Beiträge von dagmarjung

    Mit Cara bin ich aus dem Sport zwar schon eine Weile raus, aber mir tun alle HundesportlerInnen sehr leid, besonders die mit älteren Hunden. Ein Jahr oder zwei sind einfach für Hunde so viel mehr Lebenszeit verglichen mit Menschen. Es ist dann wirklich traurig, wenn das letzte mögliche Sportjahr einfach so wegfällt,

    Mit Cara bin ich wie gesagt nicht mehr im Sport aktiv, wohl aber im ehrenamtlichen Besuchsdienst. Unsere Besuche im Seniorenheim sind natürlich auch ganz ausgefallen oder waren nur extrem eingeschränkt möglich, was auf Treffen draußen mit einer Einzelperson hinauslief. Jetzt im Winter daher gar nicht möglich. Denn unsere besuchten Personen sind ja nicht so mobil, daß wir uns gemeinsam durch flottes Spazierengehen warmhalten könnten.

    Inzwischen ist Cara auch so alt geworden, daß ich ihr Gruppenbesuche, an denen sie früher viel Freude hatte, nicht mehr zumuten werde. Denn sie fühlt sich altersbedingt in engen lebhaften Situationen nicht mehr wohl. Da haben wir also auch schöne Zeit verloren durch Corona. Das tut schon weh.

    Dagmar & Cara

    In einem VDH/FCI Zuchtverein dürfen Rüden nur innerhalb des eigenen Vereins und anderer anerkannter Vereine der gleichen Rasse decken. Das kann natürlich auch international sein. Aber keine Dissidenzvereine. Das ist ebenso wie Mischlingszucht verboten. Kommt es heraus, kann der Rüde gesperrt werden.

    Dagmar & Cara

    Wenn ich eine Kostenbeteiligung beantragen würde, dann nur wenn mein Hund und ich bereits ein fertig ausgebildetes, sofort einsatzfähiges Therapiehundeteam sind.

    Vorher sind das alles ungelegte Eier. Du kannst nicht erwarten, daß dein Arbeitgeber in die vage Möglichkeit Geld investiert, daß ihm in frühestens 2 Jahren ein Therapiehundeteam zur Verfügung steht. Oder auch nicht, je nachdem.

    In der Ausbildung - sofern du einen Hund bekommst und ihr beide überhaupt dafür geignet seid - wirst du dann sicherlich Konkreteres über anfallende Kosten und eventuelle Beteiligung des Arbeitgebers hören.

    Ausbildung ist nicht alles bei einem Therapiehund. Der Hund muß bestimmte Eigenschaften auch einfach mitbringen.

    Ich bin beim ehrenamtlichen Besuchdienst der Malteser. Vor der Ausbildung zum Besuchshundedienst müssen die Hunde einen Wesenstest ablegen, um die grundsätzliche Eignung festzustellen. Und obwohl alle Halter sich vorher bei einer Informationsveranstaltung informiert haben und der festen Überzeugung sind, daß ihre Hunde das schaffen können, besteht etwa die Hälfte der Hunde den Test nicht. Und zwar bestimmt nicht deshalb, weil ihre Halter unfähig sind oder ihre Hunde nicht einschätzen können! Einiges läßt sich eben nicht voraussagen sondern zeigt sich erst im Test.

    Ich will mit diesem Beispiel nur deutlich machen, daß eine Ausbildung mit Hund eben keine Fortbildung im üblichen Sinn ist, wo man sich schon dumm anstellen muß, um nicht zu bestehen. Bei normalen Fortbildungen ist eine ganz andere Planbarkeit vorhanden, auch längerfristig. Wenn aber es um Tiere und deren mögliche Leistungen in der Zukunft geht, kann man nicht so sicher planen.

    Dagmar & Cara

    Wenn Cara und ich mit dem Fahrrad unterwegs sind, höre ich manchmal Kommentare von Passanten: "Guck mal, wie schön der neben dem Fahrrad läuft!" (Gerne an den eigenen Hund gerichtet - damit der sich ein Beispiel daran nimmt? :denker:)

    - Dann möchte ich immer antworten: "Gucken Sie mal, wie schön ich neben dem Hund fahre!" :nicken:

    Dagmar & Cara

    Ich würde zunächst mal davon ausgehen, dass sie wahrscheinlich einfach der Stechschritttyp ist und das ihr Komforttempo ist.

    ...

    Der Kampf darum hilft euch beiden nicht, denn du bist unzufrieden und sie wird davon auch nicht glücklich.

    Ganz unabhängig vom notwendigen Training würde ich zur beidseitigen Entspannung öfter mal das Fahrrad nutzen. Zur Zeit natürlich nicht machbar. aber die Schneezeit geht ja auch mal wieder vorbei. Mit dem Fahrrad kann ich meine Geschwindigkeit mühelos dem Wohlfühltempo des Hundes anpassen.

    Zack, Problem weg. :D

    Dagmar & Cara