Beiträge von dagmarjung

    Das Gitter scheint tatsächlich untrennbar mit geflochtenen Körben verbunden zu sein.

    Ich habe die Fahrradtasche von Rixen und Kaul. Bin damit seit Jahren sehr zufrieden, obwohl Cara mit 9 Kilo schwerer ist als die zugelassenen 7 Kilo. Da ich kein Auto habe, ist das Rad mein tägliches Verkehrsmittel, Cara ist oft dabei, entsprechend ist die Beanspruchung des Korbes. Der ist sehr stabil.

    Ein Gitter ist zwar nicht dran, aber am Boden ist ein Ring mit Kurzleine zum sicheren Anbinden, wenn man das möchte. (Für Cara benutze ich das nicht.) Ein Regendach ist auch dabei, das wird mit Klettband an den oberen Gurten befestigt.

    Diese Tasche gibt es nicht im Zoohandel, sondern in Fahrradgeschäften.

    Dagmar & Cara

    und Rolltreppe

    Ein bißchen OT, aber: Das Verbotsschild für Hunde steht nicht ohne Grund an jeder Rolltreppe. Das Risiko besteht wirklich, daß Hunde sich die Krallen und Pfoten ganz übel einklemmen und verletzen können. Aufzug oder Gehtreppe sind die bessere Alternative.

    Ansonsten bin ich ganz bei dir, Sissi&derKaiser : "so viel zu lernen in so wenig Zeit" ist ein ganz schlechtes Motto für die Welpenzeit. Bleib entspannt, liebe TE und laß dich von keinem Zeitplan hetzen.

    Dagmar & Cara

    Dein Hund ist ein Welpe, also nagt er Dinge an. Dein Hund ist ein Retriever, also trägt er gerne Dinge herum. Beides ist ganz normal und kein Alarmzeichen für irgendwas. ;)

    Die zeitliche Begrenzung für Spaziergänge (5-Minuten-Regel) bezieht sich lediglich auf das stramme Mitlaufen an der Leine von A nach B.

    Du darfst dich aber mit dem Welpen gerne irgendwo länger aufhalten, wo er im eigenen Tempo seine Umwelt erforschen kann, spielen, schnüffeln, Neues kennenlernen. Dafür ist er mit 11 Wochen im richtigen Alter.

    Dagmar & Cara

    Ich persönlich kenne zwar nicht viele Miniaussies besser, aber würde keinen geschenkt haben wollen und auch keinen derer, die ich so beim Gassi oder ohne Hunde getroffen habe. Ich finde die huschig und nervös und nervenschwach plus diesen Kontroletti-Drang des Aussies. Das macht für mich so eine ganz komische Mischung aus.

    Genauso habe ich Mini-Aussies auch erlebt und möchte die, die ich kenne nicht geschenkt haben.

    Da ich Hütehunde mag und ursprünglich einen kleinen HH suchte, habe ich mich vor Jahren auch in diese Richtung informiert, bin aber dann davon ab und heute froh darüber.

    Auch wenn alle Züchter Stein und Bein schwören, daß die Minis selbstverständlich nur und immer aus kleinen Normal-Aussies herausgezüchtet worden seien, sind selbstverständlich Shelties eingekreuzt worden, um rasch kleine Hunde zu erzielen, als die Nachfrage rasant stieg. Neigung zur Ängstlichkeit und Übersensibilität von der Sheltieseite plus Kontrollwahn und die Tendenz, im Konfliktfall nach vorne zu gehen von der Aussieseite, das ergibt Hundecharaktere, die ihre Halter ganz schön Nerven kosten können.

    Ich will das Problem aber nicht nur auf die Sheltieeinkreuzung schieben. Schon allein die Tatsache, daß Aussies an sich Arbeitshunde und keine Begleithunde sind, führt dazu, daß relativ viele sich auf Notseiten wiederfinden, weil Besitzer die rassetypischen Eigenschaften unterschätzen. Dazu kommt noch daß sie in Mode sind und nicht immer mit den besten Elterntieren gezüchtet wird. Beim Miniaussie kommt als weiterer Punkt dazu, daß die begehrte kleine Größe das allerwichtigste Zuchtmerkmal lange vor Charakter und Wesen ist.

    Mein Hund sollte in ähnliche Verhältnisse passen wie euer Wunschhund, also ein nervenfester Alltagsbegleiter, der überall dabei sein darf plus Eignung für "höhere" Ausbildung (Tricksen, Hundesport, Nasenarbeit).

    Mein Kleinpudel erfüllt alle diese Wünsche.

    Dagmar & Cara

    Kannst du deinen Hund zu dir rufen, bevor er ins Leinenende "knallt"?

    Die relativ kurze 5-Meter-Schleppleine sorgt dafür, daß der Hund sehr schnell und sehr oft das Ende der Leine erreicht. Das heißt, die Anforderung an seine Konzentration ist zu hoch und er kann das Verlangte deshalb nicht erfüllen. E

    Es ist günstiger, vom Leichten zum Schweren hin zu trainieren und erst eine lange Leine von 10 Metern zu verwenden, so daß der Hund ganz von selbst mehr im gewünschten Bereich bleibt und nur selten ans Ende der Leine kommt. (Die Leine könnte auch 15 Meter lang sein, nur daß sich dann bei einem so kleinen Hund auch bei einer leichten Schnur ein Gewichtsproblem ergibt.)

