Ähm...
klingt interessant, aber ist das nun kostenlos oder kostet das doch 60 Euro? ![]()
Dagmar & Cara
Ähm...
klingt interessant, aber ist das nun kostenlos oder kostet das doch 60 Euro? ![]()
Dagmar & Cara
weil die Leute nicht verstehen, dass ich keine Bestie an der Leine habe, sondern nen halben Welpen. Aber natürlich hat der Dobermann ein blödes Image, also muss es sich um ein Monster handeln
Du hast dir extra deshalb einen Doberman angeschafft, weil er einschüchternd auf Menschen wirken sollte. Und nun, wo er alt genug ist, um diese Wirkung auch zu entfalten, beklagst du dich, daß der Doberman ein blödes Image hat und für ein Monster gehalten wird - mit anderen Worten, die Leute haben unverständlicherweise Vorurteile gegen die Rasse.
Finde den Fehler.
Dagmar & Cara
Da merkt man nach kurzer Zeit plötzlich, dass man arbeitet und keine Zeit hat.
Entweder das oder es ist sowieso nur eine Verkaufsanzeige für einen Vermehrerwelpen. Die werden ja heute auch nicht mehr unbedingt aus dem Kofferraum heraus verkauft, sondern gerne mal so "umständehalber" wie in dieser Anzeige. Vorteil: Niemand besteht darauf, das Muttertier oder den Ort der Aufzucht zu sehen.
Dagmar & Cara
Da du offensichtlich eine eifrige Leserin bist, möchte ich dir ein Buch empfehlen: Sabine Winkler "So lernt mein Hund". Das ist nicht noch ein weiterer Ratgeber, sondern so etwas wie der Generalschlüssel, mit dem du fortan jedes Erziehungsbuch und jeden Hundetrainer, ob live oder im Fernsehen, beurteilen kannst, weil du die Grundlagen verstanden hast, auf der ausnahmslos jedes Hundetraining beruht. Das schafft Klarheit in der Vielfalt der Trainingsratgeber.
Winkler erklärt so klar wie niemand sonst, was positive oder negative Verstärkung, Strafe und so weiter bedeutet, in welchen Bereichen sie angewendet werden können, was die möglichen Risiken und Nebenwirkungen sind und welche Trainermethoden verstärkt auf dem einen oder anderen Ansatz beruhen.
Fazit: Im echten Leben wird man nie "rein positiv" erziehen und trainieren können. Aber man kann, wenn man sich seiner Handlungen bewußt ist, sehr weitgehend positiv arbeiten und muß nur äußerst selten strafend korrigieren.
Dagmar & Cara
Wenn ihr euch bereits über verschiedene Rassen informiert habt, die für euch in Frage kommen, dann versucht es ruhig über die Zuchtvereine, auch wenn ihr keinen Welpen wollt. Es gibt immer mal wieder ältere Rückläufer. Gute Züchter sind lebenslang für die von ihnen gezüchteten Hunde da, es kommt gelegentlich vor, daß deren Besitzer sie nicht mehr halten können oder wollen, dann nimmt der Züchter sie zurück und vermittelt sie neu. Manche Züchter geben auch Zuchthündinnen nach der Zuchtphase in Familien ab.
Man muß sich natürlich in jedem Fall genau die Vorgeschichte des Hundes anschauen, was hat er bisher erlebt und gelernt oder eben nicht erlebt und gelernt. Aber das muß man beim erwachsenen Hund ja in jedem Fall.
In welche Richtung soll es bei euch denn gehen in punkto Rasse?
Dagmar & Cara
Hybrid aus Malinois und Alabai
Bin gerade dezent fassungslos - immerhin empfehlen sie ein ausbruchssicheres Grundstück für die "Familienhunde".
Dagmar & Cara
Unabhängig von der Rassenfrage fällt mir auf, daß dein Hund immer und überall mit dabei sein soll. An vielen wechselnden Orten, gerne auch frei und möglichst nicht oder nur wenig weggesperrt.
Ich weiß nicht, ob du dir dessen bewußt bist, daß Hunde wesentlich mehr Stunden am Tag schlafen und dösen als Pferde. Während Pferde als Dauerfresser überwiegend mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt sind, ruhen Hundeartige sehr viel, um immer dann schlagartig aktiv zu werden, wenn etwas los ist. Bei verwilderten freilebenden Hunden kam man aif etwa 17 Stunden pro Tag Schlaf und Dösen.
Worauf ich hinaus will: du brauchst kein schlechtes Gewissen haben, wenn du deinen Hund über einige Stunden zuhause läßt oder ihn im ruhigen Hinterzimmer parkst, anstatt ihn frei durch den Laden wandern zu lassen. Im Gegenteil, er wird dort, sobald er an das Alleinesein gewöhnt ist, leichter Ruhe finden als wenn du ihn den ganzen Tag über von einem Ort zum nächsten mitnimmst nur damit er nicht alleine ist.
Dagmar & Cara
Ich denke, du siehst die Lage genau richtig und ich hoffe sehr, daß der Hundebesitzer bald Einsicht zeigt und sich deinen guten Argumenten nicht weiter verschließt.
Dagmar & Cara
Wichtig zu wissen: Hunde können im Wortsinn süchtig werden, genau wie Menschen. Nicht nach Alkohol oder Drogen, aber so, wie man beim Menschen zB Computerspielsucht kennt. Ein Computer- oder Glücksspielsüchtiger ist süchtig nach den Glücks- und Erregungshormonen, die sein eigene Körper ausschüttet. Der Süchtige will sich immer wieder und immer öfter denselben Kick holen, alles andere wird unwichtig.
Das ist gerade bei Border Collies oft ein Thema, weil sie rassebedingt sehr offen für Reize und Erregung sind.
Die bekannteste Hundesucht ist die Sucht nach bewegter Beute, Stichwort Balljunkie. Hunde werden dann süchtig nach Adrenalin, dem Erregungshormon. Hetzen und Zubeißen ist dann der Kick.
Genau wie beim Menschen ist Entzug absolut notwendig, aber zunächst schlimm für den Süchtigen. Er vermißt seinen gewohnten Kick und sucht sich Ersatz - bei dir anscheinend Wände anfressen, wenn du dich mal weniger mit Yuna beschäftigst.
Wichtig auch zu wissen: Genau wie ein trockener Alkoholiker bleibt ein ballsüchtiger Hund immer süchtig. Man kann ihn aber daran hindern, seine Sucht weiterhin auszuleben, indem man sich anders mit ihm beschäftigt als durch Beutehetzspiele.
Wieviel davon auf Yuna zutrifft, kann man nicht ohne weiteres übers Internet beurteilen, es gibt natürlich viele Abstufungen. Ein/e gute TrainerIn hat dieses Thema aber auf dem Schirm, gerade bein Bordercollie. Denn leider führt die Annahme, daß man BCs besonders viel und intensiv auslasten müsse, sehr oft zu Beschäftigungsjunkies, die nie genug kriegen.
Dagmar & Cara
Hunde schütteln sich, daß die Ohren schlackern. Hunde kratzen sich mit ihren Krallen am Ohr. Hunde gehen wortwörtlich mit dem Kopf durch dick und dünn. gerade auch Bulldoggen. Hängenbleiben, aufreißen, blutende Wunden wäre die Konsequenz. Und klar tut das weh, und selbstverständlich empfinden Hunde Schmerzen.
Niemand, der seinen Hund liebt, tut ihm sowas an. Soll sie doch ihre Eitelkeiten an sich selbst ausleben.
Dagmar & Cara