Beiträge von dagmarjung

    Die Medien sind für mich wenig Kriterium, sie folgen Hypes, konstruieren auch welche, ein rauf und runter, wenn zu Tode geritten, verliert es sich wieder.

    Was ich so beobachte, es werden in Berichten im Fernsehen oder in Zeitungen "Tierschützer" zu Themen zitiert oder herangezogen, und das sind zufällig immer Peta-Leute. Aus Journalistensicht ist "Tierschutz" und "Peta" anscheinend schon so ziemlich das Gleiche. Man braucht einen Ansprechpartner zu einem Tierthema, und zack - Peta steht schon auf der Matte, ist ja auch bequem für die Journalisten. Wer nicht tief im Thema drin ist, macht sich doch keine Gedanken über den Unterschied zwischen Tierschutz und Tierrecht. Klingt doch beides gut. So bekommt die Orga mehr und mehr Öffentlichkeit.

    Dagmar & Cara

    Historische Romane ist in meinen Augen eher ein Marketingbegriff oder eine Schublade, damit die Buchhandlungen wissen, in welches Regal die Bücher sortiert werden sollen. Und soweit ich sehe, kann die geschichtliche Epoche von der Steinzeit bis in die frühe Neuzeit reichen oder ein Stück darüber hinaus, endet aber auf jeden Fall vor 1900.

    Die Grenze zur Fantasy ist aber nach meinem Eindruck eher fließend. Vor einiger Zeit fand ich in einer großen Buchhandlung eine Neuerscheinung unter den historischen Romanen, die sich eindeutig auf das beliebte Gesellschaftsspiel "Die Siedler von Catan" bezog. Auf meine Anmerkung an die Angestellte, daß Catan kein Teil der irdischen Geschichte oder Geographie ist, sondern ein reines Fantasieprodukt, bekam ich zur Antwort, da keine Magie drin vorkommt, wäre es hier schon richtig. Na denn... :roll:

    Im Urlaub las ich einen historischen Roman, der glaube ich "Die Tochter des Fährmanns" hieß und im Spätmittelalter in Köln spielte. Einer der Protagonisten war ein einzelgängerischer Jäger, der sich in einer Hütte ansiedelte und in Nullkommanix sechs wildlebende Raben zu gehorsamen Dienern heranzähmte, die fortan kein anders Ziel im Leben hatten, als ihm zur Verfügung zu stehen. Unter anderem brachte er ihnen bei, "Feuer" zu rufen, falls mal jemand seine Hütte abbrennen wollte.

    An diesem Punkt gab ich das Buch zurück, denn was in einem DSA-Roman charmant wirkt (er ist Magiedilletant oder hat *Tiere zähmen* auf 20) ist in einem historischen Roman nur peinlich. Da kann die Autorin noch so oft den unfertigen Kölner Dom beschwören oder die Namen der Kölner Marktplätze aufzählen, es hilft nix mehr.

    (DSA = Das Schwarze Auge, ein Fantasy-Rollenspiel, zu dem auch einige Romane erschienen sind.)

    Dagmar & Cara

    Ein gutes Werbebudget ist nicht identisch mit einer guten Reputation.

    Leider offenbar doch. Peta wird zunehmend gerade von Medien als vermeintlich Sachkundige bei Tierschutzthemen herangezogen. Ein Trend, den ich überaus beunruhigend finde.

    Und wie man hier sieht, nicht nur von Medien, sondern auch von Unternehmen wie Ebay. Wie sieht es denn mit Stadträten bzw allgemein der Politik aus? Ich wette, auch hier versucht Peta Einfluss zu gewinnen.

    Dagmar & Cara

    Ich drücke auch ganz feste die Daumen!!!

    Ich habe vor Jahrzehnten meine Schäferhündin durch eine Magendrehung verloren. Als Hundeanfängerin habe ich leider dem Tierarzt geglaubt, der mich damals abgewimmelt hat. Das tut immer noch weh.

    Bei euch wurde und wird zum Glück alles getan, damit Murphy die besten Chancen hat.

    "Komm, Haufen, komm...!"

    Dagmar & Cara

    Auch im Tierschutz werden Hündinnen auch frühkastriert, wenn ich mich recht erinnere, ist das sogar Voraussetzung für eine Vermittlung.

