Beiträge von dagmarjung

    Es heißt auch, daß du dich mit voller Konzentration anderen Dingen widmest und der Hund nicht im Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit steht. Also nicht immer hinschielen (Was macht er gerade? Ist er entspannt? Guckt er? Hat er Stress?). Hunde merken den Unterschied zwischen absichtlich ignorieren (und dabei hinschielen, ob's auch funktioniert) und sich wirklich auf was anderes konzentrieren und den Hund dabei vergessen.

    Dagmar & Cara

    Die letzten "neuen" Rassen sind ja nun noch keine Hundert Jahre alt, man wird sich also überlegt haben in welche Gruppe so eine neue Rasse kommt.

    Du nimmst die FCI Klassifizierung viel zu ernst. Diese Einteilung ist in weiten Teilen willkürlich. Manchmal werden die Hunde nach Verwendung eingeteilt, manchmal nach Verwandtschaft, oder eine Gruppe ist eine Art Sammelbecken für alles, was sonst nirgendwo hin paßt. Manchmal hängen Verwandtschaft und Verwendung eng zusammen, wie bei den Bracken und Laufhunden, manchmal gar nicht, wie bei den Begleithunden.

    In manchen Gruppen sind Hunde wegen ihrer Verwandtschaft, die wegen ihrer Verwendung ebensogut in einer anderen Gruppe hätten landen können. ZB Eurasier oder Windspiele. Verwendung: Begleithund; Verwandtschaft: Spitze bzw Windhunde.

    Einige der als Typ doch sehr homogenen Herdenschutzhunde sind bei den Treib- und Hütehunden gelandet, (Gruppe 1), andere bei den Molossern (Gruppe 2). Warum? :ka:

    Es lohnt sich einfach nicht, in dieser losen Gruppeneinteilung nach dem tieferen Sin zu suchen.


    Dagmar & Cara

    Also ausnahmsweise glaube ich da an einen echten Unfall, nicht an eine beabsichtigte Vermehrung... nach dem Motto, bei dem Größenunterschied kann eh nix passieren... :roll:

    Ich habe vor Jahren mal was Vergleichbares getroffen, Dobermann x Chihuahuamix. Ein sehr adretter, vage pinscherähnlicher kleiner Hund, der erfolgreich im Agilitysport lief.

    Dagmar & Cara

    War dabei aber keineswegs unsicher, sondern ganz im Gegenteil, ziemlich entschieden

    Das klingt ganz nach Schippi... :lol:

    Schipperke haben ein Fell, daß dem eines Schlittenhundes in nichts nachsteht. Der Wärmeverlust über die Pfoten ist beim Hund zu vernachlässigen. Wenn Hunde frieren, dann am Körper.

    https://galgoholiker.wordpress.com/2017/12/18/wae…der-die-zweite/

    Beim Runterscrollen siehst du verschieden Hundetypen, die mehr oder weniger frieren. Den Frostekötteln wird durch Mäntel geholfen, nicht durch Pfotenschuhe.


    Dagmar & Cara

    Ich hätte fast ein Schipperke gehabt und mich daher über die Rasse informiert. Letztendlich ist es dann umständehalber eine andere Rasse geworden.

    Wenn man sich die Schipperke anschaut, die Geschichte, die ursprüngliche Verwendung und die Wesensbeschreibung liest, sich auch die Hunde in Ausdruck und Mimik anschaut, dann ist da schon sehr viel mehr Spitz als Hütehund. Das dichte, abstehende, wenngleich kürzere Fell, die ausgeprägte Mähne und der typischerweise über dem Rücken getragene Ringelschwanz sprechen auch sehr für den Spitz, auch wenn das Schipperke offiziell als kleinster Schäferhund gilt.

    Wenn du den Spitz für dich ganz ausgeschlossen hast, würde ich auch vom Schipperke die Finger lassen.

    Die allermeisten Schipperke liegen beim Gewicht nicht im oberen oder unteren Extrembereich, sondern zwischen 4 und 6 Kilo. Es sind also kleine, aber stabil gebaute Hunde.
    Erfreulich finde ich bei dieser Rasse, daß sie kaum ausgeprägte Verzwergungsmerkmale hat wie große Augen, runden Apfelkopf mit eingestecktem Schnäuzchen usw. Sieht man Bilder von Schipperke, wirken sie meist wie wesentlich größere Hunde.

    Deshalb möchte ich wissen ob sich ein Schipperke mit meinem Schäferhund alle Knochen bricht oder ob er kleine Patzer körperlich wegstecken kann (wenn es denn nicht das Minimalgewicht wird).

    40+ Kilo gegenüber +- 5 Kilo, das ist fast das Zehnfache. Auch bei Rücksichtnahme des Großhundes ist der Kleine gefährdet, zB wenn der Große ausrutscht oder sonstwie ungeschickt ist, nicht nur beim Spielen, sondern auch im Alltag. Wie rutschfest sind zB eure Böden? Das ist nun mal ein Gewichtsverhältnis wie Mensch gegen Warmblutpferd.

    Schipperke gelten ebenso wie andere Kleinhundrassen als langlebig. Hier in Deutschland ist die Rasse sehr selten - damals gab es 4 ZüchterInnen, glaube ich - aber in Skandinavien, Großbritannien und den USA - natürlich auch in Belgien - ist die Rasse gut verbreitet, so daß eine solide Zuchtbasis besteht. Ich würde wie bei jeder Rasse darauf achten, daß Verwandschaftszucht vermieden wird.

    Vom Nervenkostüm her haben die Schipperke auf mich immer einen guten, stabilen Eindruck gemacht. Das Wort "sensibel" würde ich viel eher dem weißen Schäferhund als dem Schipperke zuordnen.

    Typischerweise bestehen Schipperke gegenüber fremden Hunden auf der Einhaltung eines höflichen Abstandes. Die ich bei der Züchterin gesehen habe, waren in der eigenen Gruppe gut verträglich.

    Ich wüßte nicht, warum ein Schipperke bei Schnee Hundeschuhe brauchen sollte. Braucht dein WSS welche? :denker:

    Das dichte Fell isoliert sehr gut.

    Dagmar & Cara

    Das ständige Nachlaufen ist typisch für Hunde, die in einen neuen Haushalt kommen. Dein Hund kann der neuen Situation noch nicht vertrauen und klammert sich deshalb an dich. Das wird von selbst besser, wenn er allmählich innerlich ankommt und dich und seine neue Umwelt besser kennenlernt.

    Umgekehrt brauchst du auch einige Zeit, um deinen neuen Freund wirklich kennenzulernen.Wie jede Freundschaft braucht auch die Beziehung zum Hund Zeit zum Wachsen.

    Viele frischgebackene HundehalterInnen, und zwar gerade die, die sich sehr gewissenhaft auf den Hund vorbereiten, erleben eine Art "Blues", wenn der Hund dann wirklich da ist und das Leben sich dadurch ändert. Das ist nicht ungewöhnlich und geht von selbst vorbei, wenn der neue Alltag zur Routine wird.

    Also gib dir und deinem Hund Zeit und fahr das Programm in der ersten Zeit runter! Kurze Spaziergänge, immer die gleiche, möglichst ruhige Strecke sind vorerst genug. In dem Maße, wie der Hund vertrauer und selbstsicherer wird, kannst du die Ausflüge dann ausdehnen.

    Dagmar & Cara

    Gerade bei Junghunden ist es wichtig, dass wirklich ganz, ganz schnell geschaut wird, was fehlt - und dann schnellstmöglich eine Behandlung eingeleitet wird.

    Ich habe mich gerade duch die Threads der TE gelesen: Der Hund ist zwar eine Zwergrasse, aber mit einem Jahr kein Junghund mehr.

    Trotzdem, ein Zwerghund, der nach einem Leinenruck lahmt und das nicht nur kurzfristig, dazu laut TE nicht frißt oder trinkt (wie sieht es damit heute aus?), der gehört zum Tierarzt. Kleinsthunde sind nun mal etwas empfindlicher als größere Rassen.

    Dagmar & Cara

    Wenn du die Leckerbissen zuwerfen kannst und dein Hund sie fängt, hilft das eventuell auch. Also in rascher Folge 2,3 unpräparierte Leckerbissen werfen und fangen lassen, dann den präparierten und dann genauso flott nochmal zwei andere hinterher. Damit der Hund so mit fangen, abschlucken und schnell den nächsten fangen beschäftigt ist, daß er nicht so recht registriert, was er da frißt.

    Bei mir gibt es Brotbrocken mit Leberwurst außen, um Tabletten o. Ä. zu tarnen. Und auch als Begleithappen. Der präparierte Brocken soll sich ja geruchlich und auch sonst möglichst nicht von den Lecker-Happen unterscheiden.

    Dagmar & Cara