Beiträge von dagmarjung

    Nur so als Gedanke: kann es sein, daß er eine Verhaltenskette aufgebaut hat: Erst pöbele ich, dann bin ich kurz ruhig, dann gibts Wienerle?
    Denn das wäre natürlich nicht in deinem Sinne.

    Hast du es schon mal mit einer Auszeit versucht? Also nicht einfach den Hund ignorieren und machen lassen, sondern ihn wortlos abführen (eventuell Hausleine dranlassen) und eine Zeitlang abseits anbinden oder in einen langweiligen Raum sperren?


    Dagmar & Cara

    Es reicht nicht, daß dein Hund nach Meinung irgendeines Menschen "offensichtlich" beißt. Er muß schon wirklich beißen, damit du Ärger mit der Polizei bekommst! Kläffen an der Leine reicht dafür nicht aus. ;)
    Soviel erstmal zur Beruhigung.

    Tips habe ich leider keine, außer Geduld haben und weiter dranbleiben. Dein Training bisher hat ja, wie du sagst, schon große Fortschritte gebracht.
    Im Prinzip tut dein Spitz ja genau das, wozu die Rasse gezüchtet wurde, nämlich wachen und melden. Dazu passt, daß er draußen ruhiger geworden ist, aber im Heimbereich wachsam bleibt, auch daß er bei bekannten Nachbarn entspannt ist, nicht aber bei denen, die ihm fremd sind.
    Da du deinen Sam entgegen seiner natürlichen Anlage erziehen mußt, ist es kein Wunder, daß das Training mühsam ist und lange dauert, genau wie das Antijagdtraining bei einem geborenen Jagdhund. Laß dich nicht entmutigen und schau nicht nur auf den aktuellen Ärger, sondern auch auf die Fortschritte, die ihr schon gemacht habt! :smile:

    Dagmar & Cara

    Vielleicht ein klassisches Holzapportel/Apportierholz? Gibt es leider nur noch selten im Zoofachhandel, dafür aber im Internet, da auch in kleinen Größen. Kann man aber auch selber machen: Eine runde Mittelstange, zwei Holzscheiben außen, Ecken abrunden.

    Dagmar & Cara

    Zitat


    Meine weltern waren vor ca 2-3Jahren mit Kleo da, davon gibts sogar Fotos. ;)
    Edit: vielleicht haben sie es auch zwischendurch ausprobiert und es dann wieder gelassen...

    Kann ich mir auch nur so vorstellen. Och Mist, hätte ich das geahnt... ich wäre so gerne mal wieder hingegangen, war schon seit über 6 Jahren nicht mehr da, seit ich meinen Hund habe.

    Dagmar & Cara

    Ich war schon in mehreren Zoos mit meinem Hund. Die Zootiere sind durch Scheiben, Gräben oder ähnliches von den Besuchern getrennt und den Anblick von Hunden gewöhnt, verhalten sich also entspannt. Das spricht den Jagdtrieb im Hund sehr viel weniger an als ein flitzendes Kaninchen im Park. In Bereiche, wo Mensch und Tier sich ohne Abtrennung begegnen, zB begehbare Großvolieren oder Tropenhäuser mit freifliegenden Vögeln, dürfen Hunde nicht mitgenommen werden.
    Für den Hund ist so ein Zoobesuch durchaus ein interessantes Erlebnis. Manchmal auch ein unvergeßliches: ein Leopard bei uns im Zoo macht sich einen Spaß daraus, voll gegen die Scheibe zu springen, wenn er kleine Hunde davor sieht. Jagdtrieb kann also auch von der anderen Seite kommen... :D


    @ dalai-lina: falls du das Wisentgehege in Springe meinst, dort sind Hunde noch nie erlaubt gewesen. So zumindest meine Information seit 6 Jahren :???:

    Dagmar & Cara

    Falls euer Hund die 3 Stunden ohne Stress schafft und ihr einfach bisher noch nicht länger trainiert habt, könnt ihr den Zeitraum in den verbleibenden anderthalb Monaten sicher noch ausbauen, wenn ihr konsequent übt, am besten täglich. Falls die Aussage aber so gemeint ist, daß er nach drei Stunden deutlich Stress hat, ist das eher fraglich.

    So wie ich das verstanden habe, wollt ihr aber zwischendurch noch Urlaub machen? Oder bleibt ihr im Urlaub daheim?
    Falls ihr wegfahrt, fällt diese Zeit natürlich für das Alleinbleibetraining zuhause weg. Dann wäre es sicher besser, rechtzeitig eine Betreuung zu organisieren. Das sollte ja für die wenigen Termine möglich sein.

