Beiträge von dagmarjung

    Ich schließe mich der Empfehlung für 'Herrchenjahre' von Michael Frey Dodillet an. Ich mußte mich beim reinlesen in der Buchhandlung schon sehr beherrschen, um nicht dauernd laut loszulachen.

    Das Buch ist aber kein Roman, sondern erzählt episodenhaft vom Zusammenleben mit der erziehungsresistenten Schäfermixhündin Luna und den zahlreichen (vergeblichen) Versuchen, diesen Zustand zum Besseren zu wenden. Egal ob Clicker, Dominanz, Hundeflüstern, Beschwichtigungssignale oder was der Markt der Hundetrainingsmethoden und -moden so hergibt - an Luna perlt trotz aller Mühen alles ab. Auch die deutsche Hundeszene allgemein, zB Foren im Internet, kriegt ihr satirisches Fett ab.
    Das Buch hat am meisten Witz und Wiedererkennungswert für solche Hundehalter, die sich für Hundetraining und die verschiedenen Ansätze darin interessieren, auch mal Hundezeitschriften lesen, und die Hunderziehung nicht spätestens nach der Welpengruppe für beendet halten.

    Dagmar & Cara

    Das Tierheim ist nicht die Hölle und mit Sicherheit auch nicht die Endstation für einen jungen, gesunden Labrador!

    Ich finde die Abgabe an ein Tierheim eine unendlich viel bessere Lösung als die Abgabe an einen schlecht ausgewählten neuen Halter auf der Basis von 'der Hund muß schleunigst weg, soll aber noch etwas Geld bringen'.
    Tierheime suchen sich die neuen Besitzer ihrer Hunde in aller Regel sorgfältig aus. Ein junger, gesunder Hund wird bestimmt nicht lange im Tierheim bleiben, auch wenn es mit der Erziehung noch nicht weit her ist. Viele Tierheime arbeiten auch bereits an der Grunderziehung der Hunde, um sie besser vermitteln zu können.

    Eher ist zu befürchten, daß die jetzigen Besitzer den Hund doch selber in neue ungeeignete Hände abgeben, denn im Tierheim bekommen sie ja auch kein Geld sondern müssen womöglich noch eine Abgabegebühr zahlen.

    Dagmar & Cara

    Ja, das ist eben noch solide Handarbeit. So wie früher, als man seinen Wecker noch jeden Abend aufzog und nicht mit Batterien fütterte. Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch dran.

    Die Ruckeltechnik steht übrigens ausdrücklich so in der Gebrauchsanweisung der Flexi drin. Von Abrufen dagegen kein Wort. Die Firma kennt offenbar ihre Kunden...

    Ja, ich hab auch eine. Und ne Schlepp! :D Für Sonderzwecke wie Läufigkeit oder Wattspaziergänge.

    Dagmar & Cara

    Neben den großen Ausstellungen für alle Rassen gibt es auch kleinere Hundeschauen der einzelnen Vereine, in dem Fall eben vom Club für britische Hütehunde. Die sind familiärer und entspannter und man kann auch mal ausführlicher mit den Ausstellern und Züchtern reden. Auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, sich mal genauer über eine Rasse zu informieren und mehrere Exemplare davon auf einmal zu sehen.

    Dagmar & Cara

    Von einem Buddelkurs habe ich noch nie gehört! Wenn überhaupt, dann würde wohl eher ein Anti-Buddelkurs auf Interesse stoßen, damit Bello endlich aufhört, Stolperfallen in Parkwiesen und Kraterlöcher in den eigenen Garten zu graben. :D
    Auch die Trüffelsuchhunde in Italien sollen die Trüffeln nur anzeigen, nicht selbst ausgraben, denn sie könnten die kostbaren Knollen ja beschädigen.

    Wenn deine Mila Buddelspaß im Garten haben darf, dann kannst du ja mal getrockneten Pansen, Kaninchenohren, Ochsenziemer oder ähnliche Trockenartikel in der Erde verstecken und ausbuddeln lassen.

    Wenn du eine Art Zielobjektsuche aufbauen willst, bei der Mila ein ganz bestimmtes Objekt suchen, ausbuddeln und dann vielleicht noch bringen soll, kannst du das natürlich auch. Dabei würdest du den Gegenstand zunächst auf Sicht auslegen und den Hund mit einem Hörzeichen dorthin schicken - Belohnung. So lernt sie, worum es bei dem Hörzeichen geht. Als nächstes dann den Gegenstand ganz leicht verdecken, so daß Mila mit der Nase suchen muß, im nächsten Schritt dann etwas mehr Erde drauf um zum Freischarren anzuregen. Falls Mila das Ding auch noch bringen soll, müßte das Apportieren natürlich auch noch getrennt eingeübt werden.

    Viel Spaß! :smile:

    Dagmar & Cara

    Vor einigen Tagen war ich mit Fahrrad und Pudeline auf einem Weg in einer Freilaufzone unterwegs. Mir entgegen kam eine größere Gruppe von Menschen mit etwa zehn Ridgebacks, teils freilaufend, teils an Schleppleinen. Als sie mich sahen, bogen sie sofort seitlich in die Wiese ab, so daß Cara und ich unbehelligt passieren konnten. Das fand ich sehr freundlich und rücksichtsvoll, denn ich selbst konnte mit dem Fahrad nicht so einfach ausweichen.

    Danke liebe Ridgebackfreunde! :smile:

    Dagmar & Cara

    Der Hund von Freunden tobte auf dem Tisch, aber ließ sich auf dem Boden stehend behandeln. Vielleicht wäre das ein Ansatz. Oder die TÄ könnte die Untersuchung und Behandlung eventuell sogar draußen vor der Tür durchführen? Das Gangbild kann sie ja sowieso nicht im Behandlungszimmer beurteilen.
    Auf Dauer könntest du auch über einen Wechsel der TÄ nachdenken. Neue Umgebung, neue Person, die nicht mit der schlimmen Erfahrung verknüpft ist.

    Dagmar & Cara

    Zitat


    11 Minuten Traben??? Wie schnell soll das denn sein?


    Naja, lockeres Trabtempo eben. Die Strecke ist einen Kilometer lang, der Hund soll sie in höchstens 11 Minuten zurücklegen. Das entspricht einem flotten Spazierengehen oder langsamen Joggingtempo des begleitenden Menschen.
    Das ganze ist der vom VDH seit einiger Zeit vorgeschriebene Belastungstest, den Möpse und andere brachyzephale Rassen vor der Zuchtverwendung ablegen müssen.

    Zum Vergleich: Zwergpinscher und Zwergschnauzer müssen vor der Zuchtzulassung eine Ausdauerprüfung ablegen, bei der sie 10 Kilometer trabend am Fahrad zurücklegen. Gleich im Anschluss werden einige Gehorsamsübungen verlangt, um zu zeigen, daß die Hunde körperlich und mental fit und keineswegs an der Belastungsgrenze angelangt sind.

    Dagmar & Cara