Beiträge von dagmarjung

    Wie im anderen Thread geschildert, kriegen manche Hunde alles kaputt und dann ist die Gefahr groß, daß auch Teile verschluckt werden. Außerdem werden Konflikte provoziert, sobald mehr als ein Hund im Zwinger ist.

    Beim eigenen Hund kann man das etwas lockerer sehen, man kennt ihn ja und seine Art, mit Spielzeug umzugehen. Bei Cara weiß ich nach jahrelangem Zusammenleben, daß sie Plüschis zwar mit Genuß zerlegt, aber niemals frißt. Aber die Hunde im Tierheim kennt man ja nicht so genau.

    Dagmar & Cara

    Das ihr laut deiner Aussage auch bei Züchtern als Änfänger keinen Hund bekommen würdet, wundert mich. Für welche Rassen habt ihr euch denn interessiert? Manche Rassen sollten tatsächlich mit gutem Grund nur an erfahrene Hundehalter abgegeben werden, aber viele andere Rassen machen auch den Ersthundebesitzer glücklich (und umgekehrt) und das sehen deren Züchter auch so.

    Dagmar & Cara

    Wir hatten das ursprünglich so beschlossen weil wir der Ansicht sind/waren (ich weiß nicht mal mehr woher ich das habe) das der Schlafplatz in die Hierarchie mit reinspielt

    Wenn ein erwachsener Hund neu ins Haus kommt, ist es sicher nicht verkehrt, zunächst mal keine Privilegien zu gewähren. Man weiß ja noch nicht, wie der Hund so drauf ist und ob er zB dazu neigt, das Sofa gegen seine Menschen zu verteidigen, wenn er erstmal drauf liegt.

    Aber wenn dann die Beziehung wächst und Vertrauen da ist, kann man ohne weiteres großzügiger sein. Ihr kennt ja nun euren Hund und der sucht offenbar nur die Gemeinschaft und Wärme im Bett und strebt nicht die Weltherrschaft an.

    Dagmar & Cara

    Ob im Wald Leinenpflicht ist, richtet sich nach dem Bundesland. Genauere Bestimmungen bzgl Wildschongebiet, Naturschutzgebiet usw findest du bestimmt im Internet für die Gegend, in der du unterwegs bist. Da alles regional so unterschiedlich ist (Landesrecht, Gemeinderecht usw) kann man so pauschal gar nichts Bestimmtes sagen.

    Wenn gerade Enten oder Gänse mit Jungen auf dem Wasser sind oder jemand dort angelt, lasse ich meine Hündin nicht in ein freies Gewässer. Bewachsene oder schilfbestandene Ufezonen sind natürlich auch tabu. Ansonsten darf Cara sich schon mal im Wasser abkühlen, warum denn nicht?

    Wenn derjenige sich nicht als Kontrollberechtigter ausweisen kann, würde ich da gar nichts drauf geben. Nach der Meinung mancher Leute dürfte man mit dem Hund gar nicht mehr raus in die Natur.

    Dagmar & Cara

    Ich hatte eher den Eindruck, das war so eine Modeerscheinung von vor 10 bis 20 Jahren und inzwischen ist das Pendel wieder in die andere Richtung ausgeschlagen. Daß der junge Hund vor allem RUHE lernen muß, nur in homöopathischen Dosen nach draußen darf und im Idealfall 22 Stunden pro Tag schlafen sollte.

    In einem bekannten Welpenbuch vom Kosmos-Verlag aus dieser Zeit fand ich jedenfalls so eine ellenlange Liste, die man möglichst abzuarbeiten hatte als frischgebackener Welpenbesitzer. Da war von der Hängebrücke bis zum gläsernen Aufzug wirklich alles dabei und auch beim besten Willen hätte man nicht alles in die paar kurzen Wochen packen können.

    Cara und ich haben uns nach keinem der Extreme gerichtet, und es ist doch was Ordentliches geworden aus dem Mädel... :gut:

    Dagmar & Cara

    Ach so, du meinst, gegenüber anderen Hunden. Es klang so, als würdest du erwarten, daß er sich dir gegenüber so verhält, zB bei einer Korrektur.

    Ich denke schon, daß jeder Hund dieses Verhalten im Program hat, aber längst nicht jeder wendet es an. Das ist glaube ich auch eine Typfrage. Ich kenne Hunde, die werfen sich gerne bei jeder Gelegenheit vor Mensch oder Hund auf den Rücken, und andere, die das nie tun.
    Ich kann mich nicht entsinnen, daß meine Pudeline sich je einem Hund ergeben hat, auch nicht als Welpe oder Junghund. Sie deeskaliert lieber weit vor dem möglichen Konflikt, zB durch Ausweichen.
    Nur mir gegenüber legt sie sich selten mal beschwichtigend auf den Rücken, und zwar in der Hoffnung, auf diese Weise der Pudelhölle dem Bad :igitt: zu entgehen.

    Dagmar & Cara

    In so einer Gruppe war ich auch schon mal mit Cara und das hat uns wirklich viel Freude gemacht! Man bekommt einige Anregungen und was einem gefällt, kann man ja vertiefen. Die Hunde profitieren davon, daß sie sich mit ganz verschiedenen Aufgaben befassen dürfen.

    Dagmar & Cara

    Das trifft doch dann am Ende auf so ziemlich jeden Arbeitshund zu, nicht nur den ACD.

    Das stimmt, und es wird hier im Forum genauso auch bei anderen Arbeitsrassen kritisiert.

    Ganz generell sind Arbeitsrassen oder solche, die noch sehr dicht an einer Arbeitsrasse dran sind, nicht die ideale Besetzung für einen sportlichen Begleiter im Alltag. Es macht einfach unendlich viel mehr Freude, die Neigungen und Begabungen seines Hundes zu fördern, als ständig dagegen zu arbeiten.

    Dagmar & Cara