Beiträge von dagmarjung

    Kein konkreter Tip für Berlin, aber ein allgemeiner: Geh erst einmal ohne Hund gucken und schau dir eine Welpenstunde an. Man kann sich viel besser ein objektives Urteil bilden, wenn man von außen beobachtet und nicht als Teilnehmer mitten im Geschehen steckt. Im besten Fall gehst du anschließend mit Freude in die Welpenstunde, im schlechtesten weißt du genau, warum du dir eine andere suchst und hast deinem Welpen nicht geschadet.

    Dagmar & Cara

    Habe dann angefangen ihm in die Augen zu schauen und Nein! zu sagen. Darauf lässt er die Leine los rennt dann aber oft wie verrückt hin und her. Im weiteren Verlauf versucht er immer wieder in die Leine zu beissen und jedes Stöckchen was er findet nimmt er ins Maul und stellt sich damit vor mich als wolle er spielen(?!).

    Zum Spielen auffordern ist eine Möglichkeit von mehreren die ein Hund hat, um bei 'strengen Vorgesetzten' gut Wetter zu machen, also zu beschwichtigen, wenn er sich bedroht fühlt.

    Ich schließe mich meinen VorschreiberInnen an: Entspann dich und laß es etwas ruhiger angehen. :smile:
    Man kann mit dem Welpen schon vieles einüben, aber immer nur in sehr kurzen Einheiten. Auch die ganz normale Leinenführigkeit, also das reine Nicht-ziehen, erfordert vom jungen Hund hohe Konzentration und er kann es deshalb noch nicht dauerhaft leisten. (Vom sportlich-exakten Bei-Fuß Gehen ganz zu schweigen.)
    Viele empfehlen dafür die Halsband + Geschirr Methode: Am Halsband wird die Leinenführigkeit immer mal wieder kurz geübt - einige Meter reichen schon - am Geschirr darf der junge Hund noch ziehen.
    Was ich auch empfehlen kann, ist die Verwendung einer 4 -5 Meter langen 'Schlamperleine' für den Junghund. (Ein paar Meter Seil + Karabiner aus dem Baumarkt)
    Diese Länge läßt sich noch gut kontrollieren, erlaubt aber mehr Freiheiten als die klassische Führleine, was den Spaziergang mit dem Junghund deutlich entspannter macht. Zum Üben der Leinenführigkeit nimmt man dann die Führleine.

    Dagmar & Cara

    Meine Pudeline liebt auch das Buddeln. Trotzdem war es kein Problem, ihr das Buddeln an unerwünschten Stellen wie Parkwiesen zu verbieten, indem ich jedesmal den Ansatz unterbunden habe. Ich habe mich auf die anvisierte Stelle gestellt und den Hund weggeschickt, also den Ort für mich in Anspruch genommen. Buddeln im Park versucht sie heute gar nicht mehr. (Garten habe ich nicht.)
    An anderen Orten darf Cara buddeln, zB abseits vom Weg im Wald. Wenn das Wetter es erlaubt, nehme ich ein Buch mit und gönne ihr den Spaß.
    Ich plädiere daher auch sehr dafür, einen abgegrenzten Teil des Gartens zum Buddeln frei zu geben, damit deine Hündin ihrem Hobby nachgehen kann. Dann sollte es kein Problem sein, ihr deutlich zu machen, wo sie darf und wo nicht, ohne das Frust aufkommt.

    Dagmar & Cara

    Schön gemachte Bücher sind toll, aber ich persönlich mag gerne Rumschmeißexemplare. Denn nur die kann ich ohne schlechtes Gewissen für die Fahrt zur Arbeit in den Rucksack stopfen, beim Essen oder in der Badewanne lesen oder im Wald, während mein Hund nach Herzenslust Löcher buddelt und mich und mein Buch dabei mit Erde bewirft. Richtig schönen Büchern tue ich sowas natürlich nicht an. Weshalb ich meine Prachtausgabe vom 'Herrn der Ringe' mit den wunderbaren Illustrationen von Alan Lee auch noch nie gelesen habe (die Bilder angeschaut natürlich schon), während die billige Taschenbuchausgabe schon recht abgeliebt aussieht.

    Dagmar & Cara

    Nochmal zur Eingangsfrage um die Definition des Begriffs:

    Ich kenne den "Tutnix" schon seit Ewigkeiten, nicht nur aus diversen Foren, sondern zB auch aus Artikeln in Hundezeitschriften usw, immer als abfällig/spöttische Bezeichnung für einen aufdringlichen Hund, dessen Besitzer unfähig oder unwillig ist seinen Hund zu kontrollieren.
    Der Begriff wurde ja auch schon oft komödiantisch ausgeschlachtet, zB in der Steigerung: Der tut nix - der will nur spielen - das hat er ja noch nie gemacht!

    Deswegen würde ich selber nie auf die Idee kommen, meinen eigenen verträglichen und kontrollierbaren Hund so zu bezeichnen oder den Satz auf ihn anzuwenden. Falls ich mal den Halter eines übermütigen Junghundes beruhigen will, sage ich eher "Alles in Ordnung" oder "Lassen Sie ruhig, das passt schon" oder irgendwas anderes als die bösen, so oft mißbrauchten drei Worte. :smile:

    Ich glaube aber nicht, daß der Duden den "Tutnix" kennt und genau definert, und wenn der Begriff auch mal anders gebraucht wird, stört mich das nicht im Geringsten.

    Dagmar & Cara

    "Der tut nix" wird nicht von seinem Menschen so gerufen. Der Ruf richtet vielmehr sich an den Halter des Hundes, auf den der Tutnix gerade zustürmt, um diesen zu beruhigen. Seinen eigenen Hund kann oder will der Halter des Tutnix nicht beeinflussen.

    Das wäre meine Definition.

    Hunde, die sich im Kontakt mit anderen Hunden entspannt verhalten und sich jederzeit abrufen oder ohne Kontakt vorbeischicken lassen, sind daher niemals Tutnixe.

    Dagmar & Cara

    Erstmal ein großes Dankeschön für den Tip!

    Ergänzend zur Aufbewahrung von Sekundenkleber: Angebrochene Tuben müssen unbedingt in den Kühlschrank. Wenn man Sekundenkleber länger bei höheren Temperaturen aufbewahrt, verliert er seine Klebekraft.
    Auch das ein guter Grund, lieber die Packung mit mehreren kleinen Tuben zu kaufen anstatt einer großen. Sicherheitshalber bewahre ich auch die noch nicht angebrochenen Tuben gleich im Kühlschrank auf.
    Ratscher am Hund hatte ich zum Glück bisher noch nicht, aber bei mir selbst werde ich das sicher irgendwann bald testen.

    Dagmar & Cara

    PS: könte man den Thread eventuell in die Rubrik "Gesundheit" verschieben? Weil er dort für künftige Leser besser zu finden wäre.

    (Sorry, falschen Knopf gedrückt, hier geht's weiter:)

    Die Erklärung ist: so funktioniert eben Entwicklung und Lernen, nicht gleichmäßig, sondern in Vor- und Rückschritten, aber mit einer Tendenz zum positiven Fortschritt. Und der ist da. Hey, die Häufchen macht Leo schon fast ausschließlich draußen!!! :applaus: Das ist ein sehr großer Schritt vorwärts und zeigt, daß er sich gut entwickelt. Pipi immer zuverlässig draußen machen dauert erfahrungsgemäß länger.

    Alle Welpen erforschen ihre Umwelt, indem sie ALLES ins Maul nehmen, draußen auch jeden Müll. Nie vorher ist mir aufgefallen, wieviel Müll bei uns rumliegt, Kippen, Kaugummis, Glascherben, Papiertaschentücher usw... Das hat mich anfangs bei Cara auch sehr beunruhigt.
    Macht aber bloß keinen Erziehungskrieg um's "Pfui" oder"Aus" daraus. Gutes Management ist vorerst gefragt, damit der Kleine erst gar nichts Gefährliches ins Maul nimmt, aber bald verliert sich dieses welpentypische Verhalten von selbst. Das Ausgeben muß natürlich von Anfang an geübt werden, aber in Ruhe und nicht im Modus des Genervtseins.

    dagmar & cara