Ich finde es nicht zielführend, wenn man einem Hund Gefühle und Handlungsweisen unterstellt, die eher menschlich sind, wie "Ist launisch", "testet aus" "will seinen Willen durchsetzen" "mich austricksen"usw.
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, daß Tiere für ihr Verhalten einen Grund haben und nichts aus reiner Widerborstigkeit tun. Oft ist Überforderung bis hin zum Stress die Ursache für aufgedrehtes Verhalten, oder es ist einfach normales Welpenverhalten.
Wenn man bisher nur erwachsene Hunde hatte,( und danach klingt dein Post für mich) ist ein Welpe schon eine ganz neue Erfahrung, so ging es mir auch. Die Kleinen ticken einfach in mancher Beziehung anders als ältere Hunde.
Hier sehe ich einen Welpen, der vor kurzem aus seiner vertrauten Umgebung gerissen wurde und vollauf damit beschäftigt ist, sich neu zurechtzufinden. Einen Welpen, der von seinem Alter her vieles noch nicht kann und erst lernen muß, zum Beispiel Beißhemmung und Frustrationstoleranz. Welpen sind eigentlich immer recht zahnbetont unterwegs, die Threads hier im Forum "Hilfe mein Welpe beißt" sind Legion.
Wir spielen z.B. ganz normal mit ihm und plötzlich ist er der Meinung er müsse in unsere Hände beißen.
Welpenspiele sind nun mal Kampf- und Jagdspiele, also wird gerungen und gebissen. Auf erlaubtes Beißspielzeug (Zergelseil o. Ä ) umlenken kann helfen. - Was heißt denn bei euch "ganz normal spielen"?
Erst kuschelt er mit uns, im nächsten Moment beißt er mit seiner vollen Welpe Kraft uns ins Ohr
Er kuschelt mit Euch? Das finde ich toll und rührend.
Meine Kleinpudelhündin wollte im selben Alter noch gar nicht schmusen, sondern ging immer direkt ins Beißspiel über. 
Was das Hundebett betrifft, der beste Ratschlag ist, für einen Welpen erst mal übergangsweise was ganz Einfaches anzuschaffen, denn er wird es höchstwahrscheinlich sowieso zerlegen. Erst wenn er dann aus dem Gröbsten raus ist, lohnt sich die Anschaffung eines besseren Hundebetts. Dann weiß man auch, wie groß es sein muß.
Dagmar & Cara