Beiträge von dagmarjung

    Als Jäger muß man nicht nur ein Wildschwein als solches sicher von einem Hund oder einem Menschen unterscheiden können, bevor man abdrückt, sondern sogar Wildschweine untereinander nach Alter und Geschlecht differenzieren. Man nennt das 'Ansprechen' und es ist Teil der Jägerprüfung.

    Man kann also schon davon ausgehen, daß es sich hier um eine Drohung handelte und nicht um einen gut gemeinten Sicherheitshinweis. Ich würde das auch nicht so stehenlassen, sondern dem zuständigen Hegering melden, eventuell sogar bei der Polizei Anzeige erstatten. Die verkappte Drohung mit der Schusswaffe richtete sich ja nicht nur gegen den Hund, sondern auch gegen den Menschen, da hört der Spaß nun wirklich auf.

    Dagmar & Cara

    Zitat

    mal läuft sie (den Umständen entsprechend) super und dann mal wieder sehr schlecht. Treppen sind schwer und gerad nach langem liegen ist es auch sehr schwierig. Mittlerweile kann sie Ihren Po beim Geschäft machen garnicht mehr so lange in der Position halten das sie genau "rein fällt

    Ich habe selber Arthrose und kann deshalb aus eigener Erfahrung sprechen.

    Man merkt deiner Hündin die Schmerzen an genau den Anzeichen an, die du selber oben genannt hast. Die Schmerzen sind der Grund für Schonhaltungen, Lahmen nach dem Liegen usw. Hätte sie keine Schmerzen, würde sie sich auch mit Arthrose uneingeschränkt bewegen, zB unter dem Einfluß eines starken, gut wirksamen Schmerzmittels.

    Wie stark die Schmerzen sind und wie hoch die Lebensqualität deiner Hündin ist, kann man natürlich nicht hier im Forum ermessen. Ich wünsche euch jedenfalls Alles Gute!

    Dagmar & Cara

    Es gibt Hunde, die zeigen an, wenn sie müssen, das ist natürlich praktisch. Andere tun es nicht, auch als Erwachsene nicht. Stubenrein werden sie trotzdem genauso wie jeder andere Hund.

    Meine meldet sich nicht, außer sie hat Bauchkrämpfe und Durchfall. Da liegt es eben an mir, auf die Zeiten zu achten und sie nicht zu lange warten zu lassen.

    Dagmar & Cara

    Wenn ein Hund jeden Tag lange allein auf dem Grundstück ist, besteht immer das Risiko, daß ein Einbrecher erst dem Hund ein Stück vergiftetes Fleisch über den Zaun wirft und anschließend in aller Ruhe das Haus ausräumt.

    Ein Hund ist dann der beste Wächter, wenn sein Halter in der Nähe ist und auf sein Anschlagen reagieren kann.

    Dagmar & Cara

    Einsammeln: Zum Hund hingehen und ihn anleinen, nicht warten, daß er irgendwann und nach langem Warten doch noch zu dir kommt.

    Mit fünf Monaten ist ein junger Hund noch nicht in der Pubertät, aber er ist eben auch kein Kleinkind mehr, das an 'Mamas' Rockzipfel hängt, sondern wird allmählich selbstständiger. Vergleichbar mit dem Schulkindalter, bevor das Kind zum Teenager wird.
    Junge Welpen sind noch sehr abhängig von ihrer Bezugsperson und folgen ihr daher auf Schritt und Tritt, kommen auch schnell, wenn der Mensch sich wegdreht und geht. Der HH ist dann oft stolz und glaubt, der Hund sei schon sehr gut erzogen. Aber man muß den Rückruf eben doch gezielt und bewußt üben. Dafür hast du von Najira schon gute Tips bekommen.
    Bleib dran, das wird schon! :smile:

    Dagmar & Cara

    Ich habe keinen speziellen Tip für dich, außer Geduld haben und weitersuchen. Ich kann deinen Frust gut verstehen, denn ich habe vor einigen Jahren genau dieselbe Erfahrung gemacht wie du, daß nämlich die Wohnungssuche mit Hundewunsch fast noch schwieriger ist als die mit bereits vorhandenem Hund, dessen gutes Benehmen man gegebenenfalls vorführen kann. Sowieso geht beim Stichwort 'Hund' meist die Klappe runter. Ich hatte mich schon gefragt, ob denn die vielen Hunde in meiner Stadt alle 'illegal' wohnen, so aussichtslos schien mir die Suche.

    Irgendwann hat es aber dann doch geklappt. Bleib dran! ;)

    Und verwirkliche deinen Hundewunsch wirklich erst, wenn du Wohnung und Arbeit sicher hast. Ich kenne in meiner Umgebung mehrere Fälle, wo Leute sich in einer Phase der Arbeitslosigkeit einen Hund geholt haben, denn sie dann wieder abgegeben haben, als sie einen Job bekamen, weil die Zeit nicht mehr da war. Man kann es sich eben nicht immer ganz passend aussuchen.

    Ich wünsche dir, daß du deine Ziele verwirklichen kannst!

    Dagmar & Cara

    Im Alter eures Hundes könnte es sich aber auch um eine pubertäre Unsicherheitsphase handeln. Ruhig bleiben, weder betüddeln noch bestrafen und es wird vorbeigehen, wenn der Hund erwachsener und sicherer wird.

    Daß ihr selbst nichts Verdächtiges hört, wenn der Hund aufwacht und scheinbar grundlos knurrt, muß nicht heißen, daß der Hund mit seinem feineren Ohren nicht gehört hat.

    Dagmar & Cara

    Ich würde mit dem Hund zum Tierarzt gehen und abklären lassen, ob gesundheitliche Probleme vorliegen. Wenn Hunde ihr Verhalten ohne erkennbare Ursache ändern, liegt es oft daran. Augen, Ohren können nachlassen und zu Unsicherheit führen, oder er könnte unerkannte Schmerzen haben.

    Dagmar & Cara

    Ich habe den Eindruck, daß du genau weißt, was deine Ziele sind und auch, wie du dahin kommen kannst. Du kannst deinen Hund lesen und einschätzen, was ihm gut tut und womit er (vorerst) überfordert ist. Eine gute Erziehung besteht doch nicht darin, daß man einen Hund in ein SitzPlatzFuß-Schema presst, sondern daß man ihn im Alltag gut führen kann, so daß das Leben mit ihm angenehm ist und er für die Außenwelt keine Belastung darstellt. Da seid ihr ja offensichtlich bereits auf einem guten gemeinsamen Weg, und er entwickelt Vertrauen zu dir. Ihr habt schon gemeinsame Vereinbarungen, wie das 'hinter dich stellen', die zwar nicht der Hundeplatznorm entsprechen, aber sinnvoll sind.

    Ich denke, die Alltagserziehung schaffst du vorerst besser alleine. So kannst du ein kleinen Schritten aufbauen, was du erreichen willst, ganz angepasst an eure Bedürfnisse. Don Lucas ist ja erst seit kurzer Zeit bei dir und braucht vor allem erst mal Zeit.
    Solltest du auf Dauer bei bestimmten Problemen nicht alleine weiterkommen, könntest du dir ja mal eine Einzelstunde bei einem Trainer gönnen, das dürfte euch dann mehr bringen als der von dir geschilderte Gruppenunterricht.

    Wenn du später Dummytraining, Nasenarbeit oder was auch immer machen willst, kannst du ja immer noch einen entsprechenden Kurs besuchen.

    Ich habe damals bei der Auswahl einer Welpenstunde sehr gute Erfahrungen damit gemacht, mir die Angebote der verschiedenen Hundeschulen erst einmal ohne Hund anzusehen. So kann man viel konzentrierter und objektiver die Arbeit der Trainer beobachten und bewerten, und man erspart sich und dem Hund unter Umständen negative Erfahrungen.

    Dagmar & Cara