Beiträge von dagmarjung

    Du solltest bei Belohnung nicht immer nur an Leckerchen denken. Alles, was der Hund in diesem Moment gerne tun oder haben möchte, ist auch eine Belohnung. Will der Hund eigentlich weiterlaufen, muß aber sitzen, dann ist das Weiterlaufen bereits eine Belohnung fürs Stillsitzen. Gerade das Rausgehen aus der Wohnung ist in diesem Sinne eine Belohnung, denn auf den Spaziergang freut sich der Hund ja normalerweise.

    Oder dein Hund wartet brav, während du ein paar Schritte weiter sein Spielzeug versteckst. Du kommst zu ihm zurück und schickst ihn los, das Spieli suchen. Das Losschicken ist dann die Belohnung fürs Warten.

    So kann man sehr oft aus der Situation heraus belohnen und muß nicht für alles zum Leckerchen greifen. Meist ist die Belohnung, die sich aus der Situation heraus anbietet, auch die beste.

    Auch Aufgaben, die der Hund sehr gerne ausführt, können eine Belohnung sein. (Das ist dann für Fortgeschrittene und spielt in der Welpenerziehung noch keine Rolle, aber später.)

    Ganz allgemein tust du aber gut daran, deinen jungen Hund noch sehr oft zu belohnen. In dem Alter kann man noch nicht davon sprechen, daß der Hund ein Kommando schon wirklich kann, es also immer und unter allen Umständen sicher ausführt. Er ist mitten im Lernprozess und einiges klappt auch schon gut, muß aber weiterhin geübt und auch belohnt werden.

    Dagmar & Cara

    Ich würde unbedingt versuchen, den Züchter mit ins Boot zu holen, um Zelda an einen geeigneten Platz zu vermitteln. Da wirst du das Geld, das du investiert hast, nicht rausbekommen, aber es wäre für das Wohl des Hundes das Beste. Das bist du Zelda schuldig.

    Und wenn du dann eventuell nach einem anderen Hund suchst, der besser zu dir passt: Die Ansprüche, die du an einen Hund generell hattest, so wie im ersten Beitrag geschildert, die sind auf jeden Fall utopisch. Jeder Hund, ob Welpe oder erwachsen, braucht Zeit zur Eingewöhnung, muß dich in Ruhe kennenlernen, deine Regeln lernen, du wirst ihn erziehen müssen. Das ist alles Arbeit, geschenkt gibt es das nicht. Wenn man Hunde liebt, empfindet man diese Art von Arbeit nicht als Belastung, sondern freut sich an jedem kleinen Fortschritt.

    Dagmar & Cara

    Zusätzlich gibt es noch mehrere Reitsportdisziplinen mitm Quarter, wo unterschiedliche Typen bevorzugt werden. Die "Vorführen an der Hand" Klassen bevorzugen die Quarter Bullies. Das müsst ein "Halter" Pferd sein, ein Showpferd.

    Auf einen einfachen Nenner gebracht, sind solche Pferde qualzuchtgefährdet, die ausschließlich für die Show, also das Vorführen an der Hand gezüchtet werden und denen keine echte Leistung mehr abverlangt wird. Dann kann man - genau wie bei Rassehunden - die Rassemerkmale bis zum Gehtnichtmehr übertypisieren. Aus athlethischen Westernpferden werden dann Muskelberge auf zierlichen Knochen, aus ausdauernden Arabern werden Püppchen, deren Schädel weder Platz für Atemwege noch für Zähne bieten, die aber perfekt dem Kindchenschema mit gewölbter Stirn und riesigen Augen entsprechen.

    Zum Glück gibt es die ursprünglichen Formen daneben auch noch, die Variationsbreite innerhalb der Rassen ist groß.

    Aber nicht nur bei Pferden, Fischen, Hunden, Katzen usw gibt es Schönheitsideale, die zur Qualzucht tendieren, auch beim Geflügel ist das ein Thema. Ein Professor der tierärztlichen Hochschule in Hannover machte sich schon vor Jahrzehnten bei den Rassegeflügelzüchtern unbeliebt, indem er regelmäßig seine Studenten zur alljährlichen Junggeflügelschau in den Messehallen mitnahm und ihnen dort an Tauben, Enten und Hühnern diverse Qualzuchtformen vorführte.

    Dagmar & Cara

    Ich habe das Gefühl dass Egal was sie schreiben würde, es vielen hier nicht passt und sie einfach immer zerrissen wird.

    Ich finde Bokrs Texte schwierig zu lesen, weil die flapsigen Beschreibungen das Verständnis erschweren. Man muß immer viel zwischen den Zeilen lesen, um halbwegs zu erfassen, was eigentlich Sache ist.

    Das mag vielleicht als Stilfrage erscheinen, ich sehe aber dieselbe Flapsigkeit auch in ihrem Umgang mit Hunden und Menschen, zB in der WDR Reportage, in der sie Reporter und Kameramann ungesichert mit gefährlichen Hunden agieren läßt.

    Dagmar & Cara

    Milan hat ein gesundes Halbwissen über Hunde. Problem für Einsteiger in Sachen Hundeerziehung: Du kannst unmöglich beurteilen, welche Hälfte Quatsch ist und welche nicht, weil du das erforderliche Wissen noch nicht hast. Hättest du's, würdest du einen besseren Hundetrainer wählen.

    Diese konkrete Situation klingt allerdings nachvollziehbar. Man soll nur das Verhalten belohnen, was man wirklich will. Also ruhiges Verhalten, wenn man Ruhe will.

    Wobei man bei Milan immer aufpassen muß, wenn er behauptet, ein Hund habe sich jetzt beruhigt. Oft hat er sich nicht beruhigt im Sinne von entspant, sondern ist aufgrund harter Maßnahmen in eine Starre verfallen, siehe auch: erlernte Hilflosigkeit.

    Dagmar & Cara

    Fünfmal Geschirr-an-Leine-dran-Gespraddel finde ich ungünstig für letztlich - sorry - gerade mal lausig ein bisschen die Pfoten vertreten.

    Gerade wenn der Hund in der Wohnung nicht oder nur schlecht zur Ruhe kommt, muß er öfters mal raus und sich lösen können, denn das regt die Blase und die Verdaung an. 5 mal täglich Gassi ist also kein überflüssiger Luxus.

    Dagmar & Cara