Wenn du dich eingehender für die Thematik interessierst, habe ich einen Buchtip:
"Rassehund Wohin" von Hellmuth Wachtel
Der Genetiker beschreibt, wie und warum es zu rassetypischen Dispositionen und Krankheiten kommt, welche Risiken es in der Rassezucht gibt und auch mögliche Wege aus der Krise.
Man kann nicht so einfach sagen, Rasse X ist krank oder Rasse Y ist gesund. Günstig oder risikoreich für Vitalität und Robustheit sind verschiedene Faktoren. Entstand die Rasse aus einem weit verbreiteten Hundetyp oder nur aus wenigen Ausgangtieren? Wurde im Verlauf der Weiterzucht auf genetische Vielfalt geachtet oder viel Inzucht betrieben, zB über zu wenige, dafür im Übermaß eingesetzte Zuchtrüden? Wird die Rasse nur nach Schönheit bewertet und gezüchtet oder müssen die Hunde noch als Gebrauchshunde Leistung beweisen?
Wenn man eine Rasse näher kennt, stößt man so gut wie immer auf typische Risiken und Dispositionen. Davon ist auch der Pudel nicht ausgenommen. Bei den kleinen Größen muß man ab dem mittleren Alter das Herz besonders im Auge behalten, bei den großen spielt die Magendrehung eine Rolle.
Dagmar & Cara