    Nein, das ist immer die freie Entscheidung der jeweiligen Organisationen. Kastrationen im Tierschutz sind oft haltungsbedingt, wenn im Gehege viele Hunde beider Geschlechter zusammengepackt werden müssen, oder ideologisch, weil man künftigen Haltern nicht zutraut, eine Vermehrung zu verhindern. Im Gegensatz zur Kastration erwachsener Tiere sind Frühkastratioen im Tierschutz aber längst eher die Ausnahme als die Regel und werden nach aktuellem Stand des Wissens von tierärztlicher Seite mit gutem Grund kritisiert.

    Bei anderen Haustieren, wie Katzen, Hasen, Frettchen etc. wird dieses Thema nicht so kontrovers und emotional diskutiert, da werden (Früh)kastrationen sogar empfohlen.
    Und ich sehe den Unterschied einfach nicht.

    Die biologischen Gegebenheiten bei verschiedenen Tierarten sind sehr unterschiedlich und lassen sich kaum vergleichen. Unkastrierte, nicht gedeckte Katzen werden zB dauerrollig und damit krank. Auch die Haltung spielt eine Rolle, eine Trächtigkeit bei einer Freigängerkatze läßt sich ohne Kastration gar nicht vermeiden. Beim Hund ist sind sowohl Biologie als auch Haltung anders. Man muß daher jede Tierart für sich betrachten.

    Dagmar & Cara

    Cara schlief tatsächlich die ersten Nächte im Karton. Es zeigte sich aber schnell, daß sie nachts nicht rausmußte und durchschlief, so daß ich den Karton nur wenige Tage benutzt habe.

    Muß euer Welpe denn nachts noch raus? - Wenn nicht, braucht ihr den Karton nicht mehr.

    Wo steht der Karton? - Er sollte ganz dicht neben dem Bett stehen, damit man die Hand reinhalten und den Welpen beruhigen kann.

    Ist der Karton groß genug, so daß sich der Welpe auch längelang ausstrecken kann, ohne gegen die Wand zu stoßen?

    Das Schlafzimmer sollte so gesichert sein, daß der Welpe keine gefährlichen Dinge anknabbern kann. Davon abgesehen - ein bißchen Schwund ist immer und es ist das Privileg junger Hunde, ihre Menschen zur Ordnung zu erziehen. :nicken:

    Dagmar & Cara

    Ich persönlich halte nichts vom Wegschleichen /Ablenken, egal ob drinnen oder draußen. Sinnvoller finde ich eine klare, knappe Ankündigung und dann einfach gehen. Dann kann sich der Hund auf das Kommende einstellen, auch wenn er sich die ersten Minuten unbehaglich fühlt. Solange er sich bald wieder beruhigt, ist das in Ordnung und den Rest wird die Routine richten.

    Mit dem Wegschleichen schafft man dagegen eine permanente Verunsicherung, weil der Hund nie recht einschätzen kann, wann jemand geht.

    Dagmar & Cara

    Jackies sind halt auch Modehunde, und Modehunde werden tendenziell von vielen Menschen angeschafft, die sich eher weniger mit Erziehung und richtiger Haltung auseinandersetzen. Das sieht man ja auch bei andern Rassen. Solche Rassen bekommen dann schnell einen ungerechtfertigt schlechten Ruf.

    Natürlich werden bei Moderassen auch viele Hunde vermehrt, die wesensmäßig nicht in die Zucht gehören. Macht nix, schließlich verkaufen sich die süßen Welpen wie geschnitten Brot.

    Dagmar & Cara

    Hunde stammen nun mal von Wölfen ab und bei Wölfen gibt es auch einen Rädelsführer, er ist dort der Chef und alle anderen haben sich ihm unterzuordnen

    Nein, langjährige Freilandbeobachtungen ergeben ein ganz anders Bild. Nix mit Chef und Untergebenen, sondern eine Familie mit Eltern und Kindern, die den Eltern freiwillig folgen. Den Chef gibt es sowieso nicht, sondern ein Leitpaar teilt sich die Verantwortung, und die jüngeren Erwachsenen haben jederzeit die Möglichkeit, das Rudel zu verlassen, wenn es ihnen dort nicht mehr gefällt. Die Leittiere tun also gut daran, für eine freundliche Stimmung im Rudel zu sorgen. Eine Unterordnung, wie sie Menschen oft von Hunden verlangen, kennen Wölfe untereinander nicht. (Das ist auch der Grund, warum Dressurversuche an Wölfen, die auf Druck aufbauen, jedesmal scheitern.)

    Dagmar & Cara