiterin einer Rettungshundestaffel meinte in diesem Zusammenhang, daß früh kastrierte Hunde zwar gut mit dabei seien, solange die Ausbildung vor allem Spiel und Spaß sei, aber versagten, sobald ernste Widrigkeiten (Gelände, Hitze, Nässe usw) zu überwinden seien und die Arbeit eben nicht mehr nur Spaß macht, sondern Ausdauer verlangt.
Das sind aber Bereiche, in die man als HalterIn eines Familien- und Begleithundes ohnin gar nicht vorstößt.
Man muß das alles, gerade was die Verträglichkeit mit anderen Hunden betrifft, nicht unbedingt negativ sehen.
Meine Pudelhündin Cara wurde übrigens nie kastriert und war auch keineswegs rüdenhaft im Verhalten, hob aber lebenslang immer das Bein an, wobei sie sich leicht hinhockte.