Beiträge von dagmarjung

    Die beiden Russkis sehen gruselig aus mit ihren Apfelköpfen und den rausquellenden Augen. Der helle noch extremer als der dunkle.

    Ja, und das Haar scheint superkurz und dünn zu sein. Auf den Bildern wirken sie so gut wie nackt, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß nackte Russki Toys eine Chance als Deckrüden haben, nicht mal beim Dissidenz-Verein.

    Dagmar & Cara

    es endete dann so , wo wir dachten er akzeptiert es jetzt mit anfassen der Pfote/n und arbeiten mit Werkzeug in schreien , und kratzerei trotz decke einwickeln, das wurde auch mit geübt in der ganzen zeit.

    Du hast in deinem Aufbau leider positive Verstärkung und Zwang miteinander vermischt. So daß dein Hund nun dem Ganzen nicht traut, auch wenn du mit der Belohnung winkst, und sich lieber entzieht.

    Ich finde es auch eine gute Idee, das Krallenschneiden in diesem Fall der Tierärztin oder einer guten Groomerin zu überlassen. Das hat mehrere Vorteile. Eine fachkundige Person arbeitet viel schneller und sicherer als ein Laie, und der Hund verknüpft die Prozedur nicht mit euch und eurem Zuhause. Der Tierarzt ist dann halt der Buhmann. Es kann aber auch gut sein, daß euer Hund sich bei einer resolut und sachlich arbeitenden Person gar nicht so anstellt wie bei euch.

    Dagmar & Cara

    Möglicherweise kommen mehrere Faktoren zusammen. Soweit ich weiß, werden ohnehin mehr Rüden geboren als Hündinnen. Dann können Rüden in der Pubertät recht anstrengend werden, mehr als Hündinnen, wenn sie den Macker in sich entdecken. Wenn vorher keine gute Erziehungsgrundlage gelegt wurde und es sich um eine große und kräftige Rasse handelt, verlieren die Besitzer leicht die Lust. Und die großen Hunde überwiegen im Tierheim ja bei weitem.

    Und davon abgesehen scheint es so, daß Hündinnen im Moment beliebter sind als Rüden, jedenfalls höre ich von einer mir bekannten Züchterin (Großpudel), daß sie seit einigen Jahren sehr viel mehr Anfragen für Hündinnen bekommt als für Rüden. Früher waren Rüden beliebter, weil man sich die Läufigkeit ersparen wollte.

    Dagmar & Cara

    aber.....wenn in der Nachbarschaft 10 unkastrierte Hündinnen wohnen, sollte man das sehr gut überlegen

    Diesen Ratschlag hört man auch manchmal. Die Zusammensetzung der Hunde in der Nachbarschaft ändert sich aber fortlaufend, durch Wegzug, Zuzug, Neuansschaffung oder Tod. Nach zwei, drei Jahren kann das Geschlechterverhältnis schon umgekehrt sein.

    Dagmar & Cara

    Zudem sind Hündinnen von vorneherein teurer.

    Es gibt manchmal so Moden... :ka:

    lange Zeit waren Rüden beliebter, und dann wollen auf einmal alle nur Hündinnen, warum auch immer. Manchmal steigen einige Züchter darauf ein und verlangen für das jeweils beliebtere Geschlecht mehr Geld, genau wie für Sonderfarben. Das ist aber kein Naturgesetz und kann sich jederzeit wieder ändern.

    Dagmar & Cara

    Für die rosarote Weltsicht mancher Käufer kann der Tierschutz auch nichts. Man sollte halt bestmögliche Beschreibungen der Hunde anfertigen sonst wird niemand glücklich.

    Dem zweiten Satz stimme ich absolut zu.

    Zum ersten Satz: die vielen rosaroten "Seelchen-"Texte diverser Tierschutzanzeigen tragen durchaus zur ebenso gefärbten Weltsicht von Interessenten und Käufern bei, meine ich. Denn sie wecken unrealistische Erwartungen. Die meisten Käufer sind ja neu in der Materie und verlassen sich auf die Erfahrung der "Fachleute".

    Vielleicht nur meine ausschnittweise Wahrnehmung, aber die Texte von Tierheimen und Rasse-in-Not Organisationen erscheinen mir im Regelfall realitätsnäher, bei vielen privaten Tierschutzorgas dominiert dagegen eher die schöngefärbte Seelchenprosa.

    Dagmar & Cara

    Dass man sich das Problem mit einer Kastration vom Hals schaffen kann, wussten wir gar nicht. Es würde mich auch interessieren, was ihr davon haltet.

    Zum Thema Kastration ja oder nein gibt es viele Threads im Forum. Du findest sie über die Suchfunktion.

    In aller Kürze: Den möglichen Vorteilen einer Kastration stehen auch gravierende Nachteile gegenüber, es sollte daher immer eine wohlüberlegte Einzelfallentscheidung sein. Ein paar Blutströpfchen auf dem Teppich sind kein Grund, einem Hund ein gesundes Organ zu amputieren.

    Dagmar & Cara

    Wenn ich etwas rasseübergreifend als Tendenz sehe, dann betrifft das solche Rassen, die sowieso eher unverträglich gegenüber fremden Hunden sind. Da würde ich mir immer eine Hündin aussuchen. Von so verschiedenen Rassen wie Rottweiler, Irish Terrier und Koijkerhondje habe ich nämlich von den jeweiligen Haltern die Aussage gehört, daß die Rüden oft unverträglich sind, die Hündinnen aber entspannter.

    Was Anhänglichkeit, Verschmustheit usw gegenüber der Familie betrifft, sehe ich keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Ich glaube, da werden manchmal menschliche Frauen- und Männerbilder auf Hunde übertragen.

    Dagmar & Cara