Beiträge von dagmarjung

    Schwanzwedeln ist nicht unbedingt Freude, sondern lediglich ein Ausdruck allgemeiner Erregung. Es kann also genauso gut negative wie positive Gefühle ausdrücken. Es kommt auf die Gesamtheit der Körpersprache an, um das zu beurteilen. Gerade Retriever und Spaniel zeigen jegliche Erregung durch Schwanzwedeln an.

    Ebenso ist das Hinlaufen, Anspringen und Bedrängen nicht Ausdruck von Freundlichkeit. Es zeigt vielmehr eine Konfliktsituation, die der Hund auf diese Art zu bewältigen versucht, weil ihm andere Wege - typisch für Labradore - gar nicht in den Sinn kommen. Um Alternativen zu lernen, braucht eure Hündin eure Hilfe.

    Dagmar & Cara

    Gute-Laune Kommandos sind meist auch die mit Bewegung verbundenen. Zum Beispiel Springen über ein Hindernis oder durch einen Reifen. Wichtig dabei: den Hund niemals am Halsband drüber- oder durchziehen sondern immer nur frei mit Spielzeug oder Lecker locken.

    Dagmar & Cara

    Wie lange ist "seit geraumer Zeit? Ich vermute, noch nicht lange, wenn "Sitz" das bisher einzige Kommando ist, daß ihr übt.

    Warum muß er "Platz" lernen? Und warum gleich als zweites Kommando?

    Das Hinlegen auf Befehl bedeutet für den Hund, sich in eine wehrlose Position zu begeben. Das ist einem ängstlichen Hund sehr unangenehm.

    Man kann bei ängstlichen Hunden nicht nach Schema F vorgehen. Wenn dein Hund im Grunde gerne mit dir zusammen arbeitet und lernt, dann übe einfach etwas anderes mit ihm. So kannst du ihm zeigen, daß du seine Bedenken respektierst, daß er dir vertrauen kann. und daß gemeinsames Tun mit dir Spaß macht.

    "Platz" braucht man im Alltag eher selten.

    Wenn du ihm im Alltag unterwegs signalisieren willst, daß jetzt für ihn Pause ist, kannst du einfach mit dem Fuß auf die Leine treten und dem Hund dabei nur soviel Spieltaum lassen, daß er ohne jeden Zug am Halsband stehen, sitzen oder liegen kann, ganz wie er will. Aber eben nicht herumspringen. Das kann man gut üben, wenn man sich auf eine Parkbank setzt. Oder wenn man unterwegs Bekannte trifft.

    Wenn ihr euch länger kennt und dein Hund wesentlich entspannter geworden ist, kannst du es ja noch einmal mit dem "Platz" versuchen. Es ist aber, sofern man nicht Hundesport machen will, eigentlich nur ein Trick, den man nicht unbedingt braucht. Für die Beziehung und das positive gemeinsame Erleben ist Pfötchen geben oder Männchen machen genauso wertvoll.

    Dagmar & Cara

    Nach weiterem Grübeln habe ich wohl die Lösung des Rätsels. Was haben Tagliatelle mit Tomaten, Thunfisch und Sardellen einerseits und Bratkartoffeln mit Speck andererseits gemeinsam?

    Die Masse des vegetarischen Anteils - Teigwaren & Tomaten respektive Kartoffeln - übersteigt die Masse der tierischen Bestandteile bei weitem. Letztere dienen mehr zum Würzen. Also: gefühlt vegetarisch. So ein bißchen zählt doch nicht.

    Küchenpsychologie!

    Dagmar & Cara

    Aber wieso sind dann die anderen 25 Speisen mit Fisch nicht vegetarisch, sondern nur der Thunfisch und die Sardellen??? :denker:

    Hmmm... mal nachdenken... ich hab's!

    - Weil die anderen Fischgerichte aus tiefgekühltem, also quasi frischem Fisch gemacht werden, nur der Thunfisch und die Sardellen kommen ganz schnöde aus der Dose.

    Ein Unterschied muß ja sein.

    Dagmar & Cara

    mein Freund hat mir erzählt, dass sie normalerweise an den Lippen des Besitzers kleben und nur auf den nächsten Befehl warten,

    Das kommt aber nicht von selbst. Man muß es sich verdienen, indem man das Training so brennend interessant gestaltet, daß der Hund top motiviert ist. Mit viel Belohnung, Spiel und Abwechslung.

    Dagmar & Cara