Ich hätte fast ein Schipperke gehabt und mich daher über die Rasse informiert. Letztendlich ist es dann umständehalber eine andere Rasse geworden.
Wenn man sich die Schipperke anschaut, die Geschichte, die ursprüngliche Verwendung und die Wesensbeschreibung liest, sich auch die Hunde in Ausdruck und Mimik anschaut, dann ist da schon sehr viel mehr Spitz als Hütehund. Das dichte, abstehende, wenngleich kürzere Fell, die ausgeprägte Mähne und der typischerweise über dem Rücken getragene Ringelschwanz sprechen auch sehr für den Spitz, auch wenn das Schipperke offiziell als kleinster Schäferhund gilt.
Wenn du den Spitz für dich ganz ausgeschlossen hast, würde ich auch vom Schipperke die Finger lassen.
Die allermeisten Schipperke liegen beim Gewicht nicht im oberen oder unteren Extrembereich, sondern zwischen 4 und 6 Kilo. Es sind also kleine, aber stabil gebaute Hunde.
Erfreulich finde ich bei dieser Rasse, daß sie kaum ausgeprägte Verzwergungsmerkmale hat wie große Augen, runden Apfelkopf mit eingestecktem Schnäuzchen usw. Sieht man Bilder von Schipperke, wirken sie meist wie wesentlich größere Hunde.
Deshalb möchte ich wissen ob sich ein Schipperke mit meinem Schäferhund alle Knochen bricht oder ob er kleine Patzer körperlich wegstecken kann (wenn es denn nicht das Minimalgewicht wird).
40+ Kilo gegenüber +- 5 Kilo, das ist fast das Zehnfache. Auch bei Rücksichtnahme des Großhundes ist der Kleine gefährdet, zB wenn der Große ausrutscht oder sonstwie ungeschickt ist, nicht nur beim Spielen, sondern auch im Alltag. Wie rutschfest sind zB eure Böden? Das ist nun mal ein Gewichtsverhältnis wie Mensch gegen Warmblutpferd.
Schipperke gelten ebenso wie andere Kleinhundrassen als langlebig. Hier in Deutschland ist die Rasse sehr selten - damals gab es 4 ZüchterInnen, glaube ich - aber in Skandinavien, Großbritannien und den USA - natürlich auch in Belgien - ist die Rasse gut verbreitet, so daß eine solide Zuchtbasis besteht. Ich würde wie bei jeder Rasse darauf achten, daß Verwandschaftszucht vermieden wird.
Vom Nervenkostüm her haben die Schipperke auf mich immer einen guten, stabilen Eindruck gemacht. Das Wort "sensibel" würde ich viel eher dem weißen Schäferhund als dem Schipperke zuordnen.
Typischerweise bestehen Schipperke gegenüber fremden Hunden auf der Einhaltung eines höflichen Abstandes. Die ich bei der Züchterin gesehen habe, waren in der eigenen Gruppe gut verträglich.
Ich wüßte nicht, warum ein Schipperke bei Schnee Hundeschuhe brauchen sollte. Braucht dein WSS welche? 
Das dichte Fell isoliert sehr gut.
Dagmar & Cara