    Dagmar & Cara

    Ich würde das so übersetzen: "Guten Morgen, Guten Morgen, Guten Morgen, warum schläfst du noch, wach endlich auf, du Langweiler!" :D

    Was heißt, du hast ein Rudelführerproblem? Was genau ist das Problem und wie arbeitest du daran?

    Was bedeutet für dich Gassigehen? Richtige, längere Spaziergänge oder nur mal kurz raus zum Lösen?

    Falls dein Hund nur 2 x pro Woche woanders hinkommt als in den Garten oder zum Lösen vor die Tür, finde ich das reichlich wenig. Garten ist schön, aber immer das Gleiche. Für Hunde ist es wichtig, auch mal was zu Neues erleben, zu schnüffeln, die Welt zu erkunden. Toben muß gar nicht immer sein. Nimmst du deinen Hund mit, wenn du zB in die Stadt oder zu Freunden gehst? Wie beschäftigst du dich mit ihm?

    Dagmar & Cara

    Die Kombination kleiner erwachsener Hund und größerer Welpe ist sehr schwierig. Welpen sind noch hemmungslos und mit ihren spitzen Milchzähnen gut bewaffnet. Wenn der Welpe dann noch größer und schwerer ist als der erwachsene Hund, und der Erwachsene wenig durchsetzungsfähig und so wie Toshi sogar körperlich eingeschränkt, dann kann der Kleine sich beim Welpen keinen Respekt verschaffen. Das heißt, du mußt selber dafür sorgen, daß Toshi nicht belästigt wird. Greif nicht erst ein, wenn du ernsthafte Verletzungen befürchtest, sondern sehr viel früher. Schon beim allergeringsten Zeichen von Unbehagen, Abwenden, Weggehen.
    Spielzeug und Kaustangen solltest du auch getrennt geben und dafür sorgen, daß jeder seins in Ruhe fressen bzw sich damit beschäftigen kann, wenn du es nicht beaufsichtigen kannst, kommt es halt weg.


    Dagmar & Cara

    Ich will euch euren Plan nicht madig machen, aber einige Punkte ansprechen:

    Ein Hund, der einerseits zuverlässig die Wohnung bewacht, aber nicht bellt, wenn jemand durchs Treppenhaus geht - das ist schon ein Widerspruch in sich. Erziehung hat da auch Grenzen. Ein bellfreudiger Hund (Schäferhunde zählen typischerweise dazu) kann lernen, daß Bellen in eurer Gegenwart nicht erwünscht ist, aber wenn der Hund allein ist, habt ihr keinerlei Kontrolle darüber. Das Problem im Mietshaus ist, daß der Hund zwar irgendwann eure Nachbarn kennt und weiß, daß sie dazugehören, aber die kriegen ja auch alle mal Besuch, es kommen Handwerker und andere Leute ins Haus und das sind dann alles wieder Fremde, die unter Umständen verbellt werden müssen...

    Als Faustregel kann man schon sagen, daß ein Hund ohne ausgeprägte Wachhundeigenschaften im Mietshaus sehr viel angenehmer zu halten ist als ein Wächter.

    Ein ganz wichtiger Punkt, der noch nicht erwähnt wurde: Habt ihr die Zustimmung eures Vermieters? Und falls ja, kann es immer noch Einschränkungen bezüglich der Rasse und Größe geben. Gerade Amstaff und Schäferhund haben da leider nicht die besten Karten.

    Sehe ich das richtig, daß etwa eine Stunde Spazierengehen pro Tag geplant ist, plus die notwendigen kurzen Gassigänge? Das ist reichlich wenig für einen Hund, der sich ansonsten in der Wohnung ruhig verhalten soll. Drei Stunden sind da eher realistisch, aufgeteilt in Gänge vor und nach der Arbeit. Ihr müßt bedenken, daß eine Wohnung für den Hund schon sehr reizarm ist, außer fressen und kuscheln finden alle schönen Erlebnisse wie schnüffeln, rennen, spielen, Welt erkunden und Sozialkontakte draußen statt. Wenn ihr also drinnen einen ruhigen, ausgeglichenen Hund haben wollt, dann braucht er draußen genug Bewegung und geistige Anregung.

    Dagmar & Cara

    Nanu, du findest nichts? Ich finde im Internet schon so einiges in der Google Bildersuche.... :???:

    Gib beide Rassenamen ohne Bindestrich ein und versuch es zusätzlich, indem du statt 'Wolfsspitz' mal 'Keeshond' eingibst.

    viel Spaß beim googeln,

    Dagmar & Cara