Beiträge von dagmarjung

    wenn es MIR nicht gut geht und im worst case ins KH müsste. Was macht man denn da? Ich meine es gibt ja viele die ihren Hund alleine halten und auch keine Aufsicht haben.

    Seßhafte Singles mit Hund haben im allgemeinen ein Netz von Freunden oder Verwandten, die im Notfall den Hund mal übernehmen können. Alleine auf Reisen im Ausland ist das natürlich schwierig.

    Dagmar & Cara

    Im Prinzip dürfte ein Husky gut zu deinem Outdoor-Lebensstil passen. Vorausgesetzt, du bewegst dich eher in kühlen als in heißen Gegenden, denn für warme Regionen sind die Nordischen mit ihrem dichten Fell nicht geschaffen.

    Auch mit seinem Jagdtrieb und seiner Eigensinnigkeit, welches einen Freilauf sehr schwer macht, habe ich kein Problem. Das kann man trainieren und wenn der Husky ausgelastet ist und eine starke Bindung zu seiner Bezugsperson hat, ist dies sicher gewissermaßen möglich.

    Das ist eine allzu romantische Vorstellung.

    Bindung und Gehorsam sind zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Ein Hund kann eine super Bindung zu seinem Menschen haben und sich trotzdem zu mehrstündigen Jagdausflügen verabschieden. Daß er seinen Menschen von Herzen liebt, hindert einen selbstständig agierenden Hundetyp überhaupt nicht daran, eigene Interessen zu verfolgen.

    Viele Menschen denken, daß rassetypische Probleme nur anderen Leuten passieren, weil man selbst ja durch gute Erziehung alles in den Griff bekommen wird. Das ist aber nicht so. Es ist einfach normal, daß man nicht jeden Windhund, Husky usw unbesorgt frei laufen lassen kann, Training und Erziehung hin oder her.

    Wenn du auch damit gut leben kannst, daß dieser Fall eintreten könnte, dann nur zu.

    Dagmar & Cara

    Es hängt auch vom Hund ab und von deinem Tagesablauf.

    Bei meiner Cara hat es sich schon relativ früh gezeigt, daß sie ein Morgenmuffel ist. Stehe ich morgens auf, besteht ihre einzige Aktivität darin, von ihrem Bett auf meines umzuziehen und dort weiterzuschlafen. Daher habe ich den ersten Morgenspaziergang recht bald ohne schlechtes Gewissen etwas nach hinten gelegt und mache mich selbst vorher fertig.

    Ich gehe allerdings in aller Regel sehr spät, meist weit nach Mitternacht zu Bett und gehe unmittelbar vor dem Schlafengehen nochmal mit dem Hund raus.

    Wäre mein Hund morgens früh munter und lebhaft und würde vor meinem Bett herumtanzen, müßte ich mich darauf einstellen und sofort rausgehen. Ein aktiver Hund kann nicht so lange einhalten.


    Dagmar & Cara

    Der junge Hund fühlt sich noch abhängig von uns, mit der Zeit wird er aber selbstständiger, die Umwelt wird zunehmend interessanter. Die gelegten Grundlagen sind aber trotzdem nicht verloren. Je nach Ablenkung ein, zwei Schritte zurückgehen beim Training ja, aber ganz neu anfangen mußt du deshalb nicht. Du mußt halt jetzt die jeweilige Situation viel genauer beurteilen als bisher: kann er die Anforderung in diesem Moment schaffen oder nicht? Im Zweifelsfall dann besser nicht abrufen, sondern abholen, um nur ein Beispiel zu nennen.

    Da du bisher so gute Vorarbeit geleistet hast, bist du allen Hundehaltern um Meilen voraus, die erst in dieser Phase - wenn's nämlich schwieriger wird - mit den Grundgehorsamsübungen anfangen. Weil der Welpe ja bisher immer so toll von selber mitlief...

    Dagmar & Cara

    Beim "Mannwerden" wird der Jungrüde erst mal mit Testosteron geflutet, und das schafft oft Verhaltensprobleme. Das bleibt aber nicht so, sondern pegelt sich mit der Zeit von selbst auf ein normales Maß ein. Es wäre also vorschnell, von Verhalten des Hundeteenagers aus das des ausgereiften Rüden zu schließen.

    Schreib doch bitte mal was zu eurem Tagesablauf. Es kann sein, daß ein pubertierender Jungrüde eine Zeitlang sehr ruhige Spaziergänge braucht statt zB ständige Begegnungen mit anderen Hunden. Was früher passend war, kann in dieser Zeit zuviel sein, weil alles den Hund mehr in Erregung versetzt als früher.

