Beiträge von dagmarjung

    Der Hund ist 12 Wochen alt.

    Ah, sorry, hatte mich verlesen. Aber trotzdem gilt das, was ich schon sagte: Euer Hund ist nun seit zwei Wochen bei euch, kennt euch also schon und das Zeitfenster für die Umweltgewöhnung steht nicht unbegrenzt offen. Zeitlich angepasste Ausflüge muß man nicht nach Minuten berechnen, nur das eigentliche flotte "Spazierengehen" an kurzer Leine.

    Umweltgewöhnung ist die beste altergerechte Auslastung und sollte für entsprechendes Ruhebedürfnis daheim sorgen, denn die Eindrücke müssen ja verarbeitet werden. Dann würde sich ständiges Deckeln und Wegsperren hoffentlich erübrigen.

    Dagmar & Cara

    Also, ich kenne die Empfehlung den Hund nur 5 Minuten pro Lebensmonat raus soll.

    Die berühmt- berüchtigte 5-Minutenregel bezieht sich nicht auf den gesamten Aufenthalt draußen, sondern nur auf das stramme Gehen an der Leine von A nach B, wobei der Mensch das Tempo vorgibt und der Hund sich anpassen muß. Das ist eine Konzentrationsleistung, die junge Hunde nur ganz kurz leisten können, und auch der Bewegungsapparat ist beim Welpen noch nicht auf diese gleichmäßige Dauerleistung eingerichtet und schnell überfordert.

    Etwas ganz anderes ist das gemeinsame Bummeln und Erforschen der Umwelt an der langen Leine, noch besser im Freilauf. Das brauchen junge Hunde für ihre Umweltgewöhnung und Sozialisierung, und sie brauchen auch viel Zeit dafür, Schnüffeln, Spielen, Stehenbleiben und Gucken inclusive. Das alles dauert selbstverständlich länger als ein paar Minuten.

    Mit 18 Wochen solltet ihr euren Hund nicht länger auf Haus und Garten beschränken, sondern ihn mit euch gemeinsam die Welt entdecken lassen.

    Dagmar & Cara

    Verein mit Grunderziehungskursen.

    Das wird in diesem Fall nichts nutzen, denn Hundesportvereine bieten zwar Gruppenkurse an, die SitzPlatzFuß-training machen. aber nicht die Einzelberatung, die hier ganz dringend erforderlich ist. Eine persönliche Problemberatung mit Hausbesuch kann ein Hundesportverein nicht leisten. Dafür sind, wie hier schon mehrfach empfohlen, professionelle Hundetrainer da.

    Sind die Grundlagen Im Umgang erst mal da, und strebt man die Begleithundeprüfung an oder findet Spaß am Hundesport, dann ist der Hundesportverein das Richtige. Dann bringen auch die Basiskurse etwas, in denen Mensch und Hund zB lernen, gemeinsam unter Ablenkung zu arbeiten.
    Aber wenn der allgemeine Umgang mit dem Hund noch so unsicher und problembeladen ist und Grundkenntnisse über die Haltung fehlen, ist es für den Hundeverein noch zu früh.

    Dagmar & Cara

    Ich möchte in die USA. Kurz vor oder nach dem Sezessionskrieg.
    Vielleicht zum Goldrausch nach Kalifornien, auf eine Tabakplantage in die Südstaaten, zur Besiedlung des Westens oder vielleicht zu den Amishen.

    Fällt euch da etwas sein?
    Indianer müssen nicht unbedingt sein, aber der Rest würde mich interessieren. So grob 1820-1870.

    Wenn es nicht realistisch sein muß, sondern auch ins Phantastische gehen darf, dann möchte ich dir "Fiebertraum" von George RR Martin (Game of Thrones) ans Herz legen.
    Vampire auf dem Missisippi zur großen Zeit der Raddampfer. Ein abgehalfterter Flusskapitän bekommt von einem reichen Gönner das Schiff seiner Täume gesponsort, den Luxus-Raddampfer "Fevre Dream". Bedingung: er muß, ohne Fragen zu stellen, ihn und einige seiner etwas eigenartigen Freunde an Bord mitnehmen. Ein Vampirroman, der naturgemäß reichlich Drama und Schrecken enthält, aber vor allem die Geschichte einer großen Freundschaft ist, mit Charakteren, die man nie vergißt.

    Dagmar & Cara

    Ein Merle x Merle Verpaarung fällt unter den Qualzuchtparagraphen, da bei der Nachzucht definitiv Schäden und Leiden zu erwarten sind. Insofern ist es tatsächlich gesetzlich verboten. Aber wir wissen ja, was für ein zahnloser Tiger dieser Paragraph in der Praxis ist. :dagegen:

    Dagmar & Cara

    Kann es an der Kälte liegen, dass er dann gern nach hause will? Er ist ja ein Zwergpinscher und findet die Kälte nicht so toll.

    Ja, das kann ein Grund sein dafür, daß er gerne rein ins Warme will und auch für generelle Unlust. Trägt dein Hund einen warmen Mantel beim Training?

    Eins noch. Huhu das guckt meist geradeaus und nicht so hübsch hoch. Mit futtertreiben funktioniert es nicht, weil ich so lange nicht gebückt laufen kann.

    Die anatomisch normale Haltung beim Laufen ist mit dem Kopf geradeaus und nicht nach oben verdreht. Sei froh, daß dein Hund so läuft, es ist viel gesünder für ihn als die "Sternguckerhaltung"! Er hat dich auch so im Blick. Der Hund soll in der BH lediglich dicht am Bein laufen, die Kopfhaltung spielt keine Rolle.

    Ansonsten schließe ich mich dem an, was schon gesagt wurde:

    - Wenn du an einem Punkt hängen bleibst und sich Unlustgefühle einstellen, mach mal eine längere Pause (mehrere Wochen). Nach den "Ferien" geht es meist viel besser voran. Du kannst in der Zwischenzeit andere Dinge üben.

    Dagmar & Cara