Beiträge von dagmarjung

    Wenn einer provoziert, und dem andern darauf die Nerven reißen, wer hat dann den Streit angefangen?

    - Streit bzw eine Beißerei unter Hunden fängt nicht erst mit dem ersten Zuschnappen an, sondern körpersprachlich schon lang davor. Das provokante Imponiergehabe deiner Hündin ist schon agressiv getönt, kein Wunder also, daß es öfters eskaliert.

    Viele erwachsenen Hunde, gerade auch Schäferhunde, halten nicht viel vom Kontakt mit fremden Artgenossen. Das hat mit Tierheim nichts zu tun, das ist eher Typsache.

    Wenn deine Hündin bei dir lernen darf, daß Ausweichen auch eine Lösung ist und du dich darum kümmerst, daß ihr mit Abstand an fremden Hunden vorbei kommt, wird ihr das hoffentlich helfen. Konkrete Tips haben ShaCo und Bordy94 schon gegeben.

    Dagmar & Cara

    Hallo, meine Tierärztin erklärte mir, 5min pro Lebensmonat pro Spaziergang.

    Die berühmte 5-Minuten-Regel bedarf der Erläuterung. Gemeint ist nicht die Dauer des Aufenthalts im Freien, sondern lediglich das stramme Mitlaufen an der Leine von A nach B, wobei sich der Welpe an das Tempo des Menschen anpassen muß. Das fällt dem Welpen nämlich schwer und überfordert ihn schnell. Viele Menschen verstehen aber genau das unter "Spazierengehen mit dem Hund", also dient die 5-Minuten-Regel dazu, hier eine Grenze zu setzen.

    Etwas ganz anderes ist der gemeinsame Aufenthalt im Freien, wobei der Welpe Schnüffeln, erkunden, spielen und ruhen kann, alles nach eigenem Bedürfnis. Man kann sich mit dem Kleinen zB auf eine Wiese oder an einen Bach setzen und muß da nicht auf die Uhr schauen. Auch Aktivitäten wie ein Übungsbesuch in der Fußgängerzone oder der Besuch einer Welpenstunde sind ja nicht in 15 oder 20 Minuten erledigt und das ist auch nicht nötig.

    Ob der eigene Welpe mehr oder lieber etwas weniger Aktivität verträgt, ist dann auch individuell verschieden.

    Nach einem größeren Ausflug sollte aber der nächste Tag sehr ruhig gestaltet werden.

    Dagmar & Cara

    Und ungepflegt. Auch ein Yorkshiree benötigt Fellpflege.

    Der war nur gerade im Wasser. Oben auf dem Kopf ist er trocken, unten sind die Haare noch feucht und damit strähnig. Man sieht das Gewässer sogar im Hintergrund.

    Ich würde sowas nicht als Verkaufsfoto nehmen, aber der Hund ist nicht verwahrlost.

    Damit der Hund keine Katzenhaare an sich trägt?

    Wen sie den Hund vorher mehrmals besuchen wollen und einer aus der Familie stark katzenhaarallergisch ist, kann das der Grund sein.

    Dagmar & Cara

    Beim Züchter im Garten gab es nur die Gerüche des eigenen "Rudels". Da fühlen Welpen sich sicher.

    Auf der öffentlichen Grünfläche bei euch sind die Gerüche fremder erwachsener Hunde. Da trauen sich viele Welpen zunächst nicht, sich zu lösen und ihre Gerüche zu hinterlassen. Im Wildleben wäre das nämlich lebensbedrohlich für sie. Welpenschutz gibt es nämlich nur im eigenen Rudel.

    Geduld hilft. Irgendwann platzt der Knoten.


    Dagmar & Cara

    In Freilandbeobachtungen an verwilderten Hunden hat sich gezeigt, daß Hunde etwa 17 Stunden am Tag mit Schlafen und Dösen verbringen. Darauf sind sie biologisch eingerichtet. Du tust deinem Hund also überhaupt kein Unrecht, wenn du die Bürostunden als Ruhezeit in den Tagesablauf einplanst, im Gegenteil.

    Klar, einen Junghund kann man immer und jederzeit zu Spiel und Beschäftigung ermuntern, und er wird dann auch seinerseits immer Bespaßung erwarten, aber das ist gar nicht gut für ihn.

    Dagmar & Cara

    Da würde ich überlegen, ob ich ein bisschen Schönfärberei nicht verzeihen will. Hätte der Hund denn eine Chance, wenn die gesagt hätten, er sei alt, krank, mit Bisswunden und diversen Macken?