    JEDER meiner Rüdenbesitzer, der ein chemische Kastration hat machen lassen, hat den Rüden dann kastrieren lassen, weil JEDER gesehen hat, wie anders, einfach und unkompliziert es gehen kann.

    Dann praktiziert diese Hundetrainerin vielleicht noch nicht sehr lange. In meinem Bekanntenkreis kenne ich jedenfalls einige RüdenhalterInnen, die aus verschiedenen Gründen froh waren, wenn die Wirkung des Chips auslief oder die eine Kastration ihres Rüden im Nachhinein bereut haben. (Verfetten, allgemeine Lustlosigkeit, Angstagression u. A.)

    Andere sind natürlich zufrieden, das will ich gar nicht abstreiten. Aber da ist einfach jeder Einzelfall anders, und deshalb finde ich solche Pauschalempfehlungen vorschnell.


    Dagmar & Cara

    Thema Tierschutzhund: Wenn ich mir die Seiten von Tierheimen durchlese, finde ich da keinen Hund, der überhaupt in eine Familie mit einem dreijährigen Kind abgegeben würde. Wenn überhaupt an Familien mit Kindern, dann ältere Kinder oder Jugendliche. Die Mitarbeiter sind sich der Risiken durchaus bewußt und gehen da auf Nummer sicher.

    Insofern ist die Diskussion hier müßig.:ka:

    Dagmar & Cara

    Stichwort Pudel:

    Ein gesunder, gut aufgezogener und gehaltener Pudel hat ein lebhaftes, manchmal quirliges Temperament. Er ist aktiv und bewegungsfreudig. Ausgeglichen ist der Pudel auch, in dem Sinn, daß er gut zur Ruhe kommt wenn nichts los ist. Wer aber einen betont ruhigen Hund sucht, dem rate ich vom Pudel ab.

    Die wenigen auffallend ruhigen Pudel, die ich kenne, sind allesamt resignierte Pudel, die sich mit einem reizarmen Dasein in der Wohnung plus 3 x täglich an der Flexileine um den Block begnügen müssen. Leider nicht so selten, aber nicht repräsentativ für das Wesen der Rasse bei guter Haltung, die die Bedürfnisse des Hundes berücksichtigt.

    Was die Bellfreude betrifft, da sind Pudel ganz durchschnittliche Hunde. Weder besonders bellfreudig noch besonders schweigsam.

    Du schreibst, du könntest erst in ein, zwei Jahren einen Hund halten, ohne während deiner Arbeitszeiten auf Fremdbetreuung angewiesen zu sein? Dann wäre es doch einfacher, du würdest solange noch warten. Dann wäre auch dein Kind aus dem Kleinkindalter heraus und das vereinfacht dann auch das Zusammenleben mit dem Hund.

    Dagmar & Cara

    Wuhuuu, dann darf ich ja mitreden.

    Damit bin ich durch die Kombi großer Gebrauchshund + Hygieneartikel mit Genitalkontaminierung quasi prädestiniert für deine Trainingsfragen oder?

    Huiuiui...... hab ich etwa auch nen voll krassen 40 KG Arbeitshund??? :hurra: Bin ich also Koryphäe :nicken:

    Ihr habt es alle nicht kapiert.

    Nein, ihr seid alle nicht qualifiziert und dürft hier nicht mitreden. Ihr nennt vielleicht einen großen, lebhaften Arbeitshund euer eigen oder auch mehrere davon oder trainiert schon 40 Jahre Gebrauchshunde - aber ihr seid Mädels!! - und damit hier nicht redeberechtigt. Schließlich hat der TE ganz bewußt gleich im Eingangspost von Polizistinnen gesprochen:

    Polizistinnen, denen ausgebildete Hunde zugeteilt wurden, brauchen sich bitte auch nicht zu melden.

    - und da hat er Männer ganz bestimmt nicht mitgemeint. Also schreibt es euch endlich hinter die Löffel: Wer nicht im Stehen gegen senkrechte Wände pinkeln kann, hat in diesem Thread nichts zu suchen.

    In diesem Sinne: Weitermachen!

    Dagmar & Cara

    Rosilein :

    Bitte entschuldige, ich würde auf deine Antwort auf meinen letzten Beitrag gerne ausführlich eingehen, (jede Menge Food for Thought, danke dafür!:smile:) aber mir fehlt die Zeit und vor allem die Konzentration, weil ich mitten in den letzten Urlaubsvorbereitungen stecke. Deshalb muß ich mich an dieser Stelle für einige Wochen ausklinken.

    Dagmar & Cara