Beiträge von dagmarjung

    Ich kann gut verstehen, daß man nach dem Tod eines geliebten Hundes gerne wieder einen ganz ähnlichen haben will. Aber treu und toll und familien/kinderfreundlich - das findet man nun wirklich nicht nur bei den Bullies. Das trifft auf Pudel, Spaniel, Terrier und viele andere Rassen ganz genauso zu, die gesundheitlich viel besser aufgestellt sind als die Brachyzephalen.

    Dagmar & Cara

    Ich habe gerade deine älteren Beiträge überflogen und sehe, daß euer erster Hund auch ein Frenchie war. Du hast geschrieben, daß er schon mit 8.5 Jahren an einem schweren Bandscheibenvorfall starb.

    Das war kein kein Zufall oder besonderes Pech, sondern kaputte Bandscheiben sind eine der ganz typischen Großbaustellen bei den französischen Bulldoggen. Der gewünschte "kompakte" Körperbau mit der erwünschten verkrüppelten Rutenform bringt das einfach mit sich. Du mußt also bei einem neuen Welpen derselben Rasse ebenso damit rechnen, zusätzlich zu Atemproblemen und Hitzeüberempfindlichkeit und natürlich den sehr häufigen Allergieproblemen.

    Dagmar & Cara

    500 Euro ist aber schon eine große Summe und nicht nur eine Anzahlung, die ernsthafte Kaufabsicht belegen soll.

    Bevor ich mir einen Welpen hole, will ich mir anschauen, wie und wo er aufwächst, ich will die Züchter und die Mutter kennenlernen und mir selber ein Bild von der Zuchtstättemachen. Es geht also nicht in erster Linie darum, Welpen anzuschauen.

    Desgleichen erwarte ich auch von einem Züchter, daß sein Interesse an seinen Welpen groß genug ist, daß er auch mich kennenlernen möchte, ehe er mir einen Welpen anvertraut.

    Du kennst dich offensichtlich bereits in der Szene aus und der Züchter ist in einem anerkannten Verein. Da kann man das so machen. Der Fall hier ist jedoch ganz anders gelagert. Ein windiger Dissidenzverein, und ein "Züchter", der sich nicht in die Karten schauen lassen möchte.

    Dagmar & Cara

    Dieser VRZ ist einer von vielen Dutzend sogenannter Dissidenz-Vereinen. Eine wirksame Zuchtkontrolle durch Schulungen, Zuchtwarte und nachprüfbare Gesundheitskontrollen findet in diesen Vereinen nicht statt, sie dienen lediglich dazu, Vermehrerwelpen mit Ahnentafeln auszustatten, damit sie sie sich teurer verkaufen lassen.

    Auf der Homepage dieses Vereins findet sich noch nicht einmal eine Zuchtordnung, in der Mindeststandards des Tierschutzes festgelegt werden, zB was die Haltung der Zuchthunde betrifft oder wie lang der Abstand zwischen zwei Trächtigkeiten mindestens sein muß.

    Da kann man nur sagen: Ihr habt Glück gehabt, Finger weg!

    Davon abgesehen, es gibt keine gesunden Bulldoggen. Weder beim Vermehrer, noch sonstwo. Die Französische Bulldogge ist leider eine Qualzucht, die so heruntergewirtschaftet ist, daß man davon nur abraten kann. Schaut euch lieber nach einer Rasse um, deren Nase nicht weggezüchtet wurde.

    Google doch man das Stichwort Brachyzephalie, brachyzephale Rassen.

    Hier sind Beiträge eines erfahrenen Tierarztes zum Thema Bulldogge und Mops:

    https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.p…odul=3&ID=19799

    https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.p…odul=3&ID=20194

    Dagmar & Cara

    Das Vetamt hat mit den derzeitigen Kontaktbeschränkungen absolut gar nichts zu tun. Das ist vorgeschoben. Die ganze Geschichte stinkt an allen Ecken und Enden nach Betrug. Bilder und Videos kann man leicht im Internet klauen und eine ansprechende Webseite ist schnell erstellt.

    Dagmar & Cara

    Wieso Engel???

    Da steht Angel... Ich wollte mit ihm fischen gehen

    Am Namen Gabriel, ganz zu schweigen von der Beschreibung, läßt sich eindeutig ablesen, daß es sich hier um einen Engel (lateinisch Angelus) und nicht um ein Gerät zum Fischfang handelt. Um einen Erzengel sogar!

    Was soll der eigentlich kosten?

    Dagmar & Cara

    Sorry, grad gesehen. Nur 150 Euro mit allem drum und dran? Das ist ja geschenkt für einen Erzengel! Dafür bekommt man sonst nur die ganz kleinen, die nur aus Kopf und Flügeln bestehen. Zugreifen!

    Zwerghunde haben schon aufgrund ihrer geringen Größe einen etwas anderen Stoffwechsel als große Hunde. Sie benötigen umgerechnet aufs Körpergewicht deutlich mehr Futter als große, das Fassungsvermögen von Blase und Darm ist aber viel geringer. So erklärt sich, daß die Kleinen öfter rausmüssen.


    Dagmar & Cara

    Also man kann diese ganze Doodle-Züchterei kritisch sehen, aber das kann nicht die Ursache für eine solche Gliedmaßenfehlstellung sein. Schließlich werden da Hunderassen mit normalen Proportionen miteinander verpaart.

    Daß die Pfoten nach hinten zeigen ist bei keiner Rasse oder Designermischung üblich oder erwünscht.

    Die extremsten Gliedmaßenfehlstellungen sehe ich regelmäßig bei Mischlingen zwischen großen und kurzbeinigen kleinen Hunden. Malamute auf Dackelbeinen als Beispiel.

    Dagmar & Cara