    Auf dieser Basis agieren ja recht viele Vermittler von Tierschutzhunden. Da wird gelogen, verschwiegen und geschönt, immer in der Hoffnung, daß der betrogene Neubesitzer es nicht über das Herz bringt, den Hund abzuschieben. Das kann gut gehen oder auch nicht.

    Ich finde aber, der Tierschutz hat nicht nur gegenüber den Tieren, sondern auch gegenüber den neuen Besitzern eine Verpflichtung, und da steht Ehrlichkeit ganz oben. Betrug ist auch dann Betrug, wenn er aus edlen Motiven erfolgt, und es ist kein guter Start in eine Mensch-Hund Beziehung, wenn der Halter sich betrogen fühlt. Mal abgesehen von dem schlechten Ruf für die jeweilige Tierschutzorga im speziellen und den Auslandstierschutz im allgemeinen, sobald sich solche Fälle herumsprechen.

    Dagmar & Cara

    Stichwort Hundefriseur:

    Was das kostet, ist je nach Größe des Hundes und auch je nach Stadt recht unterschiedlich. Es lohnt sich also, sich mal am Ort zu erkundigen.

    Ich habe meine Hündin vor dem Scheren immer selbst gewaschen geföhnt und ausgekämmt, dann kostet es weniger. Das möchte aber nicht jede Hundefriseurin.

    Den Hund selbst zu scheren ist kein Hexenwerk. Ich habe mich lange nicht getraut, mich aber aus verschiedenen Gründen dann doch dazu entschlossen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon verschiedenen Hundefriseurinnen über die Schulter geschaut und mir die richtigen, Griffe abgeschaut. In Büchern (Rassebüchern) und im Internet finden sich auch gute Anweisungen.

    Die Ausstattung ist erstmal eine gewisse Investition. Bei mir eine Schermaschine mit einem Scherkopf und mehreren Aufsatzkämmen und ein klappbarer Schertisch mit "Galgen" zum Anbinden des Hundes. Letzteres ist mir wichtig, weil Cara sonst ihre Kontrollnase immer dazwischen steckt, wenn ich ihre heiligen Pfoten schere.:roll: Dazu eine größere und eine kleinere Schere und natürlich Bürste und Kamm.

    Die Qualität meiner Schermaschine ist ordentlich, aber es ist kein superteures Profigerät. Liegt mit damals 175,- (Inclusive Aufsatzkämme) allerdings doch deutlich über dem Preis, den man für die einfachen Schermaschinen aus dem Zoofachhandel zahlt. Diese sind allerdings zumindest für Pudel auch dann nicht ausreichend, wenn ein Pudel darauf abgebildet ist.

    Vorteil Hundefriseurin: Eine gute HF arbeitet schneller und das Ergebnis ist schon perfekter als meines.

    Vorteil selbermachen: ich bin unabhängig von Terminen und kann das Scheren auch auf mehrere Male aufteilen, außerdem zwischendrin auch mal nachschneiden. Außerdem rentiert sich die Anschaffung der Werkzeuge nach einiger Zeit.

    Was die Qualität des Schnittes betrifft: Übung macht den Meister und es wächst ja nach! ;)

    Natürlich machen Rassen mit Scherfell Arbeit. Man muß regelmäßig kämmen, und alle paar Wochen oder Monate Baden und Scheren. Das muß man aber gegenrechnen gegen den Aufwand, den auch ein haarender Hund macht. Da steckt man die Arbeit stattdessen eben in die Pflege der Wohnung. Ich hatte beides und finde, die Haare eines Hundes machen auf irgendeine Weise immer Arbeit.

    Ein Vorteil eines nichthaarenden Hundes ist auf jeden Fall, daß man auch in den Wohnungen anderer Leute jederzeit gern gesehen ist, weil der Hund dort keine Haare hinterläßt.

    Außerdem ist ein Hund, der regelmäßige Pflege kennt, auch beim Tierarzt besser händelbar. Anfassen, hochheben, auf dem Tisch ruhig stehen, stillhalten, während am Hund hantiert wird, all das wird ständig nebenbei geübt.

    Dagmar & Cara

    ...aber dann 400 Euro verlangen für den armen, heruntergekommenen Senior, der mit Sicherheit mindestens ebensoviel Tierarzt/Physiokosten verursachen wird, um halbwegs wieder auf die Beine zu kommen. :no:

    Immerhin weiß ich jetzt, wie ein BC-Beagle-Mix aussieht: ausgesprochen dämlich, aber auf knuffige Weise.

    ich weiß nicht, wieso du findest, daß die Hündin dämlich aussieht - aber der Beagle dominiert hier so was von eindeutig! :roll: Ein typischer Fall von "Also Beagle ist klar... und was war das andere?"

    Dagmar & Cara