Beiträge von dagmarjung

    Es kann und wird immer wiede rso eskalieren weil man zuerst bequem weggeschaut und dann wenn es wirklich schief läuft lieber schimpft als der Person Hilfe zu geben die sie braucht.

    Die Art von Hilfe, die du meinst, will Bokr aber nicht annehmen. Das wurde ja auch schon mehrfach versucht, auch jetzt gerade mit Mrosinski, stieß aber auf zähen Wiederstand. Es würde eine Einsicht erfordern, die sie nicht aufbringt. Solange sie sich als verfolgte Heldin definiert, wird das nichts. Man kann niemanden zum Entzug zwqingen, der das nicht selbst wirklich will, nur so als Parallele. Das ist die Tragik.

    Dagmar & Cara

    Hier hat auch niemand geschrieben daß ihr "schuld" seid oder irgendwas Schlimmes getan habt. Angesichts seiner Vorgeschichte hat euer Hund vermutlich eine mangelhafte Sozialisation erlebt. Das bedeutet, er hat einige wichtige Dinge für den Umgang mit andern Hunden nicht lernen können. Daß er also Defizite hat, ist nicht erstaunlich. Umso mehr braucht er eure Hilfestellung.

    Nicht alles Rennen mit anderen Hunden ist echtes Spiel, an dem beide Partner gleichermaßen Freude haben. Ebenso ist dringendes Hinlaufenwollen nicht unbedingt ein Zeichen unbefangener Kontaktfreude. Oft wollen solche Hunde den andern vor allem abchecken und kontrollieren. Eventuell auch vertreiben, ohne gleich eine Beißerei und damit eine mögliche Selbstgefährdung zu riskieren.

    Ich würde den Hund sich erst gar nicht durch Rennerei hochpushen lassen und auf keinen Fall abwarten, bis der andere Hund sich ermattet hinlegt. Dann ist dein Hund schon in solcher Aufregung, daß er vollkommen "drüber" ist. Bring von Anfang an viel Ruhe in unvermeidbare Begegnungen, ansonsten kann man sich ja auch mal ohne Hund besuchen. Ich bin da ganz bei Lockenwolf, man kann auch viel über Management regeln.

    Daß dein alter Hund, "alle Energiereserven zusammenkratzt" im Umgang mit anderen Hunden, zeigt für mich an, daß er sich in echter Not fühlt. Gut beobachtet und treffend formuliert. Ein älterer Hund, der wirklich freudig mit anderen Hunden umgeht, bleibt dabei gelassen und muß nicht seine Reserven angreifen.


    Dagmar & Cara

    Unsere mag andere Hunde wirklich gerne umd freut sich immer riesig wenn Besuch kommt oder er besucht, trotz deren Reaktionen.

    Da habe ich so meine Zweifel, ob er andere Hunde wirklich so gerne mag. Ich vermute, er ist grundsätzlich unsicher im Umgang mit andern Hunden und muß sich halt bei Besuchen gezwungenermaßen mit ihnen auseinandersetzen, weiß aber nicht so recht, wie. Das führt zu Stress und Aufregung. Das Umschwenken auf sexuelles Verhalten ist dann als Stressabbauverhalten zu verstehen. Viele Rüden wählen dieses Ventil.

    Überhaupt ist große Aufregung bei Besuch nur selten wirklich Freude, sondern meist Aufregung und Anspannung.

    Wenn ein Hundehalter ein Problem erst nach 13 Jahren des Zusammenlebens bearbeiten will, liegt die Frage nach dem Warum nahe und ist nicht abwertend gemeint. Meistens hat man sich ja bis dahin mit den Macken seines Hundes arrangiert.

    Dagmar & Cara

    Ich hatte mal ein Religons Test, wo man nur Jesus eintragen musste.

    Da wurde es mir echt zu dämlich

    Da übertrifft die Realität die Fiktion, scheint mir. Der folgende Witz ist schon uralt:

    Eine neue Schülerin kommt in eine christliche Schule.

    1.Stunde Geschichte: Der Lehrer erklärt, wie Jesus im Himmel so weise die Geschicke der Menschen auf Erden lenkt.

    2.Stunde Erdkunde: die Lehrerin erläutert, wie Jesus die Menschen liebt und die Berge, Flüsse und Meere so wunderbar für sie eingerichtet hat.

    3. Stunde Biologie: "Was ist das: es ist rot, hat einen buschigen Schweif und hüpft von Baum zu Baum?" Die neue Schülerin:"Also normal würd ich ja sagen ein Eichhörnchen, aber wie ich den Laden hier kenne, ist das auch wieder das liebe Jesulein!"

    Dagmar & Cara

    Aber ist ja auch egal, ich wollte der TE nur mitteilen, dass wir hier eine ähnliche Situation hatten und die Orga den Hund sehr wohl einfach abgeholt und weggenommen hat.

    Die Halterin hat es zugelassen, weil sie nicht wußte, daß solche Klauseln im (Kauf)vertrag nicht rechtens sind. Klar, wenn beide Seiten der Überzeugung sind, das das möglich ist, dann passiert es auch. Rechtens ist es trotzdem nicht und hätte die Halterin die Kooperation verweigert und sich informiert, hätte die Orga nichts machen können.

    Dagmar & Cara

    Mein Eindruck: Die Forderungshaltung hat etwas damit zu tun, dass für sie das Fazit aus der ganzen Geschichte nicht ist "Ich habe mich/die HHF in die Grütze geritten, und was danach kam war die logische Konsequenz." sondern "Mir wurde Unrecht angetan.".

    Ja, ganz genau. Hier bis zum Überdruß nur von der bösen, bösen Schlammschlacht im Internet die Rede, die man zwar gebeutelt, aber heldenhaft überstanden hat. Von Einsicht ist da nichts zu spüren. Nächstes Projekt, nächstes Desaster mit Ansage.

    Dagmar & Cara

    Ich finde die beiden Fälle nicht ähnlich.

    Im zweiten Fall hat die Orga der Halterin ein Problem abgenommen, weil die Halterin selbst mit der Behandlung des Hundes überfordert war. Sie selbst hat ja schon mit der Bitte um Einschläfern zu erkennen gegeben, daß sie nicht mehr so sehr daran interessiert war, den Hund zu behalten.

    Eher so, wie wenn ein Hund zurück zum Züchter geht, wenn die Besitzer ihn nicht mehr halten können.

    Dagmar & Cara