Beiträge von dagmarjung

    Falls du dir überlegst, doch noch mal eine Hundeschule oder später einen Hundesportverein zu besuchen, schau dir auf jeden Fall erst mal eine Trainingsstunde dort ohne Hund an. Von außen siehst du klarer und kannst dann entscheiden, ob dir gefällt, wie dort gearbeitet wird.

    Dagmar & Cara

    8-12 Uhr in der Uni/ auf der Arbeit etc. ist, dass man dem Welpen zu diesen Zeiten da schon angewöhnt zu schlafen. Ist das nicht total unpraktisch und wieder viel zu festgelegt?

    Ich meine schon, daß dem Welpen ein einigermaßen regelmäßiger Tagesablauf dabei hilft, sich in sein neues Leben hineinzufinden. Es wirkt beruhigend, wenn man abschätzen kann, was kommt, das gilt für Mensch und Tier.

    Ich habe meinen Welpen an einen bestimmten Tagesablauf gewöhnt, aber nicht streng nach der Uhr. In meinem Fall: Ausgang/gemeinsame Aktivität am Morgen, danach Futter, dann kam über Mittag eine längere Zeit, wo ich mich nicht mit dem Hund beschäftigt habe - das war meine übliche Arbeitszeit. Innerhalb dieser Zeit habe ich dann auch allmählich das Alleinesein eingeübt. Da der Hund es nicht anders kannte, als das über Mittag sowieso nix los ist, findet er auch zur Ruhe und dann muß man auch keine Meditationsmassagen machen, damit er einschläft. ;) Am späteren Nachmittag gab es dann die zweite Aktivzeit mit Ausgang und Spiel. Danach Abendessen.
    Um wieviel Uhr was genau stattfindet, kann jeden Tag etwas anders sein, am Wochenende anders als an Werktagen usw. Aber der grundsätzliche Ablauf mit dem Wechsel von Aktivität, Futter und Ruhezeiten bleibt hier in etwa gleich, von Ausnahmetagen abgesehen.
    Der erwachsene Hund ist sowieso recht flexibel, es sei denn, man gewöhnt ihn wirklich an eine Leben streng nach der Uhr.

    Dagmar & Cara

    Die Besitzerin wird ihn auch zukünftig nicht frisieren, das ist ihr wumpe. Also, klar, praktische Frisur für den Alltag, aber sonst nix.

    Das haben schon viele gesagt... aber längst nicht alle durchgehalten! :D

    Tja, Speedy ist auch immer ein Mischling

    Speedy ist aber schon der Hund in deinem Pfofilbild? Ich meine, mehr Schäferhund geht doch gar nicht? :???:

    - Ich bin überrascht, wie viele hier noch nie einen Pudel gesehen haben wollen. Wenn ich davon ausgehe, daß ihr in Deutschland wohnt und nicht gerade im allereinsamsten Dorf, dann kann ich mir das kaum vorstellen. Durch die große Vielfalt der Größen, Farben und Frisuren (inclusive Nicht-frisuren) vermute ich eher, daß sich der Pudel oft erfolgreich tarnt. Denn selten ist die Rasse nicht, auch wenn die ganz große Modewelle seit den Siebziger Jahren vorbei ist.

    Dagmar & Cara

    Das Benehmen war mehr als unmöglich.

    Was Essensreste als Futter betrifft, man kann schon vieles geben. Letztlich setzt sich Fertigfutter auch aus Fleisch, Gemüse und Kohlehydraten zusammen, genau wie unser Essen. Viele Leute kochen auch selber für ihre Hunde, da wird dann oft was vom Familienessen abgezweigt und weniger gewürzt. Bei einem Risotto mit Salat hätte ich da keine Bedenken.
    Allerdings - ungewohntes Futter wird möglicherweise nicht gut vertragen, weil die Darmflora nicht darauf eingestellt ist. Deshalb soll man bei einer Futterumstellung zunächst kleine Mengen des neuen Futters zu dem gewohnten hinzu geben und allmählich umstellen, nicht plötzlich. Es könnte also sein, daß euer Boxer auf das Risotto mit Bauchgrummeln oder Durchfall reagiert, weil er diese Art der Fütterung nicht gewohnt ist, nicht aber, weil sie grundsätzlich schädlich wäre.

    Dagmar & Cara

    Also ich würd schwören, für 1000 Euro bekomm ich einenn reinrassigen Pudel mit guten Papieren, wo ich weiss was ich habe...

    Ja, aaaber.... Pudel geht gar nicht, das ist ja ein Omahund und uncool, und wenn dein Mann damit spazierengeht, glauben alle er sei schwul.
    Also darf der Hund zwar weitgehend Pudel sein, aber auf keinen Fall so heißen. Dafür zahlst du die 1000 Euro. Und natürlich auch dafür:

    Diese Hunde laufen nicht weg, sondern bleiben automatisch dicht am Mann.

    So was bieten reinrassige Pudel zugegebenermaßen nicht. Denen muß man alles erst beibringen.

    Dagmar & Cara

    Das mit dem Zweithund war nicht als Tip gemeint, sondern ironisch. Die Schreiberin wollte damit deutlich machen, daß ein Border Collie nicht in die Rolle eines anpassungsfähigen Begleithundes passt, den man überallhin mitnehmen kann. Wenn du das also willst, meinte sie, kann es nur ein anderer Hund erfüllen.

    Das ist aber keine Empfehlung für die Praxis! Zwei Hunde machen die Hundehaltung nicht leichter, sondern schwerer! Das betrifft nicht nur Kosten oder Betreuungsmöglichkeiten. ZB ist die Gruppendynamik bei Begegnungen mit fremden Hunden schwieriger, wenn ein "Rudel" auf einen Einzelhund trifft. Oder ein Hund, der Jagdtrieb zeigt, reißt den anderen ganz schnell mit usw.
    Die Mehrhundehaltung verlangt also nach viel mehr Erfahrung und Hundewissen beim Halter, damit es klappt. Da du gerade deine ersten Erfahrungen mit deinem ersten eigenen Junghund sammelst, solltest du einen Zweithund noch lange nicht ins Auge fassen. Wie gesagt, der zweite Hund macht nichts einfacher, sondern vieles schwieriger.


    Viele meinten das es auch toll für den Hund ist den man hat.


    Ja, wie man's nimmt. Zwei Hunde können sich so toll finden, daß sie sich zunehmend unabhängig von ihrem Menschen machen und sich selbst genug sind. Da wird es dann ganz schwierig mit der Erziehung.


    Dagmar & Cara