Beiträge von dagmarjung

    Eine vernünftige Ausrüstung zum selber Scheren für einen kleineren Hund würde ich nicht mit 1500,- veranschlagen. Ist zwar schon was her, daß ich das für meinen Kleinpudel angeschafft habe, aber trotzdem. Ein Schertisch, Schermaschine mit einem Satz Wechselkämme. Zupfbürste, Kamm, Handschere. Alles in ordentlicher Qualität aus dem Spezialhandel - der normale Futtermarkt ist dafür die falsche Adresse - aber es muß nicht die Preislage für den Profi sein, wenn man nur alle paar Wochen den eigenen kleinen Hund pflegt.

    Pudel, auch die kleinen, sind aktive Hunde, die auch gern geistig beschäftigt werden wollen. Normalerweise sind sie mit anderen Hunden gut verträglich, und auch die Gewöhnung an eine Katze sollte kein Hindernis darstellen.

    Ich habe mit meiner Kleinpudelhündin Dummytraining, Obedience, Nasenarbeit und Tricks gemacht. Zuletzt waren wir als Besuchsteam der Malteser im Seniorenheim unterwegs. Cara war überall mit Freude und Einsatz dabei. Das nur zur Illustration dafür, daß Pudel sehr kooperativ sind und sich über gemeinsame Aktivitäten freuen.

    Der Hund fand die, ich nicht.😂

    Das wollte ich auch grade schreiben.

    Überall wird hingeschissen, wo Leute sich länger aufhalten. Oder aus dem Auto/Lieferwagen steigen um mal kurz was loszuwerden.

    Cara war zum Glück nicht so scharf drauf wie manche anderen Hunde, aber einige Male hat sie schon Menschenkot gefressen. Gelegenheit gab es jedenfalls immer genug. Im Wald, im Park, im Wohngebiet, überall, wo ein bißchen Brache/Bauerwartungsland ist...

    Verhaltenskette heißt: man belohnt nie nur das Verhalten, was direkt vor der Belohnung kam, sondern auch das, was davor war.

    Der Hund spult in der Folge dann gerne die ganze Kette ab, um am Schluß belohnt zu werden.

    Das finden wir manchmal blöd "der Hund trickst mich aus!", manchmal aber auch gut "mein Hund ist so klug!".

    Aus Sicht des Hundes ist das aber das gleiche.

    Ein Beispiel für eine unerwünschte Verhaltenskette: der Hund entfernt sich zu weit, man ruft ihn und belohnt das Herankommen. Geschieht das häufiger, wird der Hund sich öfters weit entfernen, um den Rückruf und damit die Belohnung auszulösen.

    Das sportliche Apportieren ist dagegen eine erwünschte Verhaltenskette. Vom Absitzen und Warten über Hinlaufen, Suchen und Bringen bis zum abschließenden Vorsitzen und Ausgeben ist das eine Verhaltenskette aus mehreren Gliedern, von denen nur das letzte belohnt wird.

    Der Leckerchentest (nimmt er noch Futter oder nicht?) ist nützlich, um zu überprüfen, wieviel Stress ein Hund in einer Situation hat.

    Das kann man aber natürlich nur mit solchem Futter testen, das der Hund grundsätzlich kennt und nimmt.

    Lernen und trainieren kann man nur dann sinnvoll, wenn der Stresslevel nicht so hoch ist, daß es nur noch ums Überleben geht.

    Wenn ein Hund bereits Auflagen wegen Beißvorfällen hat, dann ist das Maulkorb- und Leinenpflicht. Gut möglich, daß das diesen Hund schon betrifft, denn der Besitzer klingt ja nicht so verantwortungsbewußt, daß er von sich aus seinen Hund sichert. Die Vermutung ist also, daß er schon Auflagen hat, diese aber nur teilweise einhält. Ordnungsamt/Polizei wären in diesem Fall sicher daran interessiert, darüber informiert zu werden.

    Ich hab schlussendlich Bedenken das ich zuviel erwarte bzw zuviel ruhe von einem Welpen erwarte....

    16 Wochen sind auch echt noch kein Alter... da war meine Pudeline auch noch längst nicht wirklich stubenrein. Aber die Entwicklung verlief im Ganzen positiv in Richtung immer seltener, also habe ich mir da keine Gedanken drum gemacht.

    Allgemein finde ich daß viel bellen, viel und hemmunslos beißen und oft pinkeln müssen schon alles in dieselbe Richtung deutet, nämlich zuviel Aufregung.

    Du sagst, sie ruht zuhause ausreichend und gut - das passt für mich nicht so ganz mit deiner Aussage zusammen, daß du alle 2 Stunden mit ihr rausgehst? Kannst du das etwas näher erläutern?

    Wenn du sagst, sie kann mit eurem Ersthund 4 Stunden alleine sein, klingt das für mich so, als ob sie in dieser Zeit anscheinend gut zur Ruhe kommt und schläft.

    Kaninchenohren sind eine weiche Leckerei, kein Kauartikel im eigentlichen Sinne. Gib deiner Kleinen ruhig Rinderhautartikel oder andere Sachen, an denen sie sich so richtig abarbeiten kann. Alternativ gibt es auch Kauartikel auf Pflanzenbasis, aus super hartem Käse oder aus Holz. Da kann man etwas rumprobieren, was der Hund mag.

    @Awa 1 : Ich meinte das überhaupt nicht als Kritik an dir oder an deiner Vorgehensweise. Ich würde es heute auch keinem Hund mehr erlauben, egal ob Assistenzhund oder nicht, weil das Risiko ungleich höher ist als der Nutzen, wenn ein Hund heutzutage noch einen Gegenstand in Abwesenheit seines Menschen bewacht.

    Ich denke, vor Jahrzehnten war das noch vertretbar, weil wachende Hunde viel normaler waren und weil die Menschen entsprechend mehr daran gewöhnt waren und Abstand hielten, anstatt jeden Hund streicheln zu wollen.