Woher soll man bspw als Interessent wissen für welche Krankheiten die Rasse anfällig ist und worauf man achten muss, wenn JEDER - also die meisten Halter, Liebhaber wie auch Züchter - so tun als gäbe es keine? DAS empfinde ich ehrlich gesagt als fatal. Denn würde jeder damit offen umgehen, könnte man dagegen steuern. Aber wenn es verschleiert wird...
Falls das sich noch auf die Eurasier bezieht: Die KZG Eurasier ist der Zuchtverein, der so offen und transparent mit Erbkrankheiten und deren Bekämpfung umgeht, daß ich immer nur ganz neidisch werde. Ein solches Engagement, das alle Züchter und Halter der Rasse miteinbezieht, kenne ich in dieser Ausprägung von keinem andern Zuchtverein.
Beim geringsten Verdacht, es könnte sich irgendwo ein Gesundheitsproblem häufen, das möglicherweise erblich ist, werden sofort Daten von Züchtern und Haltern erfragt, es wird in der Vereinszeitschrift öffentlich gemacht, untersucht und in die Zuchtplanung integriert. Mehr kann man wirklich nicht von einem Zuchtverein erwarten.
Ich wünschte, das wäre Standard auch in anderen Rassezuchtvereinen.
Dagmar & Cara