Beiträge von dagmarjung

    Ein Hund ist nicht wie ein Computer, einmal programmiert und dann kann jeder gleichgut damit arbeiten.

    Andererseits, wenn eine Person mit ihm ein Kommando geübt hat, fällt es dem Hund anschließend schon leichter, das Gelernte auch auf andere Menschen zu übertragen, aber nur, wenn diese auch selbst mit ihm üben.

    Hunde lernen kontextbezogen, das heißt, die Stimme, die Körpersprache des Menschen gehört für den Hund mit zum Kommando dazu. Da jeder Mensch anders spricht und sich verhält, ist es gerade für einen jungen Hund nicht egal, ob Frauchen oder Herrchen ein "Sitz" von ihm verlangt. Wenn bisher nur Frauchen mit ihm geübt hat, versteht er zunächst gar nicht, was Herrchen von ihm will, weil dessen Stimme ganz anders klingt. Deshalb muß jede/r auch mal selber mit dem Hund üben und kann nicht ohne weiteres das abverlangen, was der oder die andere dem Hund schon beigebracht hat.

    Ansonsten hängt auch viel von der Beziehung ab, genau wie bei einem Kind: Ob, Mutti, Vati oder Oma, ein Kind stellt sich auf andere Menschen ein und "hört" dann mehr oder weniger gut. Hunde sind eben sehr soziale Wesen, die ihr eigene Beziehung zu den Menschen in ihrer Umgebung finden.

    Dagmar & Cara

    Da eure Nachbarin ebenfalls keine Erfahrung mit Hunden hat, kann ich euch nur dringend abraten. Welpen sind anstrengend, machen viel Arbeit und kacken in die Wohnung. Stubenreinheit funktioniert nicht von heute auf morgen, und dann noch in zwei verschiedenen Haushalten. Erziehung muß auch in der Betreuungszeit passieren, nicht nur bei euch, genau wie bei kleinen Kindern, und da muß man wissen, was man tut. Auch ist man die erste Zeit sehr angebunden, weil der Welpe das Alleinesein erst langsam lernen muß.

    Das alles muß man wirklich aus ganzem Herzen wollen, und das fällt naturgemäß leichter, wenn er der eigene, lange ersehnte Welpe ist. Welpen allgemein süß finden und/oder den Nachbarn gerne mal einen Gefallen tun reicht nicht.

    Hätte eure Nachbarin Erfahrung mit Hunden, besonders mit Welpen, und deshalb ein realistisches Bild von dem, was da auf sie zukommt, wäre das eine andere Sache.

    Dagmar & Cara

    Labrador, Golden Retriever, Cockerspaniel, Beagle (und vermutlich such einige andere) sind Rassen, die zum Dickwerden neigen. Sie haben kein normales Sättigungsgefühl, da muß also der Mensch maßhalten. Passiert das nicht, werden sie leicht fett.

    Manchen Haltern kommt das gar nicht so ungelegen. Zum einen gibt es bei den Showlinien den Trend zum überschweren, massiven Hund als Schönheitsideal. (Vergleiche mal Fotos von Showhunden versus Arbeitshunden, da liegen Welten dazwischen).

    Zum andern wird ein dicker Hund auch träger und verlangt dann nicht mehr so viel Bewegung. Das kommt der Bequemlichkeit so mancher Halter entgegen. Wird der Hund kastriert, ändert auch das den Stoffwechsel und der Hund setzt leichter an. Das kommt bei vielen Hunden dann auch noch hinzu.

    Letztendlich bestimmt aber kein Hund selbst, wieviel und was er frißt, sondern er bekommt sein Futter - und auch die Leckerchen! - vom Menschen zugeteilt. Man kann also auch Retriever, Beagle & Co schlank halten.

    Labradore gelten als etwas robuster im Wesen, Goldies als etwas sensibler. Da beide Rassen aber überaus zahlreich sind, dürften die individuellen Unterschiede im Einzelfall größer sein als der Unterschied zwischen den Rassen.

    Dagmar & Cara

    Für mich sieht das nach Labrador oder Golden Retriever aus. Ganz klassisch.

    Wenn aufs Apportieren auch verzichtet werden kann, dann auch der Langhaar- oder Kurzhaarcollie.

    Pudel oder Spitz fallen für meinen Mann komplett raus.

    Natürlich kein Pudel. Pudel sind doofe Omahunde und nix für Männer. . Man könnte ja denken, mann sei schwul oder stünde unter dem Pantoffel seiner Frau. Geht gar nicht!xD


    Dagmar & Cara