Es gibt eine Faustregel, die gilt für den Rückruf mit der Stimme genauso wie für die Pfeife: (In der Lernphase!)
Rufe oder pfeife nur, wenn du in diesem Monent 100 Euro darauf verwetten würdest, daß dein Hund auch kommt.
Nur so trainiert man einen sicheren Rückruf/Rückpfiff. Weil der Hund den Ruf oder Pfiff nur dann wirklich mit seiner Aktion verknüpft. Ruf/Pfiff = Herkommen.
Wenn das nicht gegeben ist, dann kann man den Hund abholen, heranlocken, einen "unverbindlichen" Ruf verwenden (bei uns heißt das "komm weiter"). In der Lernphase gibt man das Rückrufkommando nur zum Trainnig und nie im Ernstfall.
Der Vorteil einer Pfeife ist, wie du schon gesagt hast, daß das Geräusch prägnanter ist als die Stimme. Deshalb weckt es die Aufmerksamkeit zunächst einmal besser, solange es dem Hund noch relativ neu ist. Daher erscheint es fast so, als ob der Hund ganz von selbst besser auf die Pfeife reagiert. (Ich wurde sogar schon mal gefragt, was für eine Art von Pfeife ich verwende, weil mein Hund so toll darauf hört. Die Fragerin wollte sich dann auch so eine kaufen, in der Erwartung, daß die Zauberkraft auch auf ihren Hund wirkt.
)
Leider nutzt sich der Überraschungseffekt des Pfeiftons schnell abh, wenn kein sauberes Training damit verbunden ist, genauso wie beim Rückruf mit der eigenen Stimme. Das Training ist in beiden genau Fällen dasselbe und wird so aufgebaut, wie l'eau das beschrieben hat.
Nach drei Wochen ist noch nicht zu erwarten, daß dein Hund das beherrscht, ihr beide seid erst am Anfang der Lernphase. Deshalb laß dir mehr Zeit und übe in Ruhe und nur da, wo die Voraussetzungen wirklich gegeben sind. Überall sonst nutze die Schleppleine zur Absicherung, dann bleibt ihr beide entspannter.
(PS: Die Schleppleine dient beim Rückruftrainig nur zur Absicherung und niemals dazu, den Hund nach dem Kommando heranzuzuppeln.)
Drei Wochen sind wirklich noch gar nichts. Laß dir und deinem Hund mehr Zeit. 
Dagmar & Cara