Dieser Trainer gehört mitsamt seinen Methoden von anno dunnemals in den Mülleimer.
Es fängt ja schon damit an das Emma euch und ihr neues Leben erst kennenlernen muss, das dauert. Ihr müsst euch ihr Vertrauen verdienen, das funktioniert so nicht.
Diesen Satz möchte ich noch einmal besonders hervorheben!
Zum Thema Belohnung und Leckerlis:
Ein Belohnung für erwünschtes Verhalten motiviert den Hund dazu, das Verhalten zu wiederholen, um die Belohnung zu erhalten.
Was eine wirksame Belohnung ist, bestimmt letztendlich der Hund und nicht der Mensch. Wenn der Hund gerne frißt und deshalb bereit ist, etwas für ein Leckerli zu tun, dann ist das eine wirksame Belohnung, um das erwünschte Verhalten zu fördern. Streicheln kann je nach Hund und Situation auch eine Belohnung sein, aber viele Hunde empfinden Streicheln in einer Trainingssituation eher als Belästigung, dann ist es als Belohnung wirkungslos.
Ein kluger Trainer schließt keine Art der Belohnung aus Prinzip aus, sondern stimmt die Belohnung individuell auf die Bedürfnisse des Hundes ab.
Es gibt leider Trainer, die Leckerchen als Belohnung grundsätzlich ablehnen, oft mit dem Argument "nicht artgerecht, weil Wölfe sich auch nicht gegenseitig mit Leckerli erziehen"
Das tun sie zwar tatsächlich nicht, aber wir Menschen verlangen von unseren Haushunden nun mal eine ganze Menge mehr Anpassung und Wohlverhalten und darunter sind viele Dinge, die im Grunde der Natur des Hundes wiedersprechen, zum Beispiel wenn der Hund es dulden soll, daß Fremde sein Revier betreten.