Beiträge von dagmarjung

    Ich verstehe deinen Gedanken, aber du sollst ja so üben, daß du keinen Stress erzeugst. Vorzugsweise mit Clicker und tollen Leckerchen. Und immer nur ganz kurz.

    Die Gefahr beim überraschenden Überfall während der Ausstellung ist halt, daß du anschließend einen spannigen. meidigen Hund vorführst, der nicht locker trabt und sich zeigt. Denn der '"böse Mann" oder die "böse Frau" ist ja immer noch dicht dabei.

    Die noch größere Gefahr ist, das sie die Ausstellungssituation ein für allemal negativ verknüpft, und das willst du ja am allerwenigsten.

    Es gibt Augenärzte für Tiere. Ich habe Cara einmal bei einer Tierärztin mit Spezialisierung Augenheilkunde untersuchen lassen.

    Die Untersuchung dort war schon wesentlich gründlicher als wenn der Haustierarzt einmal reinleuchtet.

    Cara war mit großer Begeisterung dabei, aber ihre Züchterin ist nicht mehr aktiv, auch die Besitzerin des Deckrüden nicht.

    Cara war eine schwarze Kleinpudelhündin, robust gebaut, aber eher an der unteren Größengrenze der Kleinpudel.

    Externer Inhalt s20.directupload.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt s20.directupload.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ich kenne keine Pudelzüchter, die mit ihren Hunden Dummyarbeit machen.

    Bei Cara hat sich die ausgeprägte Neigung aber schon früh gezeigt, sie hat schon als Welpe mit 9 oder 10 Wochen gerne ihr Spielzeug, zb einen Ball an der Schnur, beim Spaziergang getragen. Ein Welpe/Hund, der gerne trägt, (und nicht nur einem bewegten Objekt hinterherläuft und zuschnappt), wird sicher auch gerne apportieren.

    Der Hund ist ein lauftier, für zwei Stunden Spaziergang braucht der keine "Kondition"!!

    So sollte es sein, aber wenn ein Hund so gar nix gewohnt ist, kann das schon anders aussehen.

    pinkelpirscher hatte mal einen Kleinhund zu betreuen, der weitgehend in der Wohnung gehalten wurde und so wenig Auslauf hatte, daß er wirklich null Kondition hatte. Obwohl erst 4 oder 5 Jahre, hat er sich bewegt wie ein Hundegreis.

    Klingt zwar hier nicht so extrem, aber ich wäre da vorsichtig. Ich weiß ja nicht, wie groß oder klein die Wiese ist, die da 5 mal umrundet wird, vielleicht ist das schon nach einer Viertelstunde erledigt. :ka:

    Auch Hunde, die unsicher (nicht verängstigt!) sind, können diesen Ablauf lernen und als spezielle, begrenzte und damit für sie berechenbare Situation abspeichern. Das kann man dann mit einem extra Kommando verknüpfen.

    Trainieren, schönfüttern und abgesehen vom Zähnezeigen kann man auch gut mit einer Schleckbelohnung arbeiten und den Hund beim Abtasten daran andocken lassen.

    Ich habe zwar keine Ausstellungeserfahrung, aber in der Begleithundeprüfung und im Obedience muß sich der Hund auch von Richter anfassen lassen. Aus dieser Erfahjrung heraus, weil ich viele Hunde kenne, die damit Probleme hatten: unbedingt vorher üben! Und zwar genau so, wie Solumna beschrieben hat.

    Falls du Clickertrainig machst, kannst du sehr gezielt und kleinschrittig bestätigen.

    Ich glaube, flying-paws wollte darauf hinaus, daß der Spaziergang zeitlich nicht so wesentlich länger sein darf, wenn die Hündin keine Kondition hat. Wenn die Besitzerin mit der Hündin fünfmal um die Wiese geht, klingt das halt nicht nach viel, eine halbe Stunde vielleicht?

    Ein "richtiger" Spaziergang war für Cara und mich mindestens eine, meist 2 Stunden oder auch mal länger. Aber Cara hatte natürlich eine gute Kondition.

    Wenn du der kleinen Hündin mal was zum Erkunden bieten kannst, nur zu.