Als HundehalterIn ist man emotional sehr, sehr eng am Hund. Man hofft und klammert sich an jeden Strohhalm. Der Hund wedelt noch, frißt mal ein Leckerchen... aber schau auf das Gesamtbild: deiner Hündin geht es schon seit längerem sehr schlecht. Das Stichwort heißt hier Lebensqualität, nicht bloßes Existieren. Besser wird es von nun an nicht mehr werden, nur noch absteigend schlechter. Deine Hündin hat das Ende ihres guten und langen Lebensweges erreicht. Wenn du sie jetzt einschläfern läßt, dann schneidest du keine gute Zeit ab, sondern ersparst ihr Leiden.
Ich frage den Tierarzt meines Vertrauens: "wenn es Ihr Tier wäre, was würden Sie tun?" Wenn er oder sie mir dann zum Einschläfern rät, dann ist das für mich schon sehr maßgeblich. Denn zum einen hat der TA das medizinische Wissen und zum anderen den nötigen emotionalen Abstand zu meinem Tier, den ich nicht aufbringen kann.
Ich wünsche dir viel Kraft!
Es wird wehtun, aber mit etwas zeitlichem Abstand wird dir bewußt werden, daß du die bestmögliche Entscheidung für deine Hündin getroffen hast.