Beiträge von dagmarjung

    Aber schade das du mir nicht direkt die Rasse ,ohne Nachteile und Probleme die perfekt zu mir passt, genannt hast

    Viele Interessenten finden den Weg in dieses Forum vor dem Hundekauf, schildern ihre Vorstellungen und Lebensumstände und fragen, welche Rassen dazu passen könnten. Auf dieser Basis kann man dann auch Rasseempfehlungen geben. Es gibt auch viele Hundetrainer, die eine Beratung vor dem Kauf anbieten - meist sogar kostenlos.

    Du hast aber deinen Hund schon gekauft, daher ist diese Frage ja überholt.

    Dagmar & Cara

    Nur weil du gefragt hast, denn die Entscheidung ist ja bereits gefallen:

    Für das, was du und ich und 99% aller Hundehalter mit ihren Hunden machen wollen, sind Allrounder besser geeignet als ausgesprochene Spezialisten wie der Border Collie. Denn weil sie Spezialisten sind, erfordern sie auch spezielle Lebensumstände, in die sie passen. Wer einen anpassungsfähigen, alltagstauglichen Begleithund will, ist damit sehr häufig überfordert, obwohl es am guten Willen nicht fehlt.

    Intelligent, sportlich und man kann ihm viel beibringen - das trifft zB auch auf meinen Kleinpudel zu, um nur eine von vielen Rassen zu nennen.

    Und leider ist gerade auch der Border Collie ein ausgesprochener Modehund. Was eben viele Vermehrer auf den Plan ruft, die Geld damit verdienen wollen und sich um die Qualität der Elterntiere, die gute Aufzucht und die Aufklärung der Käufer keine Gedanken machen. Denn wie jede Moderasse verkaufen sich auch Bordercollies wie geschnitten Brot.

    Woran das Projekt "Bordercollie als Begleithund" so oft scheitert, kannst du erfahren, wenn du mal "Bordercollie in Not" googelst und dir die typischen Abgabegründe anschaust.

    Dagmar & Cara

    Mein SUB hält sich auch auf hohem Niveau und wächst eher, als das er kleiner wird, kostet aber wenigstens kein Geld. Der Grund: ich wohne direkt gegenüber von einem öffentlichen Bücherschrank. Immer wenn ich ein Buch wegbringe, fällt mir gleich ein neues ins Auge. Oder zwei... :roll:
    Lösung: Gute Bücher bekommen ein dauerhaftes Heim im Ragal. Dadurch platzen zwar die Regale aus allen Nähten, aber das Wachstum des SUB wird verlangsamt.

    Dagmar & Cara

    Per Mausklick zum Welpen | ARTE Re

    Hab neulich kurz reingeschaut, aber weggeklickt, als ich gesehen habe, daß ausgerechnet PETA-Leute maßgeblich an der Sendung beteiligt waren. Peta ist alles andere als seriöser Tierschutz und bekannt dafür, daß sie es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    Man muß immer im Hinterkopf behalten, daß in den Augen dieser sogenannten Tierrechtler jegliche Tierhaltung ein Verbrechen ist, egal ob Nutztierhaltung oder die Haltung von Familienhunden. Nach deren Meinung sollten Mensch und Tier völlig getrennte Wege gehen. Hundezucht sollte eigentlich grundsätzliche verboten werden usw.

    Dagmar & Cara

    Deine Hündin wird sich nur dann wirklich auf dich verlassen, wenn du Fremdhunde wirkungsvoll abblockst. So daß sie sich bei dir wirklich in Sicherheit fühlen kann. Auch kein Schnüffelkontakt!

    Ich versuche solchen Situation bewusst nicht aus dem Weg zu gehen und ihr möglichst viel Kontakt mit großen Hunden zu geben, nur leider wird es gar nicht besser.
    Habt ihr Tipps?

    Da sie diese Situation jedesmal als große Bedrohung empfindet, wird es auf diese Weise nicht besser werden. Deine Hündin fühlt sich, wie Flyingpaws sagte, ausgeliefert.
    Das Problem ist, daß aus ängstlichen Junghunden mit dem Erwachsenwerden sehr oft angstagressive Leinenpöbler werden.
    Mehr Sicherheit kannst du ihr nur dadurch geben, daß du sie zuverlässig vor unerwünschtem Kontakt beschützt.

    In meiner Anwesenheit hat sie bis jetzt auch noch keine Erfahrungen mit stürmischen, aufdringlichen Hunden gemacht, dementsprechend sollten ihre Erfahrungen da nicht negativ sein.

    Doch, sie sind es. Du hast ja keinen normalen Junghund, sondern einen für den auch harmlose Begegnungen schon sehr angsteinflößend sein können, weil er als Welpe nichts kennengelernt hat.
    Wenn deine Hündin knurrt, sich zusammenduckt, wegläuft, macht sie in diesem Moment eine schlechte Erfahrung. Auch wenn der andere Hund weder stürmisch noch agressiv ist.

    Bei all dem solltest du nicht vergessen, daß die Hündin erst drei Wochen bei dir ist. Laß es langsam angehen und gib ihr Zeit! :smile:

    Dagmar & Cara

    Da wir das nicht wollen, haben wir sie öfter mal am Nacken gepackt, da wir gehört haben, dass die Mutterhündin das auch so macht.
    Hab aber heut gelesen, dass es sich negativ auf den Welpen auswirkt, das es sowas bedeutet wie, ich töte dich.

    Das ist so ein alter Aberglaube, der leider immer noch kursiert. In Wirklichkeit machen Mutterhündinnen das nicht.

    Dagmar & Cara

    Ich habe zudem das Gefühl, dass er nun erwachsen wird, bis vor 2 Monaten hat er nie geknurrt oder sonstiges, jetzt zeigt er auch beim Spiel mal, wenn ihm etwas nicht passt oder knurrte letztens das erste mal leise den Hund meiner Schwester an,damit dieser sein Stück Pappe in Ruhe lässt. Das alles irritiert mich einfach, weil es sich so befremdlich anfühlt .

    Das finde ich eine sehr positive Entwicklung gerade bei einem frühkastriertem Hund. Er wird erwachsen und sein Selbstbewußtsein wächst. Er läßt sich sich nicht mehr so leicht unterbuttern und macht nun seine Ansprüche auf sein Eigentum deutlich. Ganz normales, sauber kommuniziertes Hundeverhalten.
    Du wirst dich darauf einstellen müssen, daß er nicht der weiche, unterwürfige Junghund bleibt, der er bisher war.

    (dann hatte ihn kurz der Terrier, was mit ziemlichem Gestänker bemerkt wurde).

    Das ist mit Sicherheit in dem Moment unglücklich gelaufen. In den Augen deines Hundes hast du ihm nicht nur seinen kostbaren Schatz abgenommen, sondern diesen auch noch dem Terrier überlassen, was schon ein arger Vertrauensbruch ist.
    Trotzdem glaube ich nicht, daß dein Hund dich deshalb meidet. Denn Hunde leben im Augenblick und sind nicht nachtragend. Viel wahrscheinlicher ist es so, wie Terriers4me schrieb:

    Der Hund meidet dich mit Sicherheit nicht, weil du ihm fast einen Knochen weggenommen hättest, sondern, weil dir in der ganzen Situation so unbehaglich ist, dass du dich in seinen Augen komisch benommen hast/benimmst. Hunde haben superfeine Antennen, und da er sich gerade überhaupt nicht erklären kann, was da mit dir los ist, hält er vorsichtshalber mal Abstand.

    Gerade sensible Hunde halten gerne mal Sicherheitsabstand, wenn Frauchen in ihren Augen "nicht sie selbst" ist.

    Ich schließe mich den Stimmen an, die raten, das Ausgeben fleißig zu üben. Tauschen hat den großen Vorteil, daß der Hund damit nichts Negatives verknüpft. Man muß auch nicht lebenslang ständig eine Superbelohnung dabeihaben. Oft kann man dem Hund sogar das gefundene Ding zurückgeben oder wenigstens ein Bröckchen davon. Das funktioniert prima als Belohnung, denn Hunde messen keine Mengen nach.
    Wenn das Kommando in allen Lebenslagen gut konditioniert ist, dann klappt es auch im Notfall. Du zeigst ja nicht die Belohnung vor und dann gibt der Hund aus, sondern du sagst das Kommando, der Hund läßt aus und dann greifst du zur Belohnung. Das gleichzeitige Tauschen von Belohnung gegen Gegenstand ist erst der Anfang des Lernprozesses.

    Daß dein Hund in der Situation überfordert war, ist verständlich. Erstens war der Knochen für ihn wie ein Hauptgewinn im Lotto, und dann kam noch die Konkurrenzsituation mit den anderen Hunden verschärfend hinzu. Wenn du die glückliche Besitzerin eines Millionen-Gewinnscheins wärst, würdest du ihn dir auch von niemandem abnehmen lassen, und schon gar nicht, wenn mehrere Leute drumherum nur darauf lauern, ihn dir wegzuschnappen. :smile:

    Ich fand deine Idee gut, den Hund anzuleinen und wegzuführen, ihm aber den Knochen erst mal zu lassen. Weg von den anderen Hunden, um die Situation zu entspannen. In der Bewegung kann der Hund nicht fressen.

    Dagmar & Cara