    Dagmar & Cara

    Zwischen einem Tagesablauf nach der Stechuhr und einem unberechenbaren Chaos gibt es ja auch noch Mittelwege.

    Mein Alltag zB ist im Groben strukturiert durch Arbeit, Schlafenszeit usw, aber es gibt immer Abweichungen. Schon zwischen Werktag und Wochenende oder durch unterschiedliche Arbeitszeiten.

    Ich gebe meinem Hund zB nicht jeden Tag um Punkt X Uhr das Futter, sondern jeweils nach dem Spaziergang morgens und abends, da kann die Zeit an verschiedenen Tagen auch mal um ein, zwei Stunden abweichen. Aber der Rhythmus bleibt im Wesentlichen derselbe.

    Wir machen das ja bewusst nicht, damit Hund nicht zu einer bestimmten Zeit aufs Fressen/Spaziergang pocht und eine Erwartungshaltung aufbaut.

    Der Hund findet aber viel leichter zur Ruhe, wenn er weiß, zu bestimmten Zeiten passiert verläßlich nichts Interessantes. Es kann sonst sein, daß er eine ständige Erwartungshaltung entwickelt, weil er ja zu jeder Zeit darauf hoffen darf, daß es Futter, Spiel und Spaß gibt.

    Generell lieben Tiere Routinen, sie helfen, sich im Leben zurechtzufinden.

    Wenn man es nicht übertreibt und nach der Stechuhr lebt, ist eine gewisse Regelmäßigkeit hilfreich.

    Dagmar & Cara

    Ich fand auch die Frage nach der Rasse (und den Hinweis, dass es keine ist und Mischlinge eben mehr oder minder inhomogen sind) absolut legitim. Das wäre auch die allererste Frage die ich mir selbst stellen würde, wenn der Transport so kompliziert bis unmöglich wäre. Muss es wirklich genau diese Rasse/Zucht sein? Vorschläge was man alternativ anschauen könnte, erleichtern dem Hundeneuling dann das Leben.

    Ich hatte ursprünglich nicht den Pudel, sondern eine ganz andere, hierzulande sehr seltene Rasse ins Auge gefaßt. (Schipperke)

    Die Hündin hat dann den Wurf nicht bis zum Ende ausgetragen und ich mußte umdisponieren. Andere Würfe gab es aber im mir zur Verfügung stehenden Zeitrahmen in Deutschland nicht. Die Züchterin schlug vor, einen Welpen aus den USA zu kaufen, sie hatte Kontakte zu dortigen Züchtern. Im Interesse des Welpen, um ihm den Flug zu erparen, habe ich das dann aber nicht getan und stattdessen noch einmal eine andere Rasse gesucht. Für mich als Begleithundhalterin gibt es immer Auswahl und ich kann mit mehr als einer einzigen Rasse glücklich werden. Klar war erst eine gewisse Trauer und Enttäuschung da - aber dann trat eben Plan B in Kraft.

    Daher finde ich es nicht verfehlt, auch andere auf Alternativen hinzuweisen. Auch wenn das verständlicherweise nicht direkt auf Begeisterung stößt.

    Dagmar & Cara

    Ich bekomme Futter von ihr mit und würde dann langsam verschiedene andere zu mischen.

    Was man nicht tun soll: Nassfutter und Trockenfutter in einer Mahlzeit miteinander mischen. und zwar deshalb, weil beides verschiedene Verdauungszeiten hat.

    Was man gut machen kann: Beides zu verschiedenen Mahlzeiten geben. Und zwei verschiedene Nafusorten bzw zwei verschiedene Trofusorten mischen.

    Dagmar & Cara

    Beim Welpen zumindest solltest du vorsichtig umstellen. Denn Welpen sind empfindlicher als ausgewachsene Hunde und die Darmflora muß sich auch erst umstellen, besonders wenn der Welpe beim Züchter wirklich ausschließlich mit dem einen Futter ernährt wurde. Besser ist es, wenn schon der Züchter seine Welpen an verschiedene Futtermittel gewöhnt.

    Aber ihr war es vor allem wichtig, dass bei den Welpen nicht neben Umzugsstress auch noch der Umstellungsstress dazu kommt.

    Ein wichtiger Punkt! Aber da die Futtersorte deiner Züchterin gut ist, kannst du ja erstmal dabei bleiben. Andere Sorten und Futtermittel kannst du auch später noch einführen.

    Ich füttere hier verschiedene Marken ohne schrittweisen Übergang und Cara bekommt auch Sachen aus der Menschenküche ohne weitere Umstände.

    Ich bekenne mich nämlich zum tierärztlich erprobten ABAM- Fütterungskonzept: ;)

    https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.p…odul=3&ID=19301

    Dagmar & Cara