Beiträge von dagmarjung

    Was ist denn eine "Hundewiese" am Wald?

    Eine Wiese wird in aller Regel landwirtschaftlich genutzt.

    Keine der vielen Wiesen, auf denen ich unterwegs bin, inclusive der im Wald, wird landwirtschaftlich genutzt. Das liegt daran daß ich städtisch wohne, also bin ich in Grünanlagen unterwegs oder auf sogenanntem "Begleitgrün". Beides untersteht dem Grünflächenamt oder im Wald möglicherweise auch dem Forstamt. Landwirtschaftlich wird nichts davon genutzt.

    Dagmar & Cara

    Darf ich fragen wo deine Hunde beim Gassi hinmachen?

    Das wüßte ich tatsächlich auch gern...

    Auf öffentlichem Grün dürfen Hunde sich lösen, man muß nur den Kot entfernen. Außer auf Liegewiesen, Spielplätzen und in bestimmten Parks, wo Hunde verboten sind.

    Ich denke, es ist moralisch vertretbar, wenn mein Hund sich im öffentlichen Raum löst. Sonst dürfte ich ihn nur in der Wohnung mit Katzentoilette halten.

    Dagmar & Cara

    Wahrscheinlich meinen die Vermittler, daß der Hund im Wesen und in den Ansprüchen an die Haltung der Arbeitslinie des Schäferhunds entspricht. Im Text wird der Hund korrekt asl Mischling bezeichnet.

    Süß ist sie ja. Aber ob man perfektionistisch bzw. leistungsorientiert ist, weil man nicht für viel Geld einen Pudel kaufen will, der eine Krankheit hat?

    Die wollen sich wohl die teure OP vom Käufer rückfinanzieren lassen. Na, ob sie mit der Argumentation einen Käufer für ihren offenbar lebenslang beeinträchtigten Hund finden? Extra teuer weil krank? Ich hoffe nicht.

    Dagmar & Cara

    Die Frage ist natürlich, kriegst du den Kauknochen hinter der Straßenecke auch wieder aus dem Hund raus - durch ein freundliches Tauschgeschäft beispielsweise? :denker:

    Im anderen Thread schreibst du, er pöbelt fremde Hunde an. Nicht daß du da mit dem Kauteil noch Ressourcenverteidigung drauf setzt!

    Vielleicht doch etwas kleineres, daß er dann hinter der Ecke auch ganz fressen darf. Nur groß und hart genug, daß er es nicht im Laufen runterschlingen kann. Kaustreifen oder getrocknete Hühnerbrust fällt mir da ein.

    Dagmar & Cara

    Das Traurige ist, dass es haargenau dasselbe Problem auch in den siebziger Jahren schon gab, also ohne Online-Verkauf. Da saßen die Produzenten dann eben in Belgien oder Niederbayern, die Bedingungen waren dieselben, und die Hunde gingen per Zeitungsannonce weg.

    Ich verfolge das auch schon seit dieser Zeit, habe auch das Buch von Gebhardt hier stehen. Seit dieser bahnbrechenden Reportage wird die Warnung vor Vermehrerhunden gebetsmühlenartig in Hundezeitschriften, Hundebüchern und seit es Internet gibt auch dort wiederholt. Nützt alles nichts. Oder nicht genug.

    Ein Gutes hat Gebhardt allerdings bewirkt: Der Zoofachhandel bietet seither keine Welpen oder junge Katzen mehr an. ZooZajac ist der erste und einzige, der dieses Tabu seit einigen Jahren bricht.

    Aber der Handel mit Vermehrerwelpen an sich boomt seit Jahrzehnten ungebrochen. Was früher die Kleinanzeigen waren, ist eben heute das Internet.

    Dagmar & Cara

    Und das mit dem Fahrradanhänger ist ne top Idee, danke:)!

    Ich wohne auch städtisch ohne Auto und bin viel mit dem Rad unterwegs. Für meinen kleinen Hund reicht ein Korb, sonst wäre es auch ein Anhänger geworden. Das gibt so viel Freiheit und erweitert den Aktionsradius sowohl mit dem Welpen als auch mit dem erwachsenen Hund ungemein.

    Den erwachsenen Hund darf man zwar am Rad mitführen, aber auf stärker befahrenen Straßen ohne Radweg empfiehlt sich das nicht. Außerdem ist es gesünder, wenn der Hund seine Bewegung im Grünen bekommt und nicht auf Asphalt zwischen Abgasen. Auch längere Touren am Wochende oder im Urlaub sind mit Hänger möglich, ohne daß der Hund die ganze Strecke mitlaufen muß.

    Also kauft den Anhänger gleich groß genug, so daß euer Hund auch noch hineinpaßt, wenn er ausgewachsen ist. Ihr werdet den Anhänger immer zu schätzen wissen, nicht nur für den Welpen!

    Dagmar & Cara

    Ja, ihr lacht... :/:roll:

    ich find's eher traurig... Das sind dann die Flexileinenhunde, die nie frei laufen dürfen, weil man schlicht zu faul/zu doof ist, den Rückruf vernünftig zu üben, aber die Schuld für das eigene Versagen auf den Hund schiebt, weil der ja so "wild" ist. Der Bolonka oder Zwergpudel...

    Zugegeben, die Flexileute sind mir immer noch lieber als die Halter von freilaufenden Tutnixtutdochwassen. Aber letztere treffe ich hier in meiner Ecke so gut wie gar nicht, zum Glück.

    Dagmar & Cara