Beiträge von dagmarjung

    Gabs dann auch. Der volle Name des Gerichtes ist Kartoffelkotze. Weil es halt echt so aussieht...

    Quasi enorm eingedickte Kartoffelsuppe mit Hackfleisch.

    Es gibt so ein paar traditionelle Hausmacher-Gerichte, die schmecken genial, sind aber echt nix zum Anschauen. Labskaus zum Beilpiel. Oder Calenberger Pfannenschlag. Optisch zum Abgwöhnen. Aber sooooo lecker....

    Dagmar & Cara

    Ja, ich verstehe dein Argument.

    Allerdings kann man bei jüngeren Hunden das Alter schon ganz gut einschätzen. Und dann kommen ja nicht nur Mischlinge, sondern auch Rassehunde aus dem Tierschutz, zB die vielen Wind- und Jagdhunde aus dem Süden. Bei Abgabehunden aus deutschen Tierheimen dürfte das Alter ja auch meist bekannt sein, anders als bei Fundhunden. Außerdem kommen viele Mischlinge ja auch gar nicht aus dem Tierschutz. sondern von privat/vom Vermehrer. Insgesamt glaube ich, daß sich die Verzerrung in Grenzen hält.

    Dagmar & Cara

    Können muß ein Welpe/Junghund in dem Alter noch nix. Lernen darf und soll er natürlich schon. Die Grundlagen: Herankommen, Dinge ausgeben, deine Hausregeln. Leinenführigkeit in sehr kurzen! Übungseinheiten. Denn das erfordert eine Menge Konzentration, und die ist beim jungen Hund noch sehr begrenzt. Die wichtigsten Lektionen:: die Welt kennenlernen. Lernen, daß er dir in jeder Lage vertrauen darf. Daß es Freude macht, mit dir zusammen etwas zu unternehmen. Daß man zuhause gut abschalten und sich ausruhen kann.

    Dagmar & Cara

    Der Knackpunkt bei Hunden aus dem Auslandstierschutz sind nicht die schlechten Erfahrungen, sondern der Mangel an Erfahrungen. Schlechte Erfahrungen kann man überwinden und ausgleichen, eine reizarme Aufzucht im Zwinger oder Hinterhof schränkt das Lernvermögen und die Verarbeitung von neuen Erfahrungen lebenslang ein. Die Hunde mit den größten Anpassungsproblemen sind aus diesem Grund nicht die echten Straßenhunde, sondern die sogenannten "Verschlagshunde", die in ihrem Leben nichts kennenlernen durften.

    Auch wenn die Welpen im Shelter aufgewachsen sind, fehlt in den überlaufenen Tierheimen die Zeit, sich in angemessener Weise um die Hunde zu kümmern, Sozialisation und Gewöhnung an Umweltreize kommen zu kurz.

    Deswegen ist ein Junghund aus dem Tierschutz ein größeres Risiko, was die Wesensentwicklung betrifft, als ein ausgewachsener Hund, denn viele Defizite zeigen sich erst nach und nach.. Die Idee, man könne beim jungen Hund noch viel erreichen, gilt nämlich nur bei guter Prägung und Sozialisation in den ersten Lebenswochen.

    Als Studentin bist du extrem darauf angewiesen, einen überdurchschnittlich anpassungsfähigen Hund zu haben. Denn du bist alleine zuständig und hast weder finanziell noch zeitlich noch organisatorisch große Spielräume.

    Der Hund muß mit Stadtleben, Leben im Mehrfamilienhaus, Lärm, unregelmäßigem Tagesabläufen, Fremdbetreuung, großer Hundedichte, vielen Menschen aus engem Raum und vielem mehr zurechtkommen. Für uns ist das Alltag und fällt uns gar nicht auf. Von unseren Hundesn aus gesehen ist das eine gewaltige Leistung, nicht jeder Hund schafft das. Man merkt es erst, wenn es nicht klappt. Ein Blick in die Problem-Threads hier im Forum zeigt das.

    Ich würde, wenn es ein Junghund sein soll, tatsächlich einen Welpen vom Züchter nehmen. Wenn es ein Tierschutzhund sein soll, dann einen erwachsenen Hund, den du vorher ausführlich kennenlernen kannst.

    Dagmar & Cara

    Meine Cara hat gar keine Gelegenheit, ihre Schätze richtig in Erde zu vergraben. Denn sie bekommt solche Kausachen nur in der Wohnung, einen Garten habe ich nicht. Hundedecken, Kissen oder meine Bettdecke reagieren halt nicht wie richtige Erde. Die angeborenen Bewegungsmuster fürs Verstecken und Erde drüber schieben fühlen sich wohl richtig an für sie, bringen aber kein rechtes Ergebnis.

    Dagmar & Cara

    Ich habe meine Kleinpudelhündin auch im 2, Stock ohne Probleme stubenrein bekommen. Daran muß es nicht scheitern. Nimmt man den Kleinen hoch, hält er erfahrungsgemäß noch ein bißchen ein. Am besten ist es aber, von selbst rechtzeitig zu gehen und nicht auf ein Hinhocken des Welpen zu warten.

    Dagmar